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Das Geheimnis des roten Tagebuchs von Ehrhardt, Simone (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.01.2015
  • Verlag: SCM Kläxbox
eBook (ePUB)
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Das Geheimnis des roten Tagebuchs

Ein neuer Fall für W.O.L.F.! Bei der Entrümpelung eines Dachbodens entdecken die Detektive vom W.O.L.F.-Club ein 100 Jahre altes Tagebuch. Bei dem Versuch, seinen Inhalt zu entziffern, stoßen sie auf ein dunkles Familiengeheimnis. Doch irgendjemand will die Jugendlichen um jeden Preis daran hindern, der Geschichte auf den Grund zu gehen. Schnell merken die Detektive, in welch großer Gefahr sie sich befinden. Der tolle Krimi zum Mitraten für Kinder ab 10 Jahren fesselt bis zur letzten Seite! Simone Ehrhardt lebt mit ihrem Mann im Rhein-Pfalz-Kreis. 2006 veröffentlichte sie ihr erstes Buch (ein Krimi) im Verlag SCM R. Brockhaus. Dem Krimi ist sie treu geblieben, auch wenn sie gelegentlich anderes schreibt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 29.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783417227857
    Verlag: SCM Kläxbox
    Serie: W.O.L.F.
    Größe: 2627 kBytes
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Das Geheimnis des roten Tagebuchs

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]
Kapitel 2

Nachts sind sogar Einbrecher grau

Olaf stutzte und sah noch einmal genauer hin. Irgendetwas an der Uniform kam ihm seltsam vor. Sie lag nicht so, wie er sie zurückgelassen hatte. Oder bildete er sich das nur ein?

"War Frau Jahn vielleicht hier oben?", fragte er, doch Wuschel schüttelte sofort den Kopf.

"Ganz bestimmt nicht, sie käme niemals die Treppe herauf." Sie bückte sich und holte Freddy, ihre zahme, schokobraune Ratte aus der Tasche. Er machte ein paar vorsichtige Trippelschritte und hielt die Nase schnuppernd in die Luft.

"Du lässt deine Ratte hier laufen?", wunderte sich Latif.

Auf diesem riesigen, vollgestellten Dachboden konnte das kleine Nagetier leicht verloren gehen oder unter etwas begraben werden. Katharina schien sich darüber keine Sorgen zu machen.

"Er soll sich auch umsehen dürfen. Ratten sind neugierig und eine neue Umgebung zu erkunden ist gut für seine Psyche und seinen Verstand. Wir müssen eben aufpassen. Ihr wisst ja jetzt, dass Freddy hier ist."

Latif zog die Augenbrauen in die Höhe, erwiderte aber nichts. Olaf wandte sich wieder der Uniform zu, legte Jacke und Hose zusammen und platzierte sie mit dem Helm auf dem Sessel. Dann schaute er in die Kiste, in der er sie gefunden hatte. Wieder beschlich ihn dieses unheimliche Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Er sah genauer hin. Zum Schluss war er gestern zwar in Eile gewesen, weil sie gehen mussten, trotzdem war er sich ganz sicher, dass er den Inhalt anders zurückgelassen hatte. Er konnte nicht auf Anhieb sagen, was sich verändert hatte, doch in ihm wurde die Überzeugung immer stärker, dass er sich nicht irrte.

"Könnte sonst jemand hier gewesen sein?", fing er erneut an.

"Bevor wir lange raten, sollten wir Frau Jahn fragen, wer hier war", schlug Wuschel vor. Wenig später standen sie vor der alten Dame, die es sich im Garten auf einer Bank vor der Hauswand gemütlich gemacht hatte. Obwohl die Sonne schien, trug sie wieder die dicke Strickjacke, als ob ihr ständig kalt wäre. "Frau Jahn", fing Wuschel an, "war außer uns eigentlich noch jemand auf dem Dachboden?"

"Du meinst, seit gestern Abend?" Die alte Frau schaute sie verwundert an. "Aber nein, es war niemand außer euch hier. Warum?"

Olaf faltete verlegen die Hände. "Ich hatte den Eindruck, dass jemand oben war und etwas - hm - gesucht hat."

"Vielleicht ein Marder oder ein Waschbär? Einmal meinte ich tatsächlich, dort oben etwas zu hören, aber ich höre nicht mehr so gut und meine Ohren spielen mir manchmal Streiche."

Olaf nickte und gab den anderen ein Zeichen, es dabei zu belassen. Auf dem Weg zurück zur Treppe hielt Olaf jedoch inne.

"Ich bin mir inzwischen ganz sicher, dass jemand während unserer Abwesenheit oben war. Wir könnten uns umsehen, ob etwas auf Einbrecher hinweist", schlug er vor. "Wenn jemand auf dem Dachboden war, muss er ja irgendwie ins Haus gekommen sein."

"Gute Idee", stimmten die beiden anderen zu. Sie teilten sich auf, die Türen und Fenster genau zu untersuchen. Es hatte auch wirklich jeder eine Lupe dabei. Olaf suchte die Haustür ab, konnte aber nicht den kleinsten Hinweis darauf finden, dass sich jemand mit Gewalt Zugang verschafft hatte. Auch Latif und Wuschel fanden nichts.

"Das heißt dann wohl", überlegte Latif, als sie wieder auf dem Dachboden waren, "dass derjenige, der hier war, einen Schlüssel hat."

"Oder dass Olaf sich irrt", warf Wuschel ein, die nach Freddy Ausschau hielt.

"Nein, bestimmt nicht", widersprach Olaf. "Irgendjemand war hier und hat etwas gesucht."

"Tja, dann sollten wir uns fragen, ob er es wohl gefunden hat. Oder wird er vielleicht wiederkommen?" Latif blickte nachdenklich zum Fenster. "Und vor allem: Was sucht er?"

"Ich hätte da eine Idee", meinte Wuschel. "Ich könnte mich heute Nacht auf die Lauer legen und das H

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