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Der magische achte Tag Verhängnisvoller Auftrag von Arold, Marliese (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.05.2019
  • Verlag: Edel:Kids Books
eBook (ePUB)
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Der magische achte Tag

Die Welt des magischen 8. Tages ist nicht mehr sicher. Seit Magister Horatius verschwunden ist, herrscht völliges Chaos. Hat die Firma TEMP ihn etwa entführen lassen? Laura und sieben weitere Auserwählte der Schule der Ewigkeit sollen mit ihren besonderen Kräften die geheime Welt beschützen. Doch Bernd Asshoff scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Er hat es auf das Geheimnis der Zeit abgesehen. Aber kann man Wochentage stehlen? Und wie viel weiß Lauras Mutter?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 03.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961291090
    Verlag: Edel:Kids Books
    Größe: 1177 kBytes
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Der magische achte Tag

Ein Gast auf der Fensterbank

Laura rannte die Wendeltreppe hinauf und verlor dabei ihre pinkfarbenen Pantoffel. Sie achtete nicht darauf. Sie musste unbedingt in ihr Zimmer zurück, das sie mit Anouk, Shirin und Merle teilte. Die magische Welt des achten Tages war in größter Gefahr!

Ich kriege dich!

Am liebsten hätte Laura die Hände auf ihre Ohren gepresst. Aber das hätte auch nichts genützt. Die fremde Stimme war in ihrem Kopf. Genauer: Die Gedanken von Magister Darius, der sie verfolgte.

Dieser Verräter! Er hatte den Schlüssel, der diese Welt im Gleichgewicht hielt, an Bernd Asshoff verkauft, einem der Geschäftsführer der Firma TEMP . Diese Firma versuchte, hinter das Geheimnis der Zeit zu kommen. Denn wer die Macht über die Zeit besaß, dem standen alle Möglichkeiten offen - sogar der Sieg über den Tod.

Gleich hab ich dich!

Laura konnte schon die Schritte hinter sich hören. Der Schweiß brach ihr aus. Die Angst nahm ihr den Atem. Die Beine wollten ihr nicht mehr gehorchen. Warum war die Treppe so lang? Hätte sie nicht schon längst ihr Stockwerk erreichen müssen?

Du hast keine Chance!

Sie warf einen hektischen Blick über die Schulter.

Magister Darius, der kleine rundliche Lehrer mit der seltsamen Brille, hatte sie fast erreicht. Er streckte seine klauenartigen Hände nach ihr aus, erwischte ihre Jacke und zog. Laura klammerte sich an das Geländer, aber ihr rechter Fuß fand keinen Halt mehr und trat ins Leere. Sie stürzte ...

... und erwachte.

Der Schlafanzug klebte an ihrem Körper. Ihr Atem ging so heftig, als wäre sie tatsächlich viel zu schnell eine Treppe hinaufgelaufen. Gleichzeitig hatte sie fürchterliche Kopfschmerzen.

Laura setzte sich auf und versuchte, sich zu orientieren. Nur langsam konnte sie den Albtraum abschütteln. Er war so real gewesen. Sie konnte noch ganz genau das kühle Metall des Treppengeländers spüren. Sie fühlte noch, wie Darius an ihr zerrte und der Halsausschnitt ihrer Jacke sie am Hals würgte ...

Am ganzen Körper zitternd und mit klopfendem Herzen schwang Laura ihre Beine über die Bettkante. Sie war zu Hause, im Akeleiweg 8, es war Montagmorgen, sechs Uhr.

Laura stand schwankend auf. Ihre Beine wollten ihr nicht gehorchen. Wie benommen tappte sie aus ihrem Zimmer und in die Küche. Sie brauchte jetzt dringend ein Glas Wasser!

Laura nahm sich ein Glas und ließ Wasser aus der Leitung laufen. Erschöpft setzte sie sich an den kleinen Tisch und trank das Glas in großen Zügen leer. Danach fühlte sie sich ein bisschen besser.

Im Flur ertönte ein Geräusch, und gleich darauf rollte Amy, die Haushaltsroboterin, in die Küche. Ihre grünen Augen blinkten Laura fragend an.

"Alles gut", murmelte Laura. "Ich hatte nur Durst."

Amy streckte ihre Teleskoparme aus und einer ihrer metallenen Finger berührte Lauras Stirn.

"Sssiebenunddreißsssig Komma ssssieben Grad Celsssiuss", schnarrte Amy. "Du hassst erhöhte Tämperatur. Heute besser ssu Haussse bleiben?"

"Nichts lieber als das", antwortete Laura. Vielleicht war sie tatsächlich ein bisschen krank. Dann musste sie auch nicht in die Firma TEMP , bei der sie gerade - unfreiwillig und nur auf Druck ihrer Mutter - ein Praktikum machte.

Sie hatte den Gedanken kaum zu Ende gebracht, als Valerie Lilienstedt in der Tür erschien.

"Was ist los, Laura?", fragte sie besorgt.

"Nichts." Laura schüttelte den Kopf, was keine besonders gute Idee war. "Ich habe nur schlecht geträumt."

"Die Wochenenden bei deinem Vater bekommen dir einfach nicht", schlussfolgerte ihre Mutter. "Dein normaler Tagesablauf kommt ganz durcheinander. Und bestimmt hast du auch wieder zu schwer gegessen. Dein Vater hat ja offenbar noch nichts von leichter, gesunder Küche gehört."

Laura hielt es nicht mehr aus. "Hör auf, ständig auf Papa herumzu

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