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Die Abenteuer des Apollo 4: Die Gruft des Tyrannen von Riordan, Rick (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.04.2020
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Die Abenteuer des Apollo 4: Die Gruft des Tyrannen

Spannung für alle Fans von Percy Jackson! Noch immer darf Apollo nicht auf den Olymp zurückkehren! Denn noch immer warten zwei uralte Orakel, die er aus dem Zugriff des bösen Triumvirats aus römischen Kaisern befreien muss. Doch zunächst muss Apollo mit seinen neuen Freunden ins Camp Jupiter, um bei der Verteidigung des Camps zu helfen und das Weissagungshuhn Ella zu schützen. Und dann geht die Reise weiter, tief unter die Erde, direkt in die Gruft eines weiteren grausamen Kaisers ... 'Riordan hat einmal mehr grandiose Helden erschaffen, die nicht nur die Herzen erklärter Fans im Sturm erobern werden.' (Börsenblatt) Alle Bände der Apollo-Serie: Die Abenteuer des Apollo ? Das verborgene Orakel (Band 1) Die Abenteuer des Apollo ? Die dunkle Prophezeiung (Band 2) Die Abenteuer des Apollo ? Das brennende Labyrinth (Band 3) Die Abenteuer des Apollo ? Die Gruft des Tyrannen (Band 4) der letzte Band folgt Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Boston und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Ländern erschienen. Auch seine nachfolgenden Serien, 'Die Kane-Chroniken', 'Helden des Olymp', 'Percy Jackson erzählt', 'Magnus Chase' und 'Die Abenteuer des Apollo', schafften auf Anhieb den Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 528
    Erscheinungsdatum: 30.04.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646929706
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Serie: Apollo 4
    Originaltitel: The Trials of Apollo, Book 4: The Tomb of the Tyrant
    Größe: 1352 kBytes
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Die Abenteuer des Apollo 4: Die Gruft des Tyrannen

1

Hier ist kein Essen

Meg fraß das Weingummi auf

Hau ab jetzt vom Sarg

Ich bin ja sehr dafür, Leichname zurückzugeben.

Das entspricht einfach den Grundregeln der Höflichkeit, oder etwa nicht? Wenn ein Krieger stirbt, solltet ihr tun, was in eurer Macht steht, um seinen Leuten den Leichnam zurückzugeben, damit er ordnungsgemäß bestattet werden kann. Vielleicht bin ich da altmodisch. Ich bin schließlich über viertausend Jahre alt. Aber ich finde es ungezogen, Leichname nicht richtig zu entsorgen.

Achilles im Trojanischen Krieg, zum Beispiel. Absolut schweinös. Er schleifte den Leichnam des trojanischen Helden Hektor vier Tage lang hinter seinem Streitwagen um die Stadtmauern. Am Ende konnte ich Zeus überreden, dass er den Dreckskerl dazu brachte, den Leichnam Hektors Eltern zu übergeben, damit die für ihren Sohn eine anständige Totenfeier machen konnten. Ich meine, also echt. Habt ein bisschen Respekt für die Leute, die ihr abschlachtet.

Oder der Leichnam von Oliver Cromwell. Ich bin ja kein Fan von dem Mann, aber ich muss doch bitten. Zuerst begraben die Engländer ihn in allen Ehren. Jahre später beschließen sie, dass sie ihn hassen, deshalb buddeln sie ihn aus und lassen seinen Leichnam "hinrichten". Dann fällt sein Kopf von der Pike, auf die er jahrzehntelang aufgespießt war, und wird fast drei Jahrhunderte lang wie ein ekelhaftes Schneekugel-Souvenir von einem Sammler zum anderen weitergereicht. Bis ich 1960 einigen einflussreichen Leuten ins Ohr flüsterte: Das reicht jetzt aber mal. Ich bin der Gott Apollo und ich befehle euch, das Teil da zu begraben. Ihr widert mich an.

Bei Jason Grace, meinem gefallenen Freund und Halbbruder, wollte ich nichts dem Zufall überlassen. Ich wollte seinen Sarg persönlich nach Camp Jupiter begleiten und ihn dort in allen Ehren bestatten.

Das erwies sich als ziemlich gute Idee. Schließlich überfielen uns unter anderem ein paar Ghule.

Der Sonnenuntergang verwandelte die Bucht von San Francisco in einen Kessel aus geschmolzenem Kupfer, als unser Privatflugzeug auf dem Flughafen von Oakland landete. Der Flug war ein Abschiedsgeschenk von unserer Freundin Piper McLean und ihrem Vater, dem Filmstar (alle sollten mindestens einen Freund oder eine Freundin mit einem Filmstar in der Verwandtschaft haben).

Neben der Landebahn erwartete uns eine weitere Überraschung, die offenbar die McLeans bestellt hatten: ein glänzender schwarzer Leichenwagen.

Meg McCaffrey und ich vertraten uns auf der Rollbahn die Beine, während das Bodenpersonal mit düsteren Mienen Jasons Sarg aus dem Laderaum der Cessna holte. Das polierte Mahagoni schien im Abendlicht zu glühen. Die Messingbeschläge funkelten rot. Ich hasste diese Schönheit. Der Tod sollte nicht schön sein.

Der Sarg wurde in den Leichenwagen geladen, dann wurde unser Gepäck auf der Rückbank verstaut. Wir hatten nicht viel: Megs Rucksack (ein Freundschaftsgeschenk von Macros Militär-Manie), meinen Bogen, den Köcher und meine Ukulele sowie ein Camp-Modell und zwei Skizzenblöcke, die wir von Jason geerbt hatten.

Ich unterschrieb einige Formulare, nahm die Beileidsäußerungen des Bodenpersonals entgegen und schüttelte dann die Hand eines sympathischen Bestatters, der mir die Schlüssel des Leichenwagens überreichte und sich entfernte.

Ich starrte die Schlüssel an, dann Meg McCaffrey, die einem Schwedischen Fisch den Kopf abnagte. Das Flugzeug war mit einem halben Dutzend Dosen dieser Weingummisüßigkeit beladen gewesen. Das hatte sich erledigt. Meg hatte dieses fischige Ökosystem im Alleingang an den Rand des Zusammenbruchs gebracht.

"Ich soll fahren?", fragte ich. "Ist das ein Mietleichenwagen?"

Meg zuckte mit den Schultern. Während des Flugs hatte sie sich auf dem Sofa der Cessna ausgestreckt, deshalb lag ihre dunkle Pagenfrisur platt an der Seite ihres Kopfes an. Eine Spitze ihrer mit Strass besetzten Schmetterlingsb

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