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Die Chroniken von Avantia 2 - Feldzug des Bösen von Blade, Adam (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.10.2016
  • Verlag: Loewe Verlag
eBook (ePUB)
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Die Chroniken von Avantia 2 - Feldzug des Bösen

Sam und Firepos haben den Wolf Gulko und dessen Auserwählte Reiterin Mira getroffen. Aber sie werden verraten und schweben in höchster Gefahr. Dennoch kann sie nichts davon abhalten, zu den östlichen Minen aufzubrechen, in denen sich das Böse zusammenrottet. Sie werden sich dem Kampf mit ihren Feinden stellen! In Avantia tobt ein erbitterter Krieg. Der dunkle Krieger Derthsin versucht, alle Biester in seine Gewalt zu bringen. Doch dazu braucht er die Maske des Todes. Seine gnadenlose Suche beginnt - eine Suche, die alles Lebendige tötet. Ein actiongeladenes Abenteuer in der Welt von Beast Quest. Das perfekte Fantasy-Kinderbuch für Jungs ab 10 Jahren mit mehr Biestern, schwierigen Missionen und spannenden Abenteuern!

Adam Blade ist Ende zwanzig und wurde in Kent, England geboren. Seine Eltern sind beide Geschichtslehrer und Hobby-Künstler, und deshalb wuchs Adam umgeben von den Bildern historischer englischer Schlachten auf, die sein Vater malte und die einen lebenslangen Eindruck bei Adam hinterließen. Ebenso fasziniert war er von dem antiken Schwert, das im Büro seines Vaters hing und von dem sein Vater sagte, dass es ein Familienerbstück wäre. Als Junge verbrachte Adam Tage damit sich vorzustellen, wem das Schwert ursprünglich gehört haben könnte. Schließlich erschuf er eine Figur - Tom, den mutigsten jungen Kämpfer von allen. Die Idee von Beast Quest war geboren. Als Adam älter wurde und beschloss Schriftsteller zu werden, suchte er nach Ideen - bis er sich an das alte Schwert erinnerte und an den Jungen, den er sich als Kind ausgedacht hatte. Adam entschied sich Tom ganz zum Leben zu erwecken, sodass seine Leser die Abenteuer erleben können, die er selbst in diesem Alter immer erleben wollte. Wenn er nicht gerade Beast Quest-Bücher schreibt, geht Adam Blade gern in Museen oder besucht historische Schlachtfelder. Seine Hobbys sind fechten und Fußball spielen. Er verbringt auch viel Zeit damit seinen beiden exotischen Haustieren hinterherzujagen - einer Vogelspinne namens Ziggy und einem Kapuzineräffchen namens Omar. Diese beiden Schlitzohren inspirierten Adam auch zu zwei Biestern, denen sich Tom auf seiner Quest stellen muss: Arachnid und Claw.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 17.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732009138
    Verlag: Loewe Verlag
    Übersetzt von: Übersetzung: Thiele, Ulrich
    Größe: 11396kBytes
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Die Chroniken von Avantia 2 - Feldzug des Bösen

Erstes Kapitel

Überall waren Flammen und Funken. Holzbalken knarrten und krachten zu Boden. Es brannte!

Sam taumelte zurück und rang um Atem. Wie konnte er das nur zulassen? Als er ein gehässiges Lachen hörte, fuhr er herum.

Da! Mitten im Feuer war ein Schatten aufgetaucht. Und der Schatten bewegte sich. Ein Überlebender?

Jetzt trat die Gestalt aus den Flammen - ein Mann in schwarzer Rüstung. Über dem rauchenden, rußigen Metall trug er einen dunklen Umhang, in der Hand hatte er ein Schwert. Sein Gesicht war aschgrau, mit dichten buschigen Augenbrauen. Nun verzogen sich die schmalen Lippen zu einem Grinsen. Er betrachtete Sam aus einem dunklen Auge, das andere Auge war hinter einem Fetzen Leder verborgen - einem Teil der Maske des Todes.

Derthsin. Der Krieger, der Sams Vater getötet hatte. Ein Monster.

Sam war erstarrt. Er musste tatenlos zusehen, wie sein Todfeind mit großen Schritten auf ihn zuging. Seine Beine wollten sich einfach nicht rühren, selbst als Derthsin das Schwert hoch über den Kopf hob. Die Bronzeklinge schimmerte im fahlen Licht.

"Die Maske wird mein sein!", bellte er. "Die ganze Maske!"

Und schon raste die Klinge mit einem tödlichen Zischen durch die Luft.

Sam schreckte auf. Über ihm leuchteten die Sterne, an seinem Rücken spürte er Firepos' warme Flanke. Ihre goldenen Federn glänzten im Mondlicht, als sie den riesigen Schnabel an seine Schulter bettete. Von unten drang der Duft des Waldes herauf, Kiefern und feuchte Erde, in der Luft hingen blasse Nebelschwaden. Die Vögel sangen nicht mehr, der Wind hatte sich gelegt und alles war still.

Und keine Spur von Derthsin. Es war nur ein Traum gewesen. Ein Albtraum.

Sam zitterte am ganzen Körper, als der Schweiß auf seiner Haut abkühlte. Wie hatte seine Großmutter Esme immer gesagt? Träume offenbaren unsere tiefsten, dunkelsten Geheimnisse. Aber jetzt war seine Großmutter tot. Derthsins Handlanger, General Gor, hatte sie getötet. Sam wurde es ganz schwer ums Herz. Trauer durchflutete jeden Winkel seines Körpers.

Er dachte an seine Heimat, an das Dorf Forton. Das Dorf war zerstört, er hatte es verlassen. So viele Tote. Und alle in Derthsins Namen. Derthsin hatte seinen Vater ermordet, als Sam noch ein kleiner Junge war, seine Mutter hatte er entführt. Sam hatte keine Ahnung, wo sie war, ob sie überhaupt noch lebte. Trotzdem dachte er immer noch an sie, meistens vor dem Einschlafen. Ob sie wohl noch irgendwo da draußen war?

Damals hatte Firepos Rache genommen - sie hatte Derthsin gepackt und in den Krater des Stonewin-Vulkans geschleudert. Davon hatte Esme besonders gern erzählt. "Er ist tot", hatte sie am Schluss immer gesagt, "und er hatte den Tod verdient." Leider wusste Sam mittlerweile, dass sie sich geirrt hatte. Derthsin hatte überlebt. Er hatte Firepos eine Feder ausgerissen, und die hatte seinen Sturz gebremst. Jetzt war er nach Avantia zurückgekehrt. In Flammen und Funken konnte er eine geisterhafte Gestalt annehmen und General Gor befehlen, das Land immer schlimmer zu terrorisieren. Er wollte die Maske des Todes an sich reißen. Diese Maske würde ihm Macht über alle Biester Avantias verschaffen - und vielleicht über das ganze Reich? Dann wäre Avantias Untergang besiegelt. Er hatte Derthsins Machthunger mit eigenen Augen gesehen, er hatte seine Bosheit geschmeckt. Er würde nicht zulassen, dass diese dunkle Kreatur seine Heimat unterjochte. Nur über meine Leiche , dachte er. Nur über meine Leiche.

Ein paar Schritte entfernt lag Mira, den Kopf an Gulkos Fell gekuschelt. Der breite Rücken des Wolfs hob und senkte sich gemächlich, die Flügel schmiegten sich eng an den massigen Körper. Noch vor zwei Tagen hatte Sam geglaubt, er wäre der einzige Auserwählte Reiter in ganz Avantia - bis er seine

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