text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Der Fluch von Burton Hall von Foster, Laura (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.08.2016
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
eBook (ePUB)

12,99 €

9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Der Fluch von Burton Hall

Lisa will ihre Familie endlich von dem Fluch erlösen, der seit Jahrhunderten auf ihr liegt. Doch das kann ihr nur gelingen, wenn sie den Kristall aus dem Medaillon ihrer Großmutter an seinen angestammten Platz zurückbringt. Klingt erst mal ganz einfach, ist es aber nicht: Der Kristall ist Teil der schottischen Kronjuwelen, und die liegen streng bewacht in der Londoner Burton Hall ... Der dritte Band von Laura Foster ?s spannend-romantischer FLUCH-Trilogie. Laura Foster wuchs in Berlin auf und lebt heute mit ihrer Familie und den zwei schwarzen Katzen Mitch und More in England. Wenn sie nicht gerade an spannende Orte reist, schreibt sie Drehbücher für Fernsehserien und -filme. 'Der Fluch von Cliffmoore' ist ihr erstes Jugendbuch.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 24.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783473477753
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Serie: Die Fluch-Trilogie Bd.3
    Größe: 2265 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Der Fluch von Burton Hall

Wie zum Teufel bin ich hierhergekommen und was will ich hier überhaupt?

Es ist irre kalt und ich kann nicht wirklich erkennen, wo ich bin. Es muss inzwischen später Nachmittag sein, unheimliche Nebelschwaden wabern um mich herum. Ich kneife die Augen zusammen, um besser sehen zu können, und lasse meinen Blick vorsichtig umherschweifen. Oh. Ich stelle fest, ich sitze auf dem Dach unseres Häuschens in Cliffmoore. Hallo? Auf dem Dach? Macht das irgendeine Art Sinn? Hm. Nein. Tut es nicht. Außerdem zieht's hier gewaltig. Ich blicke hinunter auf das Notizblatt in meiner Hand und komme langsam zu mir. Mir fällt ein, was passiert ist: Ich habe Fragen auf den Zettel geschrieben, die mich erst in die Verzweiflung und dann aufs Dach getrieben haben.

Ein bisschen Wind wäre jetzt gut, der könnte nicht nur den Nebel wegfegen, sondern mir auch den Kopf freipusten. Was dringend nötig wäre, denn auf diesem Zettel stehen lauter ungelöste Fragen, die mich schon seit Monaten fürchterlich beschäftigen. Dummerweise habe ich keine schlüssigen Antworten darauf, und das hat mein Leben in eine gehörige Schieflage gebracht, speziell was Ben und mich angeht.

Ich stöhne, doch der wattige Nebel schluckt jedes Geräusch. Ben ist der schnuckligste Junge der Fultonthorpe Grammar School, in den ich mich gleich bei unserer Ankunft hier in England verliebt habe. Nur leider hat unsere Liebe ein klitzekleines Problem: Sie steht unter keinem guten Stern. Und wenn ich daran etwas ändern möchte, brauche ich Antworten, und zwar bis morgen Früh, denn dann gehe ich mit Ben und meinen anderen Mitschülern auf Klassenfahrt. Mal wieder. Eine angenehm luxuriöse Situation, weil unsere Klassenstufe dieses Jahr, verglichen mit dem Rest der Nation, blödsinnig erfolgreich war. Nur dass wir diesmal nicht nach Edinburgh, sondern nach London fahren (und welches vierzehnjährige Wesen würde sich darüber schon beschweren wollen?). So weit, so gut. Doch abgesehen von dem offiziellen, garantiert gnadenlos lehrreichen Programm, das uns in London erwartet, muss ich mich entscheiden, ob ich dort weiter meiner geheimen Mission nachgehen will oder ob ich es besser lasse, um die angeknackste Beziehung zu Ben nicht noch weiter zu ruinieren.

Meine Mission? Ebenjenen Fluch besiegen, der unsere und Bens Familie seit Generationen eisern im Griff hat, er hat unserer Liebe bisher weiß Gott nicht gutgetan. Und nun sitze ich hier, auf dem Dach von Oma Judiths (jetzt unserem) Häuschen, und bin verzweifelt, richtig erstklassig verzweifelt. Auch wenn ich mittlerweile daran gewöhnt bin, denn unter dem Strich stellt sich hier mal wieder eine hübsche Variante der Lisa-Verschwörung dar.

Nachdenklich starre ich auf den Zettel in meiner Hand, doch der Nebel ist so dicht, dass ich buchstäblich nichts sehen kann. Egal. Ich weiß auch so, welche Fragen dort stehen. Erstens: Ist es möglich, dass ein Bergkristall einen Fluch in sich trägt, oder besser: zwei? Einen unter guten Vorzeichen und einen unter bösen?

Nächste Frage: Ist es möglich, dass ein Bergkristall Geschwister haben kann, die in der Lage sind, einen oder diverse Flüche aufzulösen, wenn man die Teile nur wieder zusammenfügt?

Während ich da so sitze, vor mich hin grüble und vor Kälte mit den Zähnen klappere, kommt plötzlich heftiger Wind auf, und ich habe Mühe, mich am Dachfirst festzuhalten. Ich fände es ganz sinnvoll, von dem Windstoß nicht heruntergefegt zu werden, denn schließlich will ich nach London fahren. Ich will meine Mission endlich zu Ende bringen, will Fragen auf meine Antworten finden und endlich, endlich alles aus dem Weg räumen, was zwischen Ben und mir steht (und das ist eine ganze Menge). Und auch was Mama und Papa angeht, bin ich mir sicher, dass der Fluch, familientechnisch gesehen, auch für sie nicht gerade von Vorteil ist. Immerhin bekomme ich in diesem Augenblick klarere Sicht, und das ist doch schon mal was. Leider geht bei dem Rettungsakt mein Notizblatt f

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen