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Conni 15 4: Mein Freund, der Eiffelturm und ich von Hoßfeld, Dagmar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.03.2018
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Conni 15 4: Mein Freund, der Eiffelturm und ich

Sehnsüchtig erwartet: Band 4 der Bestseller-Reihe Conni 15! Phillip ist zurück - und mit ihm der Alltag. Alles fühlt sich ganz normal an, fast ein bisschen langweilig. Nicht nur deshalb freut sich Conni über ein unglaubliches Angebot: Phillips Vater muss beruflich in die Normandie reisen. Phillip wird mitfahren und möchte unbedingt, dass Conni ihn begleitet. Endlich spürt sie das Kribbeln wieder, das sie so vermisst hat! Dass sie schließlich mitten in Paris landen wird und dass dort ein großes Abenteuer auf sie wartet, kann Conni noch nicht ahnen. Alle Bände der Bestseller-Reihe Conni 15: Band 1: Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest Band 2: Mein Sommer fast ohne Jungs Band 3: Meine beste Freundin, der Catwalk und ich Dagmar Hoßfeld wollte als Kind Tierärztin, Bäuerin oder Gestütsbesitzerin werden. Dass sie sich anders entschieden hat, verdankt sie ihrem Sohn: Als er ungefähr ein halbes Jahr alt war, bekam sie Lust, ein Kinderbuch zu schreiben. Sie setzte sich an den Schreibtisch - und hörte mit dem Schreiben einfach nicht mehr auf. Zum Glück! Mittlerweile sind viele wunderbare Kinder- und Jugendbücher von ihr erschienen. Geboren wurde Dagmar Hoßfeld 1960 in Kiel. Heute lebt sie in einem kleinen Dorf zwischen Ostsee und Schlei und hat, wie sie selbst sagt, den schönsten Beruf der Welt: Autorin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 21.03.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646928914
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Serie: Conni 15 .4
    Größe: 2470 kBytes
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Conni 15 4: Mein Freund, der Eiffelturm und ich

Er ist wieder da und ich bin hin und weg.

Hätte mir irgendwann eine süße kleine Glücksfee ins Ohr geflüstert, dass ich noch vor meinem 16. Geburtstag mit der Liebe meines Lebens auf dem Eiffelturm stehen und ganz Paris mir zu Füßen liegen würde, hätte ich das arme Ding vermutlich an die Wand geklatscht.

Okay, vielleicht nicht ganz so martialisch. Sagen wir, ich hätte die Fee verscheucht. Geglaubt hätte ich ihr auf jeden Fall NICHT. Höchstwahrscheinlich hätte ich sie nicht mal als Glücksbotin erkannt, sondern für ein gewöhnliches Insekt gehalten. Wer glaubt in meinem Alter noch an Feen?

Im letzten Jahr bin ich fünfzehn geworden. Ich bin es immer noch. Das Jahr hat nämlich gerade erst angefangen und ich habe am 30. April Geburtstag. Außerdem greife ich vor, denn nicht nur mein nächster Geburtstag, sondern auch der Eiffelturm liegt noch in weiter Ferne. Und zwar buchstäblich, geografisch, zeitlich - und überhaupt.

Heute ist der 6. Januar. Der Tag, an dem mein Freund aus Kalifornien zurückkehren wollte, wo er ein halbes Jahr auf Schüleraustausch war. Ungefähr jetzt sollte ich im Ankunftsgebäude des Flughafens an einem Meeting Point stehen und auf Phillip beziehungsweise sein Flugzeug warten.

Ich sehe mich direkt vor mir, wie ich nervös nach ihm Ausschau gehalten hätte; einen pinken Luftballon, Konfetti oder einen Blumenstrauß in den Händen haltend (wenn ich so darüber nachdenke, vielleicht sogar alles zusammen?), total hibbelig und angespannt bis zum Gehtnichtmehr vor lauter Sehnsucht, Liebe und Wiedersehensglück.

Die Betonung liegt auf sollte, wollte und hätte , denn Phillip ist schon wieder da. Ich musste ihn gar nicht abholen. Er hat von ganz allein zu mir zurückgefunden. In der Silvesternacht stand er mit einem Mal vor mir, als hätte ihn eine Rakete mit Überschall von Kontinent zu Kontinent geschossen. Er hat den riesigen Ozean überquert und sich direkt vor meine Füße gebeamt.

Es war eine Punktlandung. Mitten in mein Herz.

Phillip kann so was.

Er hat es nicht mehr ausgehalten, hat er gesagt. Und dass er mich liebt.

Das beruht eindeutig auf Gegenseitigkeit. So viel steht fest. Aber zurück in die Gegenwart ...

Es ist noch ziemlich früh am Morgen, der letzte Ferientag ist gerade angebrochen und ich musste aus den genannten Gründen nicht zum Flughafen düsen, weshalb ich es mir in meinem Zimmer gemütlich gemacht habe. Im Hintergrund singt Zaz mit schmelzender Stimme "Sous le ciel de Paris s'envole une chanson ...".

Wir haben das Lied kurz vor Weihnachten in Französisch durchgenommen. Ich summe die Melodie mit, während ich noch im Schlafanzug an meinem Schreibtisch hocke, einen Stift zwischen den Fingern hin und her drehe und mich bei der Frage, woher Schriftsteller ihre Ideen nehmen und wie sie es schaffen, daraus ein ganzes Buch zu machen, fast verknote.

Ich würde auch gerne so gut schreiben können, dass man daraus ein Buch machen kann. Es ist so viel passiert in meinem Leben. Nur leider weiß ich nicht, wo und wie ich überhaupt anfangen soll.

"Schreibe den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt den zweiten lesen will."

Das ist ein Zitat von William Faulkner, einem berühmten amerikanischen Schriftsteller. Er hat vor Urzeiten den Nobelpreis für Literatur bekommen. Im Gegensatz zu mir wusste der Typ also genau, wovon er sprach und wie er zu schreiben hatte, um seine Leser einzufangen.

Der Anfang ist wirklich wichtig, finde ich. Wenn der erste Satz stimmt - na gut, sagen wir die erste Seite -, packt es dich und lässt dich nicht wieder los. Wenn es nur nicht so verdammt schwer wäre!

Ein Ende zu schreiben kommt mir dagegen wesentlich einfacher vor. Da wüsste ich sogar schon was Passendes für meinen imaginären Roman. Die letzten Sätze würden ungefähr so lauten:

"Sie saßen eng umschlu

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