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CITY HEROES - Stoppt Proteus! Band 1 von Black, Peter Jay (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.08.2014
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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CITY HEROES - Stoppt Proteus!

Schnell, schlau und gerecht: Die City Heroes Unter den Straßen Londons, verborgen in einem alten Bunker, leben Jack, Charlie, Obi, Skink und Wren. Die fünf sind nicht nur Freunde, sie sind die City Heroes. Und sie haben Londons Mafia im Visier. Ihre Mission: das viele schmutzige Geld, das in dieser Stadt in dunklen Kanälen fließt, an die zu verteilen, die es wirklich nötig haben. Außergewöhnliche Fähigkeiten machen es möglich: Jack hackt jede Firewall, für Charlie ist keine Maschine zu kompliziert, Skink meistert die waghalsigsten Klettereien, Wren schauspielert sich durch jede knifflige Situation und Mastermind Obi steuert alles von der Zentrale aus. Doch dann haben sie es mit einem schier übermächtigen Feind zu tun: Supercomputer Proteus ... Peter Jay Black tagträumte meistens in der Schule, studierte dann an der Arts Academy Bournemouth und machte anschließend Karriere in der IT-Branche. Dank seiner überbordenden Fantasie geisterten ihm eines Tages fünf hochtalentierte Kinder durch den Kopf und zeigten ihm ihr Versteck, einen Bunker aus dem zweiten Weltkrieg unter London. Peter Jay Black brauchte ihre Abenteuer nur noch aufzuschreiben: Die "Street Warriors" waren geboren. Der Autor lebt in Dorset und ist bekennender Technikfreak.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 25.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641142445
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Originaltitel: Urban Outlaws 1
    Größe: 1331 kBytes
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CITY HEROES - Stoppt Proteus!

1

Jack Fenton war wie vom Donner gerührt. Er konnte kaum glauben, was er sah. Sie hatten das Schloss ausgetauscht. Wann hatten sie das denn gemacht? Und vor allem, warum?

Er trat näher an die Tür, um sie genauer zu betrachten. Das alte Vorhängeschloss war verschwunden und an seiner Stelle prangte jetzt ein kompliziertes Zahlencodeschloss. Die Ziffern leuchteten, als ob sie ihn aufforderten, es zu versuchen.

Komm her, komm her, schienen sie ihn zu locken. Probier, ob dir das Glück hold ist. Versuche es einfach, man kann ja nie wissen ...

Doch er wusste es. Es war schließlich seine Aufgabe, solche Dinge zu wissen. Selbst bei einem nur vierstelligen Code gab es zehntausend mögliche Kombinationen.

ZEHNTAUSEND .

Jack seufzte und verspürte tief im Inneren einen Anflug von Selbstzweifel. Drei Monate Planung umsonst. Wie hatte er etwas so Simples übersehen können? Er verfluchte sich selbst, dass er die Tür nicht am Abend zuvor noch einmal überprüft hatte, doch wie sollte er auch auf so etwas kommen? Und damit blieb immer noch die wichtigste Frage: Warum hatten sie das Schloss ausgetauscht? Das ergab doch alles keinen Sinn.

Er fluchte leise. Jetzt musste er wohl ...

"Was machst du da?", dröhnte plötzlich eine tiefe Stimme.

Jack wirbelte herum.

Ein Stück weiter hinten in der Gasse stand ein Wachmann.

Wo war der denn so plötzlich hergekommen?

Jack versuchte erst gar nicht davonzulaufen. Er wusste, dass ihm am Ende der Gasse eine drei Meter hohe Mauer den Weg versperrte. Der einzige Ausweg war durch die verschlossene Tür. Oder an dem Wachmann vorbei.

Ausgezeichnet.

Die rechte Hand des Wachmanns fuhr zu seiner Hüfte. Ob er nach einer Taschenlampe oder seinem Funkgerät griff, konnte Jack in der Dunkelheit nicht erkennen.

"Wirst du mir wohl antworten?", herrschte ihn der Mann an. "Was machst du da?"

Jack überlegte blitzschnell. Sollte er sich eine Geschichte ausdenken? Irgendetwas, womit er sich herausreden konnte. Vielleicht konnte er ihn lange genug ablenken ...

Jack schüttelte den Gedanken ab.

Nein. Halt dich an den Plan. Halte dich immer an den Plan.

Der Wachmann löste etwas von seinem Gürtel.

Jack blinzelte. War das etwa eine Waffe?

Als der Mann ins Licht trat, wich Jack unwillkürlich einen Schritt zurück.

Eine Waffe. Eindeutig.

Der Wachmann stellte die Füße hüftbreit auseinander, nahm die Pistole in beide Hände und richtete sie ganz offensichtlich auf Jacks Kopf.

Jack starrte ihn ungläubig an. Der würde doch nicht auf einen fünfzehnjährigen Jungen schießen? Oder etwa doch?

Das hier war London, nicht Afghanistan! Und wieso hatte der überhaupt eine Waffe? Er war doch nur ein Wachmann!

"Geh von der Tür weg", befahl der Mann in einem Tonfall, der direkt aus einem Film hätte stammen können, "und komm zu mir. Und zwar schön langsam !"

Jack hob die Hände und machte einen Schritt nach vorne.

"Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt", flüsterte er aus dem Mundwinkel leise in sein drahtloses Mikro. "Plan B. Sobald du bereit bist, Charlie."

Wie aufs Stichwort kam eine ganz in Schwarz gekleidete Gestalt mit einer Kapuze über dem Kopf in die Gasse gesprintet und machte hinter dem Wachmann halt. Der wollte sich umdrehen, doch er war nicht schnell genug. Ein kurzes Knacken ertönte und Charlie rammte ihm einen Elektroschocker in die Seite.

Der Wachmann erstarrte, als ihn der Stromstoß durchzuckte.

Jack zuckte ebe

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