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Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit Band 2 von Roth, Veronica (eBook)

  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

Der Aufstand hat begonnen ... In einer ungewissen Zukunft, in der die Fraktionen zerfallen, gibt es keine Sicherheiten mehr. Außer der einen: Wo auch immer ich hingehe - ich gehe dorthin, weil ich es will... Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris' Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat - und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet - doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört - selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen, die Katastrophe abzuwenden... Veronica Roth ist die Autorin des Nr.-1-New-York-Times- und SPIEGEL-Bestsellers Rat der Neun und der Trilogie Die Bestimmung, von der sich weltweit über 35 Millionen Exemplare verkauft haben und die in drei Teilen mit hochkarätiger Besetzung verfilmt wurde. Auch Rat der Neun, ihr spektakulärer neuer Fantasy-Zweiteiler, hielt sich wochenlang auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Veronica wuchs außerhalb Chicagos auf und studierte an der Northwestern University. Heute lebt sie mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Hund in der Nähe von Chicago.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 528
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641087395
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Serie: Die Bestimmung 2
    Originaltitel: Insurgent
    Größe: 3134 kBytes
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Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

1 . Kapitel

Als ich aufwache, liegt mir sein Name auf der Zunge.

Will.

Bevor ich die Augen aufschlage, sehe ich ihn wieder auf dem Gehweg zusammensinken. Tot.

Ich habe ihn getötet.

Vor mir kauert Tobias, seine Hand liegt auf meiner linken Schulter. Der Zugwaggon holpert über die Gleise. An der Tür stehen Marcus, Peter und Caleb. Ich atme tief ein und halte die Luft an, versuche, den Druck zu lösen, der sich in meiner Brust anstaut.

Vor einer Stunde noch fühlte sich alles, was passiert ist, seltsam unwirklich an. Jetzt nicht mehr.

Ich atme aus, doch der Druck ist noch immer da.

" Komm, Tris", sagt Tobias und sucht meinen Blick. " Wir müssen springen."

Es ist zu dunkel, um zu erkennen, wo wir gerade sind, aber wenn wir jetzt abspringen, dann sind wir wahrscheinlich schon in der Nähe des Zauns. Tobias hilft mir auf und führt mich zur Tür.

Die anderen springen, einer nach dem anderen, erst Peter, dann Marcus, dann Caleb. Ich greife nach Tobias' Hand. Der Wind nimmt zu, als wir uns an den Rand der Türöffnung stellen; wie eine Hand drückt er uns zurück in die Sicherheit des Waggons.

Aber wir lassen uns in die Dunkelheit fallen und landen unsanft auf dem Boden. Beim Aufprall schmerzt die Schusswunde in meiner Schulter. Ich beiße mir auf die Lippe, um nicht laut aufzuschreien, und blicke mich nach meinem Bruder um.

" Bist du okay?", frage ich, als ich sehe, wie er ein paar Meter weiter im Gras sitzt und sich das Knie reibt.

Er nickt. Er schnieft, als würde er gegen Tränen ankämpfen, und ich wende mich rasch ab.

Wir sind auf einer Wiese neben dem Zaun gelandet, nur wenige Meter neben dem von mit Furchen durchzogenen Weg entfernt, auf dem die Trucks der Amite Lebensmittel in die Stadt transportieren, ganz nah bei dem Tor, das sie passieren müssen und das jetzt verschlossen ist. Wir sind eingesperrt. Über uns erhebt sich der Zaun, zu hoch und zu elastisch, um drüberzuklettern, und zu stabil, um ihn niederzureißen.

" Hier sollten eigentlich Wachen von den Ferox sein", sagt Marcus. " Wo sind sie?"

" Wahrscheinlich waren sie in der Simulation gefangen", antwortet Tobias, " und jetzt sind sie ..." Er hält inne. " Jetzt sind sie wer weiß wo und tun wer weiß was."

Wir haben die Simulation gestoppt – das Gewicht der Festplatte in meiner Hosentasche erinnert mich daran –, aber wir sind nicht lange genug geblieben, um ihre Auswirkungen zu sehen. Was ist aus unseren Freunden geworden, unseren Bekannten, unseren Anführern, unseren Fraktionen? Keiner von uns hat eine Antwort auf diese Fragen.

Tobias geht zu einer kleinen Metallbox neben dem Tor und öffnet sie. Ein Tastenfeld kommt zum Vorschein.

" Hoffentlich haben die Ken nicht daran gedacht, den Code zu ändern", sagt er, während er eine Ziffernfolge eintippt. Nach der achten Ziffer hält er inne und das Tor springt auf.

" Woher weißt du die Zahlenkombination?", fragt Caleb. Seine Stimme klingt so aufgewühlt, dass ich mich frage, wie er überhaupt ein Wort herausbringt.

" Ich habe im Überwachungsraum der Ferox gearbeitet. Ich war für das Sicherheitssystem zuständig. Wir ändern die Codewörter nur zweimal im Jahr", antwortet Tobias.

" Was für ein Glück", sagt Caleb. Er wirft Tobias einen misstrauischen Blick zu.

" Das hat nichts mit Glück zu tun", erwidert

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