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Bodyguard - Im Fadenkreuz von Bradford, Chris (eBook)

  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Bodyguard - Im Fadenkreuz

Ash, ein weltweit begehrter Teenie- Star, will gerade zu seiner großen USA-Tournee aufbrechen. Da erhält er einen Drohbrief. Der geheimnisvolle Absender droht Ash mit dem Tod, wenn er die Tournee wirklich antritt. Aber Ashs Manager denkt nicht im Traum daran, vor irgendeinem verrückten Stalker die Waffen zu strecken. Lieber engagiert er die Bodyguard-Organisation. So erhält Connor Reeves' Teamkollegin Charley den Auftrag, Ash zu schützen. Doch als unerwartet ihr Inkognito auffliegt, geht es plötzlich um Leben und Tod ... Chris Bradford recherchiert stets genau, bevor er mit dem Schreiben beginnt: Für seine Bestsellerserie "Bodyguard" belegte er einen Kurs als Personenschützer und ließ sich als Leibwächter ausbilden. Bevor er sich ganz dem Bücherschreiben widmete, war Chris Bradford professioneller Musiker und trat sogar vor der englischen Königin auf. Seine Bücher wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 480
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641187217
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Serie: Bodyguard Bd.4
    Originaltitel: Bodyguard 4 - Target
    Größe: 1799 kBytes
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Bodyguard - Im Fadenkreuz

KAPITEL 1

Vier Jahre danach

Charley blickte zu der dünnen Horizontlinie hinaus, die das Meer vom Himmel trennte. In der heißen Sonne wartete sie auf das charakteristische Kräuseln, das allmählich zu einer perfekten Welle anschwellen würde - zu einer Welle, auf der man surfen konnte. Doch während der Ozean sanft gegen ihr Surfboard plätscherte, lief Charley ein unbehaglicher Schauder über den Rücken.

Instinktiv blickte sie sich um, sah aber nur die Köpfe ein paar anderer Surfer, die im Wasser auf und ab schaukelten und auf eine wenigstens halbwegs ordentliche Welle warteten. Charley schüttelte das düstere Gefühl ab und konzentrierte sich wieder auf den Horizont. Diesen herrlichen Tag wollte sie sich nicht von alten Erinnerungen verderben lassen.

Sie surfte, um zu vergessen.

Hier draußen auf dem Meer verschwand der Rest der Welt. Hier gab es nur noch sie, ihr Board und die Wellen.

Das leichte Kräuseln in der Ferne hatte sich zu einem vielversprechenden Swell entwickelt. Charley spritzte sich Salzwasser ins Gesicht und fuhr mit den Händen durch ihr sonnengebleichtes Haar - beides half ihr, sich zu konzentrieren. Doch dann hörte sie einen Namen, den sie für alle Zeiten hinter sich gelassen hatte. Jedenfalls hatte sie das geglaubt - bis zu diesem Augenblick.

"Hey, Charlotte!", rief eine Stimme. "Charlotte Hunter?"

Charley drehte sich um. Ein junger, sonnengebräunter Surfer paddelte auf sie zu und ging längsseits. Niemand hatte sie Charlotte gerufen, seit sie von North Tustin nach San Clemente an der Küste gezogen war.

"Du bist es wirklich!", verkündete er triumphierend und setzte sich rittlings auf sein Board. Ein wirrer sandfarbener Haarschopf fiel ihm halb über die Augen, darunter war ein offenes, freundliches Lächeln zu sehen. Es wurde nicht erwidert. Der Junge mochte zwei Jahre älter sein als Charley und trug ein enges schwarzes Neopren-Shorty, das seinen eindrucksvollen Körperbau betonte.

So gut er auch aussehen mochte: Sie kannte ihn nicht und antwortete deshalb kühl: "Sorry, aber du verwechselst mich mit jemandem."

Der junge Surfer schaute sie aufmerksam an. "Nein, tu nicht so, du bist es. Ich hab dich im vorletzten Sommer bei der Quiksilver Surf Championship gesehen. Du warst absolut phänomenal! Hast völlig verdient gewonnen. Um solche Top Turns zu fahren, muss man echt was draufhaben. Und dein finaler Kickflip war einfach genial!"

Charley, von seinem Lob für den Augenblick aus der Fassung gebracht, murmelte nur etwas, das sich wie "Danke" anhörte, und wandte ihre Aufmerksamkeit wieder der herannahenden Welle zu.

Offenbar kapierte er nicht, was sie ihm damit klarmachen wollte. "Und wo hast du dich die ganze Zeit versteckt?", fragte er hartnäckig. "Nach dem Sieg bist du praktisch vom Radarschirm verschwunden."

Ohne den Blick von der Welle abzuwenden, gab sie zurück: "Kurz danach kamen meine Eltern bei einem Flugzeugabsturz ums Leben." Es kostete sie Mühe, die Trauer aus ihrer Stimme fernzuhalten.

Der Surfer öffnete den Mund und schloss ihn wieder. Eine peinliche Pause entstand, nur das Plätschern der Wellen an den Boards und am Ufer war zu hören.

Noch immer brauchte Charley ihre gesamte Willenskraft, um die Verzweiflung niederzukämpfen, die sie plötzlich wieder zu überwältigen drohte. Als sei es nicht schon genug ge wesen, dass ihre beste Freundin vor ihren Augen entführt und nie mehr gefunden worden war, war keine zwei Jahre später auch noch das Flugzeug ihrer Eltern von Terroristen entführt worden. Ihre Eltern waren damals ums Leben gekommen. Zwei Tragödien, an denen Charley beinahe zerbrochen wäre.

Charley starrte die Welle an, drängte sie förmlich mit ihrer Willenskraft, sich schneller heranzuwälzen. Sie musste in ihren Pocket kommen, in den Bereich der Welle, der bereits gebrochen sein würde. Nur wenn sie sich einer Herausforderung stellte, die sie bis an die Gren

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