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Die drei !!!, 85, Ein Fall mit Herz und Huf (drei Ausrufezeichen) von Vogel, Kirsten (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.08.2020
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei !!!, 85, Ein Fall mit Herz und Huf (drei Ausrufezeichen)

Kim, Franzi und Marie sind 'Die drei !!!'. Mutig und clever ermitteln die drei Detektivinnen und sind jedem Fall gewachsen. Kurz vor einem wichtigen Turnier wird der teure Champion Feuerherz entführt. Wer steckt dahinter? Den drei !!! liegt dieser spannende Pferdefall besonders am Herzen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 13.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440500545
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1625 kBytes
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Die drei !!!, 85, Ein Fall mit Herz und Huf (drei Ausrufezeichen)

Große Sprünge

Mit roten Wangen lief Franzi neben ihrem Pony Tinka über die Pferdekoppel. Franzi hüpfte über einen Heuballen, den sie mitten auf der Koppel aufgestellt hatte, und das Pferd sprang hinter ihr her. Tinka wurde langsamer und blieb stehen. Franzi saß auf und zusammen drehten sie noch eine Runde im Galopp, ehe sie zu Kim und Marie trabten, die am Holzzaun standen und klatschten.

»Brrrr, Tinka, gut gemacht.« Lächelnd schwang Franzi sich aus dem Sattel und hielt ihrem Pony einen Haferkeks hin, den es sich sofort schnappte.

»Hast du die Kekse selbst gebacken?«, fragte Kim.

Franzi nickte. »Ein Rezept aus meinem neuen Pferdebuch.«

Skeptisch kniff Kim die Augen zusammen. »Schmecken die?«

Franzi schüttelte den Kopf. »Ziemlich krümelig und fad, aber Tinka liebt sie. Hast du Hunger, Kim?«

»Ein wenig.« Kim legte Franzi einen selbst geflochtenen Blumenkranz auf den Kopf. »Super, ihr zwei.«

»Danke.« Franzi pustete sich eine Haarsträhne aus der Stirn. »Ich habe mir überlegt, dass es schön ist, wenn Tinka und ich etwas gemeinsam machen, also wenn nicht nur sie springen muss.«

»Aber beim Springreiten betätigt sich der Jockey doch auch sportlich und nicht nur das Pferd«, wandte Marie ein und legte einen kleinen Kranz aus Löwenzahn auf Tinkas Kopf.

Das Pony schüttelte sich schnaubend, dabei fiel der Löwenzahn wieder herunter. Schnell schnappte Tinka sich die Blätter und fraß sie auf.

»Das stimmt. Jockeys brauchen sehr viel Feingefühl und Balance. Ich finde nur, dass Tinka nicht allein springen soll. Wir machen das als Team.« Liebevoll strich Franzi über die goldbraune Mähne ihres Ponys.

Tinka schnaubte.

»Süß, ihr zwei!« Marie seufzte. »Ich will mit Holger auch mal wieder was im Team machen. Aber er hat nie Zeit. Er beschäftigt sich immer nur mit Mathe, Mathe, Mathe.«

»Du musst ihn aber auch verstehen«, sagte Kim. »Er ist nur ganz knapp versetzt worden, das will er bestimmt nicht noch mal erleben.«

»Außerdem ist es bewundernswert, dass er sich da so reinhängt«, meinte Franzi.

»Du könntest mit ihm zusammen lernen«, schlug Kim vor.

»Deine Ideen waren aber auch schon mal besser, Kim.« Marie pflückte eine Brombeere vom Strauch neben dem Zaun.

Kim schnappte die Beere aus Maries Hand und steckte sie in den Mund. »Dann würdet ihr wenigstens Zeit miteinander verbringen. David und ich sitzen ja auch nicht die ganze Zeit nur verliebt rum und halten Händchen, sondern schreiben an unserem Roman.«

»Das ist etwas anderes!«, schnaubte Marie. »Ihr brennt für das Schreiben. Beide. Holger und ich brennen nicht für Mathe. Ganz im Gegenteil. Es gibt noch nicht mal einen Funken.«

»Einen Funken Hoffnung gibt es vielleicht. Organisiere Holger doch Nachhilfe«, sagte Kim. »Dann ginge das Lernen vielleicht schneller und ihr könntet den Rest der Zeit gemeinsam verbringen?«

Marie strahlte. »Die Idee gefällt mir ganz gut. Aber wo bekommen wir die Nachhilfe her?«

»Ich frage meine Mutter. Wenn sie mal zu Hause ist.« Kims Mutter war Lehrerin. Die Sommerferien waren vorbei und die Schule war seit einigen Wochen wieder in vollem Gange, da hatte Frau Jülich alle Hände voll zu tun.

»Danke, das wäre toll.« Marie lächelte Kim an. »Und wie weit seid ihr mit eurem Fantasy-Krimi? Können wir den bald in der Buchhandlung kaufen?«

Kim und ihr Freund David hatten gemeinsam ein Schreibprojekt gewagt: Sie schrieben zusammen einen Fantasy-Krimi, ein noch junges Genre. Weil beide sehr unterschiedliche Vorstellungen in Bezug auf den Fortgang der Geschichte gehabt hatten, musste das Projekt zwischenzeitlich auf Eis gelegt werden.

Kim war sauer auf David gewesen, weil er die von Kim entwickelte und lieb gewonnene Hauptfigur Junos durch den Stich einer außerirdischen Biene sterben lassen wollte. Sie hätte das Projekt fast an den Nagel gehängt. Zum Glück hatten die beiden dann doch noch einen gemeinsa

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