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Die drei !!!, 86, Rätselhafter Raub (drei Ausrufezeichen) von Sol, Mira (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.08.2020
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei !!!, 86, Rätselhafter Raub (drei Ausrufezeichen)

Kim, Franzi und Marie sind 'Die drei !!!'. Mutig und clever ermitteln die drei Detektivinnen und sind jedem Fall gewachsen. Aus einer Ausstellung verschwinden wertvolle Porzellanpuppen. Sind die Puppen wirklich zum Leben erwacht? Ein gruseliger Fall für Kim, Franzi und Marie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 13.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440500538
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1581 kBytes
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Die drei !!!, 86, Rätselhafter Raub (drei Ausrufezeichen)

Die dunklen Straßen der Galaxie

Ein Kranz aus winzigen Blüten und Perlen schmückte ihr langes rotblondes Haar. Das Gesicht war blass, fast bleich, die Augen sehr groß und von einem unglaublichen Blau. Wie auf der spiegelnden Oberfläche eines Bergsees brach sich das Licht in ihnen und aus ihrem Innern schien ein geheimnisvolles Leuchten zu kommen.

»Wunderschön«, hauchte Marie. »Das sind echte Elfenaugen.«

Kim nickte stumm. Sie konnte sich gar nicht mehr losreißen von diesem unendlichen Blau. Sie hatte das Gefühl, dass diese Augen bis in die Tiefen ihrer Seele sahen.

»Was für ein Blick«, hörte sie Franzi murmeln. Ihre Freundin bewegte sich langsam von rechts nach links und wieder zurück. Schließlich schüttelte sie den Kopf. »Sie beobachtet mich. Das ist gruselig.«

David räusperte sich. »Das ist eine Puppe. Und sie schielt. Deswegen meint man, sie guckt einem hinterher.«

Mit einem Schlag war der Zauber verflogen.

Kim sah ihren Freund vorwurfsvoll an. »Sie hat einen magischen Silberblick. Es ist doch egal, ob das eine Puppe ist. Sie wirkt so lebendig ...«

»Stimmt«, unterbrach David sie. »Sie sieht wirklich toll aus. Genau wie all die anderen.« Er deutete auf die fünf großen gläsernen Vitrinen, in denen bestimmt fast hundert antike Puppen effektvoll in Szene gesetzt waren. »Wir können ja bald wiederkommen und uns die Ausstellung in aller Ruhe ansehen. Aber jetzt wartet Jens-Dieter Rohloff auf uns. Die Lesung fängt in einer Stunde an.«

Kim zuckte zusammen. »Wir müssen noch die Mikrofone testen, und die Musik.« Sie spürte, wie ihr die Hitze ins Gesicht stieg und ihr Herz schneller zu schlagen begann. »Jetzt bin ich total aufgeregt.«

»Wir schaffen das.« David klopfte ihr auf die Schulter und lächelte. »Auf in die alte Bibliothek.«

Franzi winkte der Puppe mit den Elfenaugen zu. »Wünsch Kim und David Glück!«

Im Vorbeilaufen verdunkelte Franzis Schatten das Gesicht der Puppe. Für den Bruchteil einer Sekunde meinte Kim ein Augenzwinkern wahrzunehmen. Sie schüttelte den Kopf und beeilte sich, den anderen zu folgen.

Zügig durchquerten sie den Ausstellungsraum und liefen durch eine breite Flügeltür, hinter der ein Gang mit dunkelblauen Seidentapeten lag.

Die Mädchen kannten sich aus im alten Wasserschlösschen im Jakobipark. In dem verwinkelten Gebäude mit den vielen Türmen und Erkern hatten die drei Detektivinnen vor einiger Zeit einen spannenden Fall gelöst.

Der glänzende Parkettboden knarrte unter ihren Füßen, während sie auf die dunkle Holztür am Ende des Gangs zusteuerten. Sie hörten dumpfe Fanfarenklänge und gedämpften Trommelwirbel. Durch einen Spalt am Boden blitzte grelles Licht auf.

»Herr Rohloff ist schon da«, stellte David fest. »Unsere Lesung wird bestimmt der absolute Knaller mit seiner Geräuschuntermalung.« Er hielt kurz inne und lauschte. »Das ist die Filmmusik von Krieg der Sterne, spitze!«

Kim atmete tief durch und zog die schwere Holztür auf. Augenblicklich schwoll die Musik zu einer ohrenbetäubenden Geräuschkulisse an. Lichtblitze schossen durch den Saal. Sie trafen auf die Regale, in denen tausende in Leder gebundene Bücher standen. Die goldenen Schriftzeichen auf den Rücken reflektierten das grelle Licht, sodass es schien, als würden glühende Funken aus ihnen springen.

Kim kniff geblendet die Augen zusammen. »Nicht schlecht!«, rief sie gegen die Fanfaren an.

»Großartig!«, brüllte David zurück.

Jens-Dieter Rohloff saß an einem Pult in einer Ecke des Raums und tippte auf seinem Laptop. Die schwarze Hornbrille war ihm bis zur Nasenspitze gerutscht, das kurze dunkle Haar stand in alle Himmelsrichtungen ab.

Kim musste grinsen. Rohloff sah aus wie ein besessener Computer-Gamer, der unbedingt das nächste Spiele-Level erreichen wollte. In Wirklichkeit war der Mann ein berühmter Bestseller-Autor. Er schrieb spannende Science-Fiction-Romane, die weltweit Bea

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