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Die drei !!!, 53, Hochzeitsfieber (drei Ausrufezeichen) von Wich, Henriette (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.03.2015
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei !!!, 53, Hochzeitsfieber (drei Ausrufezeichen)

Kim, Franzi und Marie sind Die drei !!!. Mutig und clever ermitteln die drei Freundinnen und sind jedem Fall gewachsen. Endlich Hochzeit! Maries Vater und Tessa geben sich das Ja-Wort. Begeistert hilft Marie bei den Vorbereitungen, doch ständig geht etwas schief. Als sich ihr Vater auch noch verletzt, ist klar: Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu! Die drei Detektivinnen beginnen sofort mit den Ermittlungen. Können sie die Traumhochzeit der Grevenbroichs retten?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 05.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440147122
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1493 kBytes
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Die drei !!!, 53, Hochzeitsfieber (drei Ausrufezeichen)

Der geheimnisvolle Fremde

"Dreimal Frühstück Spezial für die Detektivinnen!" Die junge Bedienung im Café Lomo stellte drei große Teller auf den Tisch. "Lasst es euch schmecken."

Marie lief das Wasser im Mund zusammen. "Vielen Dank. Sieht das lecker aus! Aber die Portion ist so riesig, das schaffe ich nie."

"Kein Problem", sagte Kim, die sich bereits einen Löffel Kräuter-Rührei in den Mund schob. "Ich helf dir gerne. Du weißt ja, ich brauche viel Nervennahrung, damit ich mich gut konzentrieren kann."

Franzi lachte. "Ich glaube, den Satz hab ich schon mal gehört." Sie nahm sich zuerst das Schälchen mit dem Obstsalat vor.

In den nächsten Minuten breitete sich genießerisches Schweigen am Tisch aus. Während Marie Butter und goldgelben Honig auf ein Mohnbrötchen strich, sah sie sich im Café Lomo um. Das gemütliche Café war mittlerweile zu ihrem zweiten Zuhause geworden. Hier traf sie sich oft mit Kim und Franzi auf einen Kakao Spezial mit Vanillearoma. In ihrer Sitzecke waren sie ungestört, konnten über private Dinge quatschen oder sie tauschten sich über den neuesten Stand ihrer Ermittlungen aus.

"Na, alles klar bei dir, Marie?", erkundigte sich Kim. "Woran denkst du gerade? An die Hochzeit?"

Marie grinste. "Nein, an meinen Vater, der gestern wie Superman mit dem Feuerlöscher durch die Villa gedüst ist."

Kim ließ vor Schreck ihre Gabel auf den Teller fallen. "Hilfe! Hat es bei euch etwa gebrannt?"

"Nein, nein", beruhigte Marie ihre Freundin. "Es war alles harmlos, aber meine Familie hat ganz schön verrücktgespielt."

Franzi zog fragend die Augenbrauen hoch. "Was ist passiert? Jetzt erzähl schon!"

Marie schilderte mit lebhaften Worten den aufregenden Abend, ihre Zeremonie, den Brandgeruch und die Folgen. Nur worum es genau bei dem Zauber ging, verriet sie nicht. Alles mussten ihre Freundinnen schließlich auch nicht wissen.

Kims Augen wurden im Laufe der Erzählung immer größer. "Deine arme Familie! Die müssen alle große Angst gehabt haben."

"Ja, aber nur kurz", schränkte Marie ein. "Umso länger hat es gedauert, bis mein Vater endlich den Schalter gefunden hat, mit dem er die Sirene des Rauchmelders abschalten konnte."

Franzi kicherte. "Schade, dass ich nicht dabei war! Das erinnert mich an einen unserer Fälle, bei dem ich mal eine Alarmanlage ausgelöst habe."

Kim hatte nur mit halbem Ohr zugehört. "Und was war mit Finn? Ist er aufgewacht und hat geschrien?"

"Stellt euch vor, Finn hat die Sirene und den ganzen Lärm verschlafen!", erzählte Marie amüsiert. "Hinterher sind wir zu seinem Bettchen gegangen, und da lag er mit rosigen Wangen und hat ganz tief und ruhig geatmet."

Franzi schüttelte ungläubig den Kopf. "Dein kleiner Bruder verblüfft mich immer wieder. Ich würde ihn übrigens total gern mal wieder sehen."

"Jederzeit", sagte Marie. "Ihr seid immer willkommen."

Franzi seufzte. "Bei uns ist das zurzeit leider schwierig. Meine Eltern sind nicht gut drauf. Sie streiten sich wegen jeder Kleinigkeit."

Kim wurde hellhörig. "Warum das denn?"

"Meine Mutter ist mit ihrem Kuchenservice voll eingespannt und kann meinem Vater nicht mehr so oft in der Tierarztpraxis aushelfen. Daran muss sich mein Vater erst gewöhnen. Wahrscheinlich braucht er eine neue Sprechstundenhilfe, aber er hat momentan keine Zeit, um eine zu suchen. Die schlechte Stimmung nervt ganz schön. Und meine Schwester zickt auch mal wieder rum."

"Tut mir leid für dich", sagte Marie mitfühlend.

Früher, als sie noch Einzelkind gewesen war, hätte sie das nicht so nachvollziehen können. Aber seit sie Mitglied einer Patchworkfamilie war, wusste sie, wie chaotisch und nervenaufreibend das Familienleben manchmal sein konnte.

Kim lächelte Franzi aufmunternd zu. "Ich wünsch dir, dass dein Vater bald jemanden für seine Praxis findet."

"Danke, das ist lieb von euch", sag

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