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Das Dorf 6 - Die Rache des Endermans Roman für Minecrafter von Olsberg, Karl (eBook)

  • Verlag: Panini
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Das Dorf 6 - Die Rache des Endermans

Inspiriert vom weltweiten Bestsellergame MINECRAFT. Die beiden Freunde Primo und Kolle begleiten Priester Magolus bei seinem Besuch im Wüstendorf. Während ihrer Abwesenheit nimmt Enderman Artrax schreckliche Rache an dem kleinen Dorf am Rande der Schlucht. Die Rettung könnte der Weise Mann bei den Pilzen sein, doch der lebt weit entfernt auf einer einsamen Insel und will nicht mit den Problemen anderer belästigt werden. Jetzt ist guter Rat teuer ... 'Die Rache des Endermans' ist der sechste Band der erfolgreichen Buchserie in der Welt des Computerspiels Minecraft von Bestseller-Autor Karl Olsberg. Das Besondere: Mit Hilfe des enthaltenen Minecraft-Seeds kann jeder die beschriebene Welt selbst erkunden! Der benötigte Minecraft-Seed (PC-Version) sowie exakte Positionsangaben der Handlungsschauplätze sind enthalten. Von Bestseller-Autor Karl Olsberg.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736799943
    Verlag: Panini
    Serie: Das Dorf Bd.6
    Größe: 1334 kBytes
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Das Dorf 6 - Die Rache des Endermans

1. Zu Besuch im Wüstendorf

Die Sonne brennt gnadenlos auf die kleine Gruppe von Dorfbewohnern herab, die sich durch den heißen Sand kämpft.

"Ist es noch weit?", fragt Magolus und wischt sich den Schweiß von der Stirn.

Primo wirft einen Blick zurück. Der Fluss, der den Wald von der Wüste trennt, liegt nur ein paar Dutzend Schritte hinter ihnen. In der Ferne ragen die Türme des alten Tempels auf, den Primo und Kolle bei einem früheren Abenteuer erforscht haben.

"Nein", sagt er, um eine weitere Diskussion mit dem Dorfpriester zu vermeiden. "Wir sind bald da."

"Dass ich nicht lache!", kommentiert Asimov, der Golem. "Das sagst du doch bloß, um uns zu beruhigen! Da rennt man tagelang herum, nur um irgendwo anzukommen, kehrtzumachen und dann die ganze Strecke wieder zurückzulaufen. Als wenn das Dorfleben nicht schon hektisch genug wäre! Egal, ich komme sowieso nicht mehr weit. Ich kann schon spüren, wie der Sand die Gelenke meiner Arme und Beine verschleißt. Bald werde ich mich nicht mehr bewegen können. Am besten, ihr lasst mich einfach hier zurück!"

"Schweig, Golem!", erwidert Magolus. "Die Wüstenbewohner haben es bis zu unserem Dorf geschafft. Da wäre es doch gelacht, wenn wir nicht dieselbe Strecke zurücklegen können!"

Schweigend marschieren sie weiter. Neben Primo, Asimov und Magolus gehören Kolle, Margi, Birta und Kaus der kleinen Delegation an. Die Idee, dem Wüstendorf einen Gegenbesuch abzustatten, kam natürlich von Magolus. Primo hielt das von Anfang an für keine gute Idee, Kolle ebenso wenig. Selbst Margi war von der Aussicht, ihre Heimat schon so bald wiederzusehen, nicht besonders begeistert. Ihnen allen ist klar, dass nicht viel Gutes herauskommen kann, wenn Magolus erneut auf seinen Erzrivalen Wumpus trifft. Doch wenn der Priester sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, dann ist er kaum davon abzubringen, und so haben die drei schließlich zugestimmt, ihn zu begleiten.

Primo wünschte, auch seine Freundin Golina wäre mitgekommen, dann würde er sie wenigstens nicht so vermissen. Doch Magolus war der Ansicht, zwei Frauen seien auf dieser gefährlichen Reise "mehr als genug". Margis Teilnahme gestattete er erst, nachdem er sich vergewissert hatte, dass die Wüstendörfler keine Pferde besitzen, und er somit neben Asimov ein weiteres Mittel hatte, um Wumpus zu beeindrucken. Daher durchquert sie die Wüste als einzige hoch zu Ross. Zwar hat sie den anderen angeboten, sich mit dem Reiten abzuwechseln, doch Kaus, Birta und Magolus trauen sich nicht mal in die Nähe ihres Pferdes, und auch Primo hat nach seinen Erfahrungen mit dem Reiten auf so einem Tier, die er bei seinem letzten Abenteuer machte, wenig Lust dazu. Kolle verzichtet schon aus Höflichkeit zugunsten seiner Freundin.

In gewisser Hinsicht ist Primo andererseits froh, dass Golina zu Hause geblieben ist. So bleiben ihr wenigstens Magolus' ständige Nörgeleien, die schwermütigen Sprüche des Golems und Birtas notorisch schlechte Laune erspart. Als wenn der Weg durch die Wüste nicht auch so schon anstrengend genug wäre! Primo würde den weiten Weg fast lieber in Begleitung von Nachtwandlern zurücklegen. Auch Kolle und Margi wirken ziemlich genervt, während der Bauer Kaus sich immer wieder angstvoll umsieht und voller Sehnsucht in Richtung des Dorfs blickt, das sie am frühen Morgen verlassen haben.

Als die Sonne untergeht, bauen Primo, Kolle und Margi eine behelfsmäßige Unterkunft in einem Sandhügel.

"Was, da drin sollen wir schlafen?", fragt Birta. "Und wo sind die Betten?"

"Du kannst gern draußen übernachten, wenn es dir nicht gefällt", erwidert Kolle gereizt.

"Ich will wieder nach Hause!", mault der Golem, der trotz seiner wiederholt vorgetragenen Behauptung, er könne kaum noch laufen, bisher tapfer mitgehalten hat.

"Ich auch!", stimmt Kaus zu.

"Ruhe jetzt!", befiehlt Magolus. "Ich dulde keine Schwäche! Wir werden diesen armseligen Wichten im Wüstendorf be

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