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Bodyguard - Der Hinterhalt Band 3 von Bradford, Chris (eBook)

  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
9,99 €
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Bodyguard - Der Hinterhalt

Eigentlich klingt der Auftrag eher nach einer Art Erholungsreise: Connor soll eine Diplomatenfamilie auf einem dreiwöchigen Safaritrip als Bodyguard durch eine der schönsten Regionen Afrikas begleiten. Doch es kommt ganz anders: Ein Militärputsch stürzt das Land in einen blutigen Bürgerkrieg. Die Safarigesellschaft gerät in die Hände einer bewaffneten Miliz. In einem günstigen Augenblick gelingt es Connor, gemeinsam mit seinen Schutzbefohlenen zu entkommen. Eine atemlose Flucht durch den afrikanischen Busch beginnt ...

Chris Bradford recherchiert stets genau, bevor er mit dem Schreiben beginnt: Für seine Bestsellerserie "Bodyguard" belegte er einen Kurs als Personenschützer und ließ sich als Leibwächter ausbilden. Bevor er sich ganz dem Bücherschreiben widmete, war Chris Bradford professioneller Musiker und trat sogar vor der englischen Königin auf. Seine Bücher wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641171698
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Serie: Bodyguard Bd.3
    Größe: 2396kBytes
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Bodyguard - Der Hinterhalt

KAPITEL 3

Connor erbarmte sich schließlich und schnitt Amirs Fessel durch. "Wessen Idee war es eigentlich, mich zu kidnappen?", wollte er wissen.

"Meine natürlich!", sagte Jason, hob sein Glas und prostete Connor zu.

Hätte ich mir doch denken können, dachte Connor. Die ganze Sache entsprach genau der Art von Humor, die der Australier hatte. "Wäre es nicht einfacher gewesen, ein Taxi zu rufen?"

Jason grinste breit. "Einfacher ja, aber nicht mal halb so witzig."

Amir ließ sich neben Connor auf den Stuhl fallen und widmete sich scheinbar interessiert der Speisekarte, um seine Verlegenheit zu verbergen. Als Einziger hatte er den Trick mit dem Plastikbinder nicht geschafft. "Ist schwieriger, als es aussieht", murmelte er.

Connor nickte mitfühlend. "Dann können wir nur hoffen, dass du bei deiner Mission nicht mit diesen Dingern gefesselt wirst, oder?"

"Jep - dein Klient würde sich sonst totlachen, bevor du ihn retten kannst!", witzelte Richie.

Amir ließ sich auf dem Stuhl zurücksinken, als hätte jemand seinen Stecker gezogen. Bedrückt ließ er den Kopf hängen, so dass eine Strähne seines glatten schwarzen Haars seine Augen verdeckte. Seine Enttäuschung konnte er nicht so leicht verstecken. Connor warf Richie einen wütenden Blick zu. Richies rustikaler irischer Humor war wieder einmal gründlich danebengegangen. Richie zuckte entschuldigend die Schultern, aber der Schaden war schon angerichtet.

Connor klopfte seinem Freund auf die Schulter. "Kopf hoch, Amir. Mach dir keine Sorgen. Deine Mission wird super laufen, du wirst schon sehen."

"Du hast leicht reden", murmelte Amir. "Du hast schließlich schon die Goldenen Flügel." Er deutete auf das glänzende Abzeichen an Connors T-Shirt: einen Schild mit goldenen Flügeln, der die Silhouette eines Bodyguards zeigte. "Und ich hatte noch keinen einzigen Einsatz!"

Seit Connor im vergangenen Jahr in die Buddyguard-Organisation aufgenommen worden war, hatte sein Freund verzweifelt darauf gewartet, dass ihn der Colonel auf eine Mission schickte. Jetzt war es endlich so weit: In drei Wochen sollte Amir seinen ersten Einsatz absolvieren und seine Nerven lagen blank.

"Weißt du nicht mehr, wie nervös ich vor meinem ersten Einsatz war?", fragte Connor. "Ich konnte vorher eine Woche lang kaum schlafen. Und ich hatte grade mal die Grundausbildung hinter mir. Du hast den Vorteil, dass du fast ein ganzes Jahr trainieren konntest - und außerdem kannst du aus meinen Fehlern lernen!"

Amir brachte ein angespanntes Grinsen zustande. "Macht mir die Sache nicht leichter."

"Leicht wird es nie, jedenfalls ist das meine Erfahrung."

"Was ist, wenn ich versage? Genau wie mit diesen blöden Kabelbindern. Oder wenn ich bei einem Angriff einfach in Schockstarre verfalle?"

"Passiert dir nicht", versicherte ihm Connor. "Glaub mir, jeder Bodyguard macht sich darüber Sorgen. Aber ich kann dir versichern, wenn es so weit kommt, schaltet sich deine Ausbildung ganz automatisch ein. Du wirst reagieren. Außerdem bin ich dein Missionskontakt im Hauptquartier und unterstütze dich. Dieses Mal sind unsere Rollen vertauscht."

Amir schluckte heftig und nickte. "Danke. Gut zu wissen, dass du da bist, wenn ich dich brauche."

"Okay, Geburtstagskind", unterbrach Charley die beiden Freunde. "Was möchtest du essen?"

Connor wandte sich zu ihr um. Charley saß auf seiner anderen Seite. Sie trug ein silbern glitzerndes Top und hatte die langen blonden Haare zu einem dicken goldenen Zopf geflochten. Ein Hauch von Make-up ließ ihre himmelblauen Augen noch strahlender erscheinen. Connor brauchte ein paar Sekunden, bis er merkte, dass die Kellnerin hinter ihm stand und geduldig auf seine Bestellung wartete.

"Ich kann noch mal wiederkommen, wenn Sie mehr Zeit brauchen", sagte die Kellnerin lächelnd.

"Nein, nein, geht schon", sagte Connor eilig und überflog die Speisenauswahl. Er hoffte, dass Cha

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