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Die drei !!!, 1,2,3 - Ferien! (drei Ausrufezeichen) Doppelband von Vogel, Maja von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2015
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei !!!, 1,2,3 - Ferien! (drei Ausrufezeichen)

Kim, Franzi und Marie sind Die drei !!!. Mutig und clever ermitteln die drei Freundinnen und sind jedem Fall gewachsen. Erlebe zwei aufregende Abenteuer voller spannender Detektivfälle, Freundschaft, Liebe und jeder Menge Power! Spuk am See: Am Nebelteich an der alten Mühle passieren mysteriöse Dinge. Dann entdeckt Kim eines Nachts einen großen Schatten unter der Wasseroberfläche des Teichs ... Duell der Topmodels: Marie hat einen Platz beim Model-Casting ergattert - doch hinter den Kulissen geht es alles andere als fair zu. Die drei !!! ermitteln undercover in der Model-WG.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 11.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440150252
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Serie: Die drei Ausrufezeichen Bd.14+15
    Größe: 1617 kBytes
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Die drei !!!, 1,2,3 - Ferien! (drei Ausrufezeichen)

Achtung - nervige Zwillinge!

"Wann sind wir endlich da?", wollte Ben wissen.

Kim verdrehte die Augen. Sie war jetzt schon genervt von dem nörgelnden Tonfall ihres Bruders. Seit sie losgefahren waren, hatten die Zwillinge diese Frage ungefähr hundertmal gestellt. Franzi, die neben Kim auf der Rückbank des Vans saß, legte ihr beruhigend die Hand auf den Arm. Kim war heilfroh, dass Franzi und Marie bei ihr waren. Ohne ihre Freundinnen wäre sie vor lauter Verzweiflung vermutlich schon längst aus dem fahrenden Auto gesprungen.

"Es dauert nur noch ein paar Minuten", antwortete Herr Jülich, der hinter dem Steuer saß. "Bis zur Mühle sind es bloß noch fünf Kilometer." Er zeigte auf ein Schild am Straßenrand, an dem sie gerade vorbeifuhren.

"Die alte Mühle gefällt euch bestimmt", behauptete Frau Jülich betont munter. Sie schien sehr darum bemüht zu sein, gute Stimmung zu verbreiten.

"Wie heißt die Mühle eigentlich?", fragte Marie.

"Nebelmühle." Frau Jülich drehte sich um und lächelte Marie zu, offensichtlich hocherfreut über ihr Interesse. "Ich finde es wirklich sehr schön, dass ihr zwei uns begleitet. Frau Schmidt, die Besitzerin der Nebelmühle, wird uns gleich ein bisschen herumführen und alles zeigen. Und hinterher gibt's Kaffee und Kuchen ..."

"Ich hab aber keine Lust auf eine langweilige Führung", maulte Lukas.

"Ich auch nicht!", sagte Ben natürlich sofort. Die Zwillinge waren fast immer einer Meinung. "Können wir nicht gleich Kuchen essen? Schließlich ist es unser Geburtstag!"

Frau Jülichs Lächeln wirkte nun leicht angespannt. "Kommt nicht infrage", stellte sie klar. "Frau Schmidt macht die Führung schließlich extra für uns. Ihr werdet sehen, das wird bestimmt sehr interessant ..."

In diesem Moment piepte Kims Handy.

Hallo, Kim!

Ich wünsche dir einen schönen Tag. Lass dich nicht ärgern! Ich bin in Gedanken bei dir und freue mich schon sehr auf unseren Ausflug zur Linde morgen.

Tausend Küsse, Michi

Kim las die Nachricht noch einmal und lächelte selig. Einen Moment lang vergaß sie alles um sich herum - sogar die nervigen Zwillinge. Sie hatte einfach den besten, liebsten und süßesten Freund der Welt! Schade, dass Michi jetzt nicht hier war. Sie hätte sich so gerne an ihn gekuschelt und seinen kräftigen Arm auf ihren Schultern gespürt ...

Plötzlich ertönten von der hinteren Rückbank laute Knutschgeräusche. "Tausend Küsse, tausend Küsse, tausend Küsse", krähte Ben, der über Kims Schulter gelugt und die SMS heimlich mitgelesen hatte.

Kim drehte sich wütend um. "Sei still! Und hör auf, meine Nachrichten zu lesen. Das ist meine Privatsache, klar?"

"Kim und Michi knutschen! Kim und Michi knutschen!", rief Lukas und begann, wie ein Verrückter auf der Rückbank herumzuhüpfen.

Kim lief vor Wut knallrot an. Sie hätte den Zwillingen am liebsten die Hälse umgedreht. Die zwei neugierigen Kröten raubten ihr noch den letzten Nerv. "Haltet jetzt gefälligst die Klappe!", zischte sie. "Sonst passiert was, klar?"

"Ignorier die beiden einfach", sagte Marie leise. "Dann geben sie bestimmt bald Ruhe."

Aber Marie hatte die Ausdauer der Zwillinge unterschätzt. Sie hörten erst auf zu grölen und peinliche Knutschgeräusche von sich zu geben, als die Mühle in Sicht kam und Herr Jülich den Wagen auf einem Schotterplatz neben der Straße parkte. Bis auf den Van war der Parkplatz völlig leer. Die Zwillinge rissen sofort die hinteren Türen auf, schnappten sich ihren heiß geliebten Fußball und sprangen mit lautem Indianergeheul aus dem Auto. Kim atmete auf.

"Puh!" Franzi sah ebenfalls ziemlich geschafft aus. "Mir ist fast das Trommelfell geplatzt von dem Geschrei. Ein Wunder, dass wir nach dieser Fahrt nicht alle taub sind."

"Manchmal bin ich echt froh, Einzelkind zu sein", stellte Marie fest. Sie klang so erleichtert, dass Kim grinsen musste.

"Jetzt wiss

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