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Die Chroniken von Avantia 1 - Der Kampf des Phönix von Blade, Adam (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2016
  • Verlag: Loewe Verlag
eBook (ePUB)
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Die Chroniken von Avantia 1 - Der Kampf des Phönix

Ein actiongeladenes Abenteuer in der Welt von Beast Quest. Das perfekte Fantasy-Kinderbuch für Jungs ab 10 Jahren mit mehr Biestern, schwierigen Missionen und spannenden Abenteuern! In Avantia tobt ein erbitterter Krieg. Der dunkle Krieger Derthsin versucht, alle Biester in seine Gewalt zu bringen. Doch dazu braucht er die Maske des Todes. Seine gnadenlose Suche beginnt - eine Suche, die alles Lebendige tötet. Sam muss mit ansehen, wie Derthsin und dessen grausame Krieger sein Dorf zerstören. Doch Sam darf den Mut nicht verlieren, denn er ist der Auserwählte Reiter von Firepos, dem Phönix. Und die beiden haben den Auftrag, Avantia vor dem Bösen zu retten. Zwar sind sie auf dieser gefährlichen und blutigen Mission bald nicht mehr allein, aber ihr Kampf hat gerade erst begonnen ... Adam Blade ist Ende zwanzig und wurde in Kent, England geboren. Seine Eltern sind beide Geschichtslehrer und Hobby-Künstler, und deshalb wuchs Adam umgeben von den Bildern historischer englischer Schlachten auf, die sein Vater malte und die einen lebenslangen Eindruck bei Adam hinterließen. Ebenso fasziniert war er von dem antiken Schwert, das im Büro seines Vaters hing und von dem sein Vater sagte, dass es ein Familienerbstück wäre. Als Junge verbrachte Adam Tage damit sich vorzustellen, wem das Schwert ursprünglich gehört haben könnte. Schließlich erschuf er eine Figur - Tom, den mutigsten jungen Kämpfer von allen. Die Idee von Beast Quest war geboren. Als Adam älter wurde und beschloss Schriftsteller zu werden, suchte er nach Ideen - bis er sich an das alte Schwert erinnerte und an den Jungen, den er sich als Kind ausgedacht hatte. Adam entschied sich Tom ganz zum Leben zu erwecken, sodass seine Leser die Abenteuer erleben können, die er selbst in diesem Alter immer erleben wollte. Wenn er nicht gerade Beast Quest-Bücher schreibt, geht Adam Blade gern in Museen oder besucht historische Schlachtfelder. Seine Hobbys sind fechten und Fußball spielen. Er verbringt auch viel Zeit damit seinen beiden exotischen Haustieren hinterherzujagen - einer Vogelspinne namens Ziggy und einem Kapuzineräffchen namens Omar. Diese beiden Schlitzohren inspirierten Adam auch zu zwei Biestern, denen sich Tom auf seiner Quest stellen muss: Arachnid und Claw.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 01.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732006793
    Verlag: Loewe Verlag
    Größe: 11476 kBytes
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Die Chroniken von Avantia 1 - Der Kampf des Phönix

Prolog

Tief im Bauch des Vulkans ramme ich meine Krallen in den glühenden Stein. Ich spüre das kochende Feuermeer unter mir, ich spüre die aufsteigende Hitze. Hier wurde ich geboren.

Bald wird der Morgen grauen. Bald werden Ereignisse ihren Lauf nehmen, die sich seit langer Zeit angekündigt haben.

Ich stoße mich ab. Mit weiten, kräftigen Flügelschlägen arbeite ich mich nach oben, getragen von Wirbeln aus brennender Luft, bis ich in einer Flammenexplosion aus dem Krater schieße. Bis ich in der kühlen Nachtluft schwebe, den Wind in den Federn genieße und den Blick über meine Heimat schweifen lasse: Avantia.

Dort draußen wartet meine Bestimmung, mein Auserwählter Reiter. Endlich ist es an der Zeit, ihn zu suchen.

Ich öffne den Schnabel und stoße einen Schrei aus, einen Schrei, der aus den Tälern und Wäldern widerhallt - einen Ruf nach meinen treuen Freunden. Es ist viele Monde her, dass wir uns gesehen haben. Dann lande ich auf dem Rand des Kraters. Nun kann ich nur noch warten.

In der Ferne, in großer Höhe, entdecke ich eine winzige Gestalt. Rasend schnell bewegt sie sich über den Himmel, der sich allmählich aufhellt. Erregung ergreift mich. Die Gestalt wird größer, deutlicher und verdichtet sich zu einem ... grauen Wolf. Zu einem grauen Wolf, der direkt auf mich hinabschießt. Erst im letzten Moment öffnet er die ledernen Schwingen und landet behutsam auf allen vieren. Einige Meter entfernt streift er rastlos auf dem Kraterrand hin und her. Ich nicke ihm zu. Gulko ist gekommen.

Da zerreißt ein gespenstisches Jaulen die Stille. Aus den Schatten, die sich am Fuß des Vulkans sammeln, tritt eine riesige Raubkatze, eine Art Puma. Flink und geschmeidig springt sie über einzelne Felsbrocken bis zum Gipfel. Funken fliegen, als ihre Klauen über den nackten Stein kratzen. Das Feuer des Vulkans lässt ihr goldenes Fell glänzen und ihre bernsteinfarbenen Augen blitzen - Neras großer Auftritt. Ich kenne sie seit frühesten Zeiten und ich freue mich, meine alte Freundin wiederzusehen. Ich bin froh, dass sie uns bei der kommenden Aufgabe zur Seite stehen wird. Wir werden ihren unerschütterlichen Mut bitter nötig haben.

Ein durchdringendes Zischen und Peitschen ertönt von der gegenüberliegenden Seite des Kraters. Als ich mich umdrehe, sehe ich, wie sich Snakor aus einer großen Felsspalte hervorwindet. Die gespaltene Zunge der Riesenschlange zischelt durch die Luft, schmeckt den Wind. Langsam gleitet sie auf uns zu. Die Flammen der brodelnden Lava spiegeln sich auf ihrer schuppigen Haut, darunter treten deutlich die kraftvollen Muskeln hervor. Verwirbelte Farben leuchten auf ihren Flanken, wie eine schimmernde Ölschicht im Wasser. Nun senkt sie den breiten, flachen, mit Dornen bewehrten Kopf zum Gruß. Ihre schwarzen Augen verschlucken alles Licht, selbst das Licht der Sterne und des Vulkans. Snakor wickelt ihren schillernden Leib um einen Findling und reckt den Kopf aufmerksam in die Höhe. Sie wartet.

Meine Federn erstrahlen noch heller. Der heutige Tag wird auf ewig in Erinnerung bleiben, denn heute haben wir uns wieder versammelt, zum ersten Mal seit langer Zeit. Als ich die Flügel ausbreite, nähern sich die anderen Biester. Sie senken den Kopf, sie lauschen meinen Worten. Die Luft knistert vor Spannung, als würde gleich ein Sturm losbrechen.

Es ist an der Zeit, sage ich ihnen. Derthsin, unser alter Feind, bringt Unheil über das Königreich. Ein Krieg braut sich zusammen. Es wird ein furchtbarer und brutaler Krieg werden. Wir müssen unsere Auserwählten Reiter finden.

Gulko wirft den Kopf nach hinten und entfesselt ein Heulen, das von den Hängen des Vulkans widerhallt. Nera stimmt mit einem donnernden Knurren ein, das den Stein unter meinen Füßen bröckeln und krachen lässt. Snakor zischt und zieht den Kö

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