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City Heroes - Findet Nexus! Band 2 von Black, Peter J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.05.2015
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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City Heroes - Findet Nexus!

Highspeed, Hochspannung, Hacker-Alarm! London im Ausnahmezustand: Ein zerstörerischer Computer-Virus hat alle Sicherheitssysteme lahmgelegt. Jack, Charlie, Obi, Skink und Wren ist klar, was das bedeutet: Die Hacker verschaffen sich Zugriff auf streng geheime Informationen! Damit ist die ganze Welt in Gefahr - und die Identität der City Heroes. Schließlich haben sie eine Menge gefährlicher Feinde, die nur darauf warten, die City Heroes zu entlarven. Also muss der Virus so schnell wie möglich unschädlich gemacht werden. Ein schier aussichtsloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt - bis die fünf mutigen Kids auf Computer-Ass Hector treffen, dessen Fähigkeiten selbst Jack staunen lassen. Doch können sie ihm wirklich trauen ...? Peter Jay Black tagträumte meistens in der Schule, studierte dann an der Arts Academy Bournemouth und machte anschließend Karriere in der IT-Branche. Dank seiner überbordenden Fantasie geisterten ihm eines Tages fünf hochtalentierte Kinder durch den Kopf und zeigten ihm ihr Versteck, einen Bunker aus dem zweiten Weltkrieg unter London. Peter Jay Black brauchte ihre Abenteuer nur noch aufzuschreiben: Die City Heroes waren geboren. Der Autor lebt in Dorset und ist bekennender Technikfreak.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 25.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641147785
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: City Heroes Bd.2
    Originaltitel: Urban Outlaws 2
    Größe: 1510 kBytes
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City Heroes - Findet Nexus!

Jack Fenton setzte sich neben Charlie auf den Boden und zog sich zitternd eine Decke bis zum Hals.

Sie saßen gegenüber einem Wohnhaus am Hyde Park in London. Im Erdgeschoss konnten sie durch die Glastür einen Pförtner hinter einem Schreibtisch sitzen und eine Zeitschrift lesen sehen. An der Wand über seinem Kopf hing eine Uhr, deren großer Zeiger sich viel zu schnell zu bewegen schien.

"Sie sind eine Stunde zu spät", flüsterte Jack in sein Mikrofon. "Wenn sie noch später kommen, müssen wir ..."

"Entspann dich", forderte ihn eine Stimme in seinem Ohr auf. "Alles wird gut."

Obi saß in ihrem Hauptquartier, umgeben von komplizierten Computersystemen, mit denen sie sich in die Überwachungskameras in ganz London einhacken konnten.

"Und wenn sie es gar nicht liefern?"

"Das werden sie."

Jack seufzte. Es war eine besondere Mission, die sie für Obi durchführten, daher durften sie ihn nicht enttäuschen. Obi hatte früher einmal in diesem Haus gewohnt, deshalb war er genau der Richtige, um sie durch ungefähr die nächste halbe Stunde zu führen, doch Jack war ein wenig unsicher. Er war es gewohnt, die Kontrolle zu haben.

"Und wenn sie es an die falsche Adresse liefern?", fragte er.

"Werden sie nicht."

"Woher willst du das wissen?" Jack sah Charlie an. "Moment mal, weißt du eigentlich, dass wir gar nicht ..."

Charlies leuchtend grüne Augen weiteten sich und sie deutete auf einen Lieferwagen, der gerade in die Straße einbog.

Jack stieß erleichtert den Atem aus.

"Gott sei Dank!"

"Hab ich dir doch gesagt", meinte Obi. "Macht euch bereit."

Der Lieferwagen hielt vor dem Hauseingang und der Fahrer sprang hinaus. Pfeifend ging er zur hinteren Ladetür und riss sie weit auf.

Charlie zog den Reißverschluss ihres Rucksacks auf und nahm ein Gerät heraus, das aussah wie eine Satellitenschüssel, nur viel kleiner. Es war eines ihrer selbst gebastelten Geräte, ein Richtmikrofon, mit dem man aus hundert Metern Entfernung noch das leiseste Flüstern einfangen konnte. Sie verband es mit ihrem Kopfhörer, damit alle mithören konnten.

Jack setzte ein winziges Fernglas an die Augen.

Unter Ächzen und Stöhnen lud der Fahrer eine Kiste auf eine Sackkarre und rollte sie zur Glastür.

Er drückte auf die Klingel. Der Portier ließ die Zeitschrift sinken. Der Fahrer nickte zur Kiste.

Nach kurzem Zögern gab der Portier einen Code in eine Tastatur auf seinem Schreibtisch ein.

Jack schloss die Augen und lauschte den Tönen bei der Eingabe der Zahlen in die Tastatur. Als er sie wieder öffnete, rollte der Fahrer die Kiste durch das Foyer.

"Hast du es?", fragte Obi.

"Ja", flüsterte Jack und richtete seine Aufmerksamkeit weiter auf das Gebäude gegenüber.

Der Portier kam hinter dem Schreibtisch hervor und kratzte sich am Kopf.

"Bisschen spät für eine Lieferung, oder?"

"Die letzte heute Abend", antwortete der Fahrer.

"Für wen ist das?"

Der Fahrer stellte die Kiste ab und überprüfte die Angaben auf seinem Computer.

"Paul McCartney."

Er hielt dem Portier den Computer zur Unterschrift hin.

Der zog die Augenbrauen hoch.

" Der Paul McCartney?", fragte er. "Der von den Beatles?"

Der Fahrer zuckte mit den Schultern. "Keine Ahnung."

Jack sah zu Charlie und verdrehte die Augen, während sie Obi kichern hörten.

Der Portier verschränkte die Arme.

"Hier wohnt niemand, der so heißt. Das müssen Sie wieder mitnehmen."

"Kann nicht sein", behauptete der Fahrer. "Die Adresse stimmt. Sehen Sie selbst!"

Der Portier rührte sich nicht.

"Also, Kumpel, unterschreiben Sie einfach. Wenn es in den nächsten Tagen keiner haben will, rufen Sie die Nummer unten auf dem Formular an, und wir holen es wieder ab. Es ist Freitagabend, ich muss nach Hause zu meiner Frau. Wenn ich nicht bis acht zu Hause bin,

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