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Conni & Co 3: Conni und die Austauschschülerin von Hoßfeld, Dagmar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.08.2011
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Conni & Co 3: Conni und die Austauschschülerin

Aufregung in der 6a: Eine andere sechste Klasse kommt zu Besuch - und zwar eine aus England! Jeder will unbedingt jemanden zu Hause aufnehmen. Conni hat ihre Eltern überreden können und freut sich auf die Austauschschülerin. Als die endlich kommt, ist die Überraschung groß. Aber noch viel größer ist die bei Paul ...

Dagmar Hoßfeld wollte als Kind Tierärztin, Bäuerin oder Gestütsbesitzerin werden. Dass sie sich anders entschieden hat, verdankt sie ihrem Sohn: Als er ungefähr ein halbes Jahr alt war, bekam sie Lust, ein Kinderbuch zu schreiben. Sie setzte sich an den Schreibtisch - und hörte mit dem Schreiben einfach nicht mehr auf. Zum Glück! Mittlerweile sind viele wunderbare Kinder- und Jugendbücher von ihr erschienen. Geboren wurde Dagmar Hoßfeld 1960 in Kiel. Heute lebt sie in einem kleinen Dorf zwischen Ostsee und Schlei und hat, wie sie selbst sagt, den schönsten Beruf der Welt: Autorin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 25.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646920284
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Serie: Conni & Co 3
    Größe: 1230 kBytes
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Conni & Co 3: Conni und die Austauschschülerin

 

»Mensch, Conni! Wo bleibst du denn?« Anna macht ein vorwurfsvolles Gesicht. »Wenn du wie jeder normale Mensch heutzutage ein Handy hättest, hätte ich dich bestimmt schon zehnmal angerufen!«

»Zum Glück hab ich aber keins«, kontert Conni. »Das hat manchmal auch Vorteile!« Sie schließt ihr Rad ab und grinst. Seit Anna zum Geburtstag ein eigenes Handy bekommen hat, macht sie ziemlich viel Wind. Man kommt sich fast vor wie der letzte Neandertaler, nur weil man noch keins hat.

»Mach bloß nicht so ein Drama wegen der paar Minuten«, sagt sie zu Anna. »Ich hab doch gesagt, dass ich ein bisschen später komme. Wo stecken Billi und Dina?«

»Die sind schon oben und halten ein Terminal besetzt.« Anna zieht Conni hinter sich her in die Bücherei. Das öffentliche Computerterminal ist im ersten Stock. Sie laufen die breite Treppe hinauf und biegen um ein paar hohe Bücherregale.

Conni kann Billi schon von Weitem lachen hören.

»Ist das englische Schulsystem so witzig?«, wundert sie sich.

»Wohl nicht.« Anna kichert. »Billis gute Laune hängt eher mit unseren Terminal-Nachbarn zusammen, glaub ich. Die sind nämlich sehr speziell!«

Conni runzelt die Stirn. Spezielle Terminal-Nachbarn? Was meint Anna denn damit?

Als sie um die Ecke biegen, die die Internetterminals vom normalen Büchereibetrieb trennt, sieht sie, was Anna gemeint hat: Vor einem der Computer sitzen zwei blonde Jungs. Sie starren auf den flimmernden Monitor und schütten sich vor Lachen fast aus, während sie Conni beiläufig begrüßen.

»Hi, Conni«, sagt der eine. Der andere hebt nur kurz die Hand. »Paul! Phillip!«, ruft Conni. »Was macht ihr denn hier?«

»Für die Englisch-Hausaufgabe recherchieren«, erwidert Phillip. Er lehnt sich lässig zurück. »Was dachtest du denn?«

Er guckt so unschuldig, dass Conni sich ein Grinsen nicht verkneifen kann.

»Hey, Conni! Da bist du ja endlich!« Billis Gesicht taucht über der Trennwand zwischen den Bildschirmen auf. »Glaub ihnen kein Wort! Die beiden gucken sich nur blöde Videoclips an. Du weißt schon: 'Die größten Schlamassel der Welt' und solche Sachen.«

Dina schiebt sich neben Billi. »Wir können uns überhaupt nicht richtig konzentrieren«, sagt sie vorwurfsvoll. »Dabei soll man in einer Bibliothek doch leise sein!«

Paul und Phillip brechen in prustendes Gelächter aus. Conni runzelt die Stirn.

»Seid ihr bald fertig?«, fragt sie. »Oder wollt ihr den ganzen Nachmittag mit diesem Blödsinn verbringen?«

Paul zieht den Kopf ein. »Mensch, du hörst dich an wie meine Mutter«, murmelt er. »Wir machen gleich Schluss, keine Panik.« »Klaro.« Phillip schenkt Conni ein Lächeln. »Erst der Spaß, dann die Arbeit - heißt es nicht so?«

»Nein, heißt es nicht.« Conni erwidert das Lächeln. Dann dreht sie sich um und schiebt sich zwischen Anna, Billi und Dina auf den letzten freien Platz.

»Wir haben schon mal angefangen«, sagt Dina. »Es gibt echt tolle Seiten von britischen Schulen, nur leider sind die alle auf Englisch.«

»Macht doch nichts«, meint Conni. »Das kriegen wir schon hin!«

Billi drängelt sich ein Stück nach vorn, um besser an die Tastatur zu kommen. »Es gibt aber auch gute Homepages von deutschen Schulen, wo was zum Schüleraustausch steht.«

Schon bald sind die Freundinnen in ihre Arbeit vertieft. Anna hat einen Collegeblock auf dem Schoß und macht fleißig Notizen.

Conni wirft einen kurzen Blick über die Trennwand. Paul und Phillip studieren konzentriert die Homepage des britischen Fremdenverkehrsamtes. Phillip blickt kurz vom Monitor auf und zwinkert ihr zu.

»Die Ärmsten!«, ruft Anna plötzlich.

Conni fährt herum. »Was? Wer?«

Anna rückt ihre Brille zurecht. »In England werden die Kinder schon mit fünf Jahren eingeschult. Wusstest du das?«

»Nein.« Conni schüttelt den Kopf. »Aber schreib's auf!«

»Und sie müssen Schuluniformen tragen«, sagt Billi. »D

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