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Die drei !!!, 65, Heuler in Not (drei Ausrufezeichen) von Vogel, Maja von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.07.2020
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei !!!, 65, Heuler in Not (drei Ausrufezeichen)

Kim, Franzi und Marie sind 'Die drei !!!'. Mutig und clever ermitteln die drei Detektivinnen und sind jedem Fall gewachsen. Endlich Ferien! Doch statt Strandurlaub warten schon die nächsten Ermittlungen auf die drei !!!: Am Strand der Nordseeinsel entdecken sie eine Blutlache! Sie verfolgen ein davon rasendes Auto und es stellt sich heraus, dass es einer Seehundjägerin gehört! Kim, Franzi und Marie sind empört: Das ist doch verboten. Als sie Anja Kramer zur Rede stellen, stellt sich heraus, dass alles ganz anders ist, als gedacht und die Ermittlungen jetzt erst richtig beginnen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 16.07.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440502983
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1555 kBytes
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Die drei !!!, 65, Heuler in Not (drei Ausrufezeichen)

Hofcafé mit Huhn

Franzi rannte. Ihre Turnschuhe trommelten über den Boden und ihr Herz klopfte im Takt dazu. Hinter ihr ertönten aufgeregte Stimmen.

"Haltet den Dieb!"

"Schneller, Franzi, du schaffst es!"

Franzi setzte über eine niedrige Buchsbaumhecke und lief weiter, ohne das Tempo zu verringern. "Gleich hab ich dich", murmelte sie zwischen zwei Atemzügen, während sie einem Rosenbusch auswich. Jetzt! Sie machte einen Hechtsprung, warf sich auf den Verdächtigen und packte mit beiden Händen zu. "Hiergeblieben, Freundchen!"

Ärgerliches Gackern ertönte. Hektisch schlagende Flügel wirbelten Staub auf, der Franzi einen Moment die Sicht nahm. Im selben Augenblick pickte ein spitzer Schnabel nach ihrer Hand.

"Au!" Franzi zuckte zusammen und lockerte den Griff, was der Täter sofort zur Flucht nutzte. "Mist!"

Das Huhn hinkte hinter den nächsten Busch und plusterte vorwurfsvoll sein schwarz-golden gesprenkeltes Gefieder auf. Die rote Kordel, die es gestohlen hatte, hielt es immer noch fest im Schnabel.

"Komm sofort zurück, Polly!", schimpfte Franzi. "Ich hab jetzt keine Zeit für Spielchen!"

Kim und Marie, die die Verfolgungsjagd amüsiert beobachtet hatten, lachten. Als Detektivinnen jagten sie öfter Verdächtige und Franzi schnappte sich normalerweise auch die schnellsten Verbrecher. Dass sie sich von ihrem hinkenden Zwerghuhn abhängen ließ, war schon ziemlich lustig. Immerhin hatten die Freundinnen mit ihrem Detektivclub Die drei !!! bereits über sechzig Fälle gelöst!

"Lass sie doch", sagte Kim. "Wir haben noch genug Kordeln."

Franzi zuckte resigniert mit den Schultern und kehrte zu ihren Freundinnen zurück. Seit sie Polly mithilfe eines roten Schnürsenkels beigebracht hatte, wie man Würmer fing, war das Huhn völlig besessen von roten Bändern aller Art.

"Warum ist Polly eigentlich nicht in ihrem Gehege?", fragte Marie.

Normalerweise lebte das Huhn in einem großen Freigehege mit Schlafstall.

"Ich hab sie vorhin rausgelassen, damit sie ein bisschen auf dem Hof rumlaufen kann, bevor die Gäste kommen", erklärte Franzi. Sie seufzte. "Das hat man jetzt davon, wenn man nett zu seinem Huhn ist."

"Sind die Stehtische fertig, Mädels?" Franzis Mutter kam auf die Freundinnen zu.

"So gut wie." Franzi breitete schnell eine weiße Tischdecke über den letzten Tisch, die Kim mit einer roten Kordel festband.

"In einer halben Stunde geht's los." Frau Winkler strich sich nervös eine rote Haarsträhne hinter das Ohr. Sie hatte ihre Haare zu einem lockeren Knoten aufgesteckt und trug eine hellgrüne Schürze über ihrem geblümten Sommerkleid.

"Mein Gott, bin ich aufgeregt!"

Franzi klopfte ihrer Mutter auf die Schulter. "Wird schon schiefgehen."

Kim nickte. "Die Leute werden garantiert begeistert sein." Sie sah sich um. "Es ist aber auch alles superschön geworden!" Seit Monaten arbeitete Frau Winkler daran, ihren großen Traum zu verwirklichen: ein eigenes Hofcafé! Sie hatte Pläne geschmiedet und wieder verworfen, ihren Mann überzeugt, der anfangs ziemlich skeptisch gewesen war, und schließlich in dem alten Gewächshaus hinten im Obstgarten den perfekten Ort für ihr Café gefunden. Die ganze Familie hatte mitgeholfen, das Glashaus, das seit Jahren nicht mehr benutzt wurde, wieder herzurichten. Sie hatten die blinden Scheiben geputzt, Holzboden und Stromkabel verlegt und rundherum bunt blühende Sommerblumen gepflanzt. Auf dem frisch gemähten Rasen vor dem Gebäude warteten grün lackierte Holztische und Stühle mit karierten Sitzkissen auf die ersten Besucher.

"Könntet ihr bitte noch den Blumenschmuck verteilen?", bat Frau Winkler. "Ich schneide schon mal die Kuchen an und setze den Kaffee auf." Sie eilte zurück ins Gewächshaus. Franzis Mutter hatte in den letzten Tagen pausenlos gebacken. Sie betrieb schon länger einen florierenden Backservice, der inzwischen viele Stammkunden hatte und d

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