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Beauty Hawk. Der Fluch der Sturmprinzessin von Dutter, Andreas (eBook)

  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Beauty Hawk. Der Fluch der Sturmprinzessin

Glamour und schwarze Federn "Einfach eins dieser Bücher, die man vom ersten Moment an liebt und die einen nicht mehr loslassen." (Magische Momente – Aly's Bücherblog) "Dieses Buch dürft ihr nicht verpassen." (Cookie's Lesewelt) Die 17-jährige Cecilia ist DER aufsteigende Stern am YouTube-Himmel der Beautychannels. Gerade hat sie die unglaubliche Zahl einer halben Million Abonnenten erreicht und wird überall gefeiert, außer in ihrer Schule, wo man sie aus Neid und Misstrauen meidet. Die Abneigung ihr gegenüber geht sogar so weit, dass Cecilia anfängt, dunkle Prophezeiungen zu erhalten. Erst vermutet sie, dass der unheimliche Neue Tristan dahintersteckt. Doch dann wird sie völlig unvorhergesehen vom Schulschwarm Knox auf ein Date eingeladen, der ihr eine Welt eröffnet, die sie alles in einem anderen Licht sehen lässt. Darunter ihre eigene Identität. Aber auch die Absichten von Tristan. //Textauszug: Plötzlich schien die Welt um uns ihre Farbe zu verlieren und war in Schwarz-Weiß gehüllt. "Hat sich gerade seine Augenfarbe geändert oder habe ich mir das nur eingebildet?" Die Bewegungen der anderen Schüler verlangsamten sich und verschwammen ineinander. Doch das nahm ich nur nebenbei wahr, da ich es einfach nicht schaffte, meinen Blick von ihm loszureißen. "Was macht er mit mir?" Es fühlte sich an, als würden seine nachtschwarzen Augen mich paralysieren. Sie flackerten plötzlich und wechselten blitzschnell wieder die Farbe. "Träume ich?" Ich konnte nicht mehr klar denken und hatte Angst, meinen Verstand zu verlieren.// Andreas Dutter, geboren 1992, lebt in Österreich und hat Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien studiert. Er arbeitet im Social Media Bereich und unterhält mit seinem Bücher-YouTube-Kanal (Brividolibro) seine ZuschauerInnen. Außerdem hat er immer wieder Auftritte im Fernsehen, Radio sowie in der Presse. LovelyBooks wählte Ihn zum "Besten deutschsprachigen Debütautor 2015".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 360
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646602760
    Verlag: Impress
    Größe: 2393 kBytes
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Beauty Hawk. Der Fluch der Sturmprinzessin

SCHWARZE KRALLEN

Cecilia

Als die Locke, die ich mit meinem Lockenstab eingedreht hatte, dampfte, ließ ich los und legte das Gerät beiseite. Dann headbangte ich, als wäre ich bei einem Rockkonzert, und sprühte mit Haarspray um mich. Tut mir leid, liebe Lunge. Halte bitte noch einige Jahrzehnte durch. Meinen grauen Lockenkopf betrachtend zupfte ich noch einige Strähnen zurecht.

"Hätte fast meine Haare mit dem Lockenstab abgefackelt. #Yolo." Ich drückte auf Absenden und hoffte, der Twitter-Gemeinschaft mit meiner Tollpatschigkeit einen lustigen Morgen zu bereiten.

Fertig gestylt kehrte ich dem Badezimmer den Rücken zu und ging zu meinem Bücherregal, um mir ein Buch mitzunehmen. Ich überlegte nicht lange und zog Obsidian heraus. Der erste Teil der Lux -Reihe von Jennifer L. Armentrout. Mit meinem Smartphone machte ich ein Foto und postete es mit folgendem Spruch auf Instagram: "Ich mache Beauty-Videos und lese Bücher. Auf den Scheiterhaufen mit der Hexe!"

Meine Social-Media-Arbeiten hatte ich erledigt und konnte somit Richtung Schule aufbrechen.

Erleichtert verließ ich das Klassenzimmer und war überglücklich, den heutigen Tag überstanden zu haben. Ich hasste Gruppenarbeiten, was daran lag, dass es selten Mitschüler gab, die ein Team mit mir bilden wollten.

Zwar hatte ich es als Waise in Kombination mit meinem Einzelgänger-Gen, wie ich es nannte, noch nie leicht in meiner Klasse gehabt, aber seit meinem YouTube-Erfolg hatte das Interesse an mir noch mehr abgenommen. Eigentlich hatte ich mir erhofft, dass es nun mehr Gesprächsthemen gab, da man doch immer über Styling oder YouTube reden konnte.

Genau der gegenteilige Effekt war eingetreten. Gerüchte kamen auf über meine angeblich maßlose Arroganz, die sich natürlich wie ein Lauffeuer verbreitet hatten. Das Ergebnis war, dass meine Klassenkameraden ab da ein unerschütterliches Bild von mir hatten. Nur bei neueren Schülern hatte ich noch etwas mehr Chancen.

"Gruppenarbeiten stärken unsere Gemeinschaft", äffte ich den Geschichtslehrer nach. Taten sie nicht. Davon war ich überzeugt.

"Teamwork ist scheiße! #NoGo", twitterte ich und setzte meinen Weg fort. Ich ging die Stufen hinab und erinnerte mich daran, dass ich mir einen neuen Schülerausweis holen wollte. Also hielt ich kurz inne und stöberte in meiner Tasche nach dem Geldbeutel. Als ich ihn nicht ertasten konnte, stellte ich mich an die Wand und suchte mit leichtem Anflug von Panik danach.

Kann dieser Tag noch schlimmer werden?

Einen Moment lang hatte ich das Gefühl, als würde sich mir jemand nähern, aber ich ignorierte diesen merkwürdigen Instinkt und widmete mich wieder meinem Brieftaschen-Desaster. Okay, ganz ruhig, Cecilia.

Es gäbe schönere Dinge als einen Tag, der aus Behördengängen bestand, weil ich sämtliche Karten mit meiner Geldbörse verloren hatte. Ich atmete tief ein und wieder aus. Dann stürzte ich mich wieder auf meine Tasche. Schließlich musste mein Portemonnaie irgendwo sein, da ich mir in der Pause noch etwas zu essen gekauft hatte.

"Nein, nein, nein!", jammerte ich, als ich erfolglos in meiner Tasche herumkramte. Nicht nur, dass sich meine schulischen Leistungen im Abschlussjahr beständig verschlechterten, nun wurde mir auch noch meine Schusseligkeit zum Verhängnis.

Nach gefühlten hundert Stunden der Suche ließ ich meine Tasche zu Boden sinken und rutschte an der Wand hinunter, bis ich auf der Treppenstufe saß. Seufzend beobachtete ich die anderen Schüler, wie sie an mir vorbeirannten und das Gebäude verließen.

In der Menge schienen sich alle miteinander zu vermischen und wurden eins. Ich fragte mich, wie es möglich war, hier keine Freunde zu finden, während gleichzeitig auf meinem Smartphone unzählige Nachrichten eingingen, die mir zeigten, wie sehr mich mir unbekannte Menschen liebten. Warum konnte ich nur die Personen von mir überzeugen,

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