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Die Abenteuer des Apollo 1: Das verborgene Orakel von Riordan, Rick (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.08.2017
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Die Abenteuer des Apollo 1: Das verborgene Orakel

Aufregende Abenteuer für alle Percy-Jackson-Fans! Der Gott Apollo stürzt vom Himmel direkt in ein paar Mülltonnen - er ist bei Zeus in Ungnade gefallen und wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit beraubt! Prompt wird er auch noch überfallen, doch zum Glück springt ihm Meg zur Seite - frech, kampflustig, höchstens zwölf und zweifelsfrei eine Halbgöttin. Zusammen machen sie sich auf nach Camp Half-Blood, doch dort lauern weitere Gefahren. Und noch dazu funktioniert das Orakel von Delphi nicht mehr, denn es ist immer noch von Apollos altem Feind Python besetzt ... Die neue Bestseller-Serie aus der Welt der Götter, und auch mit Percy Jackson gibt es ein Wiedersehen! Alle Bände der Apollo-Serie: Die Abenteuer des Apollo ? Das verborgene Orakel (Band 1) Die Abenteuer des Apollo ? Die dunkle Prophezeiung (Band 2) Die Abenteuer des Apollo ? Das brennende Labyrinth (Band 3) Die Abenteuer des Apollo ? Die Gruft des Tyrannen (Band 4) der letzte Band folgt Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Boston und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Ländern erschienen. Auch seine nachfolgenden Serien, 'Die Kane-Chroniken', 'Helden des Olymp', 'Percy Jackson erzählt', 'Magnus Chase' und 'Die Abenteuer des Apollo', schafften auf Anhieb den Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 31.08.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646929676
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Serie: Apollo 1
    Originaltitel: The Trials of Apollo Vol 1: The Hidden Oracle
    Größe: 2796 kBytes
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Die Abenteuer des Apollo 1: Das verborgene Orakel

1

Angriff der Schläger!

Könnte ich, schlüg' ich zurück

Sterblichkeit ist Mist

Mein Name ist Apollo. Ich war mal ein Gott.

In meinen viertausendsechshundertundzwölf Jahren habe ich vieles geleistet. Ich habe die Griechen mit der Pest geschlagen, als sie Troja belagerten. Ich habe den Baseballspieler Babe Ruth in den World Series von 1926 mit drei Home Runs gesegnet. Ich habe Britney Spears bei den MTV Video Music Awards von 2007 mit meinem Zorn überschüttet.

Aber in meinem ganzen unsterblichen Leben habe ich erst einmal eine Bruchlandung in einem Müllcontainer hingelegt.

Ich weiß nicht mal genau, wie das passieren konnte.

Ich kam zu mir, als ich schon fiel. Wolkenkratzer wirbelten in mein Blickfeld und wieder hinaus. Flammen strömten aus meinem Körper. Ich versuchte zu fliegen. Ich versuchte, mich in eine Wolke zu verwandeln oder mich quer durch die Welt zu teleportieren. Ich versuchte, hundert andere Dinge zu tun, die mir eigentlich leicht gelingen müssten, aber ich fiel immer nur weiter. Ich stürzte in eine enge Schlucht zwischen zwei Häusern und BAMM!

Gibt es etwas Traurigeres als das Geräusch, mit dem ein Gott auf einen Haufen Müllsäcke knallt?

Und dann lag ich stöhnend und zerschlagen in dem Container. Meine Nasenlöcher brannten vom Gestank ranziger Wurst und benutzter Windeln. Meine Rippen schienen gebrochen zu sein, obwohl das eigentlich gar nicht möglich war.

Meine Gedanken kochten vor Verwirrung, aber dann tauchte eine Erinnerung auf - die Stimme meines Vaters Zeus: DU BIST SCHULD. DU WIRST BESTRAFT!

Ich begriff, was mir passiert war, und schluchzte vor Verzweiflung auf.

Selbst für mich als Gott der Dichtkunst ist es schwer zu beschreiben, wie mir zumute war. Wie solltet ihr - als gewöhnliche Sterbliche - das verstehen? Stellt euch vor, euch werden die Kleider vom Leib gerissen und ihr werdet vor einer feixenden Menge mit einem Schlauch abgespritzt. Stellt euch vor, wie das eiskalte Wasser euren Mund und eure Lunge füllt, wie der Druck eure Haut aufplatzen lässt und eure Gelenke in Kitt verwandelt. Stellt euch vor, wie hilflos, beschämt, ganz und gar verletzlich ihr euch fühlt - öffentlich und brutal um alles beraubt, was euch zu euch macht. Meine Erniedrigung war noch schlimmer.

DEINE SCHULD! Die Stimme des Zeus hallte in meinem Kopf wider.

"Nein!", schrie ich verzweifelt. "Nein, so war das nicht. Bitte!"

Niemand antwortete. Zu beiden Seiten führten rostige Feuerleitern im Zickzack die Mauern hoch. Der Winterhimmel darüber war grau und erbarmungslos.

Ich versuchte, mich an die Einzelheiten meiner Strafe zu erinnern. Hatte mein Vater mir gesagt, wie lange sie dauern würde? Was konnte ich tun, um von ihm in Gnaden wieder aufgenommen zu werden?

Meine Erinnerung war zu verschwommen. Ich wusste kaum noch, wie Zeus aussah, geschweige denn, warum er beschlossen hatte, mich auf die Erde zu schleudern. Es hatte einen Krieg gegen die Riesen gegeben, das wusste ich noch. Die Götter waren kalt erwischt worden, beschämt, fast besiegt.

Nur einer Sache war ich mir sicher: Meine Bestrafung war unfair. Zeus brauchte einen Sündenbock, und da hatte er sich natürlich den schönsten, begabtesten, beliebtesten Gott des ganzen Olymp ausgesucht: mich.

Ich lag im Müll und starrte die Plakette an, die im Deckel des Containers befestigt war: FÜR ABHOLUNG - ANRUF GENÜGT. 1-555-STINKY.

Zeus wird sich die Sache noch mal überlegen , sagte ich mir. Er will mir nur Angst machen. Nicht mehr lange, dann holt er mich zurück auf den Olymp und lässt mich mit dem Schrecken davonkommen.

"Ja", meine Stimme klang hohl und verzweifelt. "Ja, so wird es sein."

Ich versuchte, mich zu bewegen. Ich wollte aufrecht stehen, wenn Zeus kam, um sich zu entschuldigen. Meine Rippen pochten vor Schmerz. Mein Magen krampf

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