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Conni & Co 15: Conni, das Traumzimmer und andere Baustellen von Sander, Karoline (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.05.2019
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Conni & Co 15: Conni, das Traumzimmer und andere Baustellen

Conni darf ihr Zimmer umgestalten! Das alte passt nämlich nicht mehr zu ihr, findet sie. Aber dass eine Renovierung so viel Arbeit bedeutet, hätte sie sich nicht träumen lassen. Und als wäre eine Baustelle nicht genug, findet in der Schule auch noch ein Praktikumstag statt. Natürlich möchte Conni am liebsten zum Tierarzt, doch dann bekommt Billi den Platz! Und mit einem Mal hängt nicht nur der Haussegen schief ... Karoline Sander wuchs in einem Forstamt auf und war als Kind oft im Wald. Dort hat sie Kaninchen gezählt, in einer Jagdhütte gespielt und sich Geschichten ausgedacht. Heute schreibt sie Kinderbücher, läuft gerne durchs Moor oder beobachtet Fledermäuse in ihrem Garten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 31.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646929997
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Serie: Conni & Co .15
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Conni & Co 15: Conni, das Traumzimmer und andere Baustellen

Conni liegt auf dem Rücken. Ihre Augen sind geschlossen. Die Sonne scheint warm auf ihre Haut. Es riecht nach Sonnencreme, Chlor und fettigen Pommes. Typischer Freibadgeruch. Herrlich!

"Wer kommt mit ins Wasser?", fragt Anna.

"Ich!" Billi springt auf. "Was ist mit dir, Conni?"

Conni gähnt und öffnet ganz langsam die Augen. "Später. Ist grad so gemütlich hier."

Dina sitzt neben ihr auf einem gestreiften Handtuch und kritzelt eifrig in ihr Skizzenbuch. Die dunklen Locken fallen ihr wie ein Vorhang vors Gesicht. Wenn sie an einem neuen Manga arbeitet, ist sie nicht ansprechbar.

"Erde an Dina!", ruft Anna.

Dina zuckt zusammen. "Was ist los?" Sie streicht sich die Haare aus der Stirn und sieht verwirrt zu Anna hoch.

"Schwimmst du eine Runde mit uns?"

Dina schüttelt den Kopf. "Jetzt nicht. Ich will erst die Szene zu Ende zeichnen." Sie beugt sich wieder über ihr Skizzenbuch.

Anna zuckt mit den Schultern, nimmt ihre Brille ab und legt sie vorsichtig auf ihre Tasche. "Dann eben nicht. Komm, Billi!"

Anna und Billi laufen im Slalom zwischen den Handtüchern hindurch. Im Freibad ist es heute richtig voll. Kein Wunder, schließlich ist Sonntag und das Wetter super. Die Sonne strahlt von einem herrlich blauen Himmel und taucht alles in goldenes Licht.

Conni setzt sich auf und blinzelt. Warum kann nicht immer Sommer sein? Jeden Tag Sonne, Eis und Freibad - das wärs doch! Andererseits ist der Herbst mit seinen bunten Blättern, den glänzenden Kastanien und gemütlichen Teestunden bei Regenwetter auch ganz nett. Im Winter kann man Schneeballschlachten machen und Schlitten fahren, und im Frühling freut sich Conni immer über die Krokusse und Schneeglöckchen, die ihre Köpfe aus der Erde stecken, sobald es etwas wärmer wird. Eigentlich ist es doch ganz schön, dass es vier Jahreszeiten gibt.

Conni reckt sich und gähnt. Die Sonne hat sie träge gemacht. Höchste Zeit, wieder wach zu werden. Sie wirft einen Blick zu Dina hinüber, die gerade ihr Skizzenbuch zuschlägt.

"Fertig!" Zufrieden verstaut Dina Buch und Stift in ihrer Badetasche.

"Woran hast du gezeichnet?", erkundigt sich Conni.

"An einem neuen Manga. Es geht um ein Mädchen, das eigentlich total schüchtern ist und plötzlich Superkräfte entwickelt."

Conni grinst. "Klingt cool."

"Wollen wir zu den anderen ins Wasser?" Dina holt ein Haargummi aus ihrer Tasche und bindet sich einen Zopf.

"Gerne!" Conni steht auf und zupft ihren Badeanzug zurecht. Eine kleine Abkühlung ist jetzt genau das Richtige. Gemächlich schlendern die Mädchen über die Wiese zum großen Becken. Conni setzt sich auf den Rand und gleitet ins Wasser. Sie schnappt nach Luft.

"Kalt?" Dina ist neben dem Becken stehen geblieben.

"Ja, aber nur im ersten Moment. Komm rein, es ist toll!" Conni hält nach Anna und Billi Ausschau, aber sie kann ihre Freundinnen zwischen den vielen Köpfen nirgendwo entdecken.

Plötzlich spürt sie etwas an ihrem Bein und schreit auf. Sie schafft es gerade noch, tief Luft zu holen, bevor sie in die Tiefe gezogen wird. Conni strampelt, öffnet die Augen - und sieht direkt in Billis Gesicht. Deren braune Haare schweben im Wasser und umgeben ihren Kopf wie ein Heiligenschein. Sie grinst Conni zu, stößt sich mit den Füßen am blau gekachelten Boden ab und schießt nach oben. Conni folgt ihr und taucht prustend auf.

"He, das war fies!", beschwert sie sich.

Billi lacht. "Wieso? Tauchen macht doch Spaß!" Sie hält sich mit einer Hand am Beckenrand fest und streicht sich mit der anderen das Wasser aus den Haaren.

"Na warte, das gibt Rache!", murmelt Conni.

Anna schwimmt auf sie zu. "Wie wärs mit einem Wetttauchen?"

"Au ja!" Billi nickt begeistert.

"Ich weiß nicht ..." Dina steckt den großen Zeh ins Wasser und zieht ihn schnell wieder zurück. "Ich glaub, das ist mir zu kalt."

"Ach was, stell dich nicht so a

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