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Dicionum: Alle drei Bände der magischen Trilogie in einer E-Box! von Summer, Vivien (eBook)

  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Dicionum: Alle drei Bände der magischen Trilogie in einer E-Box!

Endlich die E-Box zur magischen Dicionum-Reihe! Zusammen mit elf anderen Jugendlichen soll Katie die Menschheit von allen Übeln dieser Welt befreien. Keine leichte Aufgabe für ein gewöhnliches Mädchen, das gerade erst von ihrer Bestimmung erfahren hat. Schon gar, da die ihr zugeordnete Prophezeiung vor allem Fragen aufwirft und ihr den Zugang zum eingeschworenen Dicio-Kreis zusätzlich erschwert. Dabei wird es dort gerade ihr größter Widersacher sein, der ihr Herz zum Schlagen bringt und sie auf den richtigen Weg führt... //Die E-Box enthält alle Bände der magischen Trilogie 'Dicionum': -- Dicionum 1: Du darfst dich nicht verlieben -- Dicionum 2: Du darfst niemandem vertrauen -- Dicionum 3: Du darfst dich nicht erinnern// Vivien Summer wurde 1994 in einer Kleinstadt im Süden Niedersachsens geboren. Lange wollte sie mit Büchern nichts am Hut haben, doch schließlich entdeckte auch sie ihre Liebe dafür und verfasste während eines Freiwilligen Sozialen Jahres ihre erste Trilogie. Für die Ausbildung zog sie schließlich nach Hannover, nahm ihre vielen Ideen aber mit und arbeitet nun jede freie Minute daran, ihr Kopfkino zu Papier zu bringen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 1226
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646603729
    Verlag: Impress
    Größe: 7714 kBytes
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Dicionum: Alle drei Bände der magischen Trilogie in einer E-Box!

1

Ein brennender Schmerz loderte in meiner Wange auf. Kurze Zeit später verteilte sich das dumpfe Kribbeln mit rasender Geschwindigkeit in meinem kompletten Gesicht. Zur Krönung des Ganzen hatte ich mir auch noch auf die Lippe gebissen.

Automatisch berührte ich die schmerzende Stelle und tastete sie mit meinem Finger ab. Es blutete kaum, auch wenn das Pochen immer schlimmer wurde und ich mir dabei vorstellte, wie mir das Blut in Strömen über das Kinn laufen und mein weißes Kleid ruinieren würde.

"Was bildest du dir eigentlich ein, Miststück?", schrie Mike mich an, packte mein Handgelenk und zog mich so dicht an sich, dass ich seinen bestialischen Atem riechen konnte. Gestank nach Rauch, Whiskey und Zwiebeln vermischte sich mit seinem beißenden Rasierwasser. Seine rot unterlaufenden Augen und seine kratzige Stimme jagten mir einen Schauer über den Rücken.

Normalerweise hätte ich mich wie ein elendiges Weichei fühlen müssen, aber diese Blöße wollte ich mir nicht geben. Ich hatte meine Würde und die konnte nicht mal er mir nehmen. "Dafür werde ich nicht bezahlt! Das war nicht unser Deal, Mike!" Wütend riss ich mich von ihm los und trat gerade noch rechtzeitig einen Schritt zurück.

Er pfefferte sein halbvolles Whiskeyglas gegen die Wand hinter mir. "Verfickte Scheiße!", brüllte er unter dem krachenden Lärm zersplitternden Glases und drehte sich von mir weg. "Wenn du darum gebeten wirst, mit jemandem auf ein Zimmer zu gehen, um deine Beine für fünf verschissene Minuten breit zu machen, dann sagst du - verfluchte Scheiße - nicht nein !" Mit warnend erhobener Hand wandte er sich wieder um. In seinen Augen lag ein höhnischer Ausdruck, während er nach einem neuen Glas griff und sich seinen teuren, karamellfarbenen Whiskey einschenkte. "Weißt du, Cat", spottete er weiter, "ich habe dich von der Straße geholt, dir ein Bett und einen Job geboten, weil du sonst wie ein elendiger Hund irgendwo zwischen Obdachlosen und ihren Kartonhütten verrottet wärst. Du hast es angenommen." Er stürzte den Alkohol in einem Zug runter, knallte das Glas zurück auf den Tisch und wischte sich demonstrativ über den Mund.

Ich schüttelte mich vor Ekel. So hatte ich meinen Chef bisher nie erlebt; weder so betrunken, noch so aggressiv. Vielleicht hatte seine Frau ihn ja verlassen - wenn er denn überhaupt eine hatte. Wir redeten nicht viel über Privates.

Mike kam bedrohlich langsam auf mich zu und drängte mich dadurch an die Wand, wo die letzten Überreste des Whiskeys klebten und sich allmählich einen Weg gen Boden bahnten. "Du tust das, was ich dir sage, kapiert? Und wenn das eben heißt, dass du deinen Horizont ein klein wenig erweitern musst." Seine Lippen verzogen sich zu einem spöttischen Grinsen, als er meinen Rückzug bemerkte.

Aber dank meiner Wut spürte ich weder Angst noch den Drang, mich ihm zu unterwerfen. "Vergiss es!", zischte ich wütend. "Ich werde nicht mit wildfremden Kerlen in die Kiste steigen, um mir ein paar Geschlechtskrankheiten zu holen."

Ich ließ mir von Mike nichts bieten. Klar, sein Club war einer der populärsten in dieser Gegend, aber das bedeutete noch lange nicht, dass ich mir vor ihm in die Hosen machen musste. Nicht einmal für alles Geld der Welt hätte ich mich bis auf die Knochen vor einem Fremden ausgezogen, um mit ihm zu schlafen!

Mike, der seine blonden Haare wie immer nach hinten gegelt hatte, durchfuhr diese mit einer Hand. Mit der anderen griff er in die Tasche seines grauen Jacketts und zog eine Schachtel Zigaretten hinaus. "Du solltest lieber nicht vergessen, mit wem du sprichst, Cat", murmelte er. Derweil zündete er sich eine Zigarette an und betrachtete mich mit einem abfälligen Blick. "Geh zurück an die Arbeit."

"Ach, und das war's jetzt?"

Genüsslich zog er an seiner Zigarette und blies den Rauch provozierend in meine Richtung. Ich musste mir ein Husten verkneifen, als ich den s

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