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Die drei !!!, 87, Geheimnisvoller Liebestrank (drei Ausrufezeichen) von Heger, Ann-Katrin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.08.2020
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei !!!, 87, Geheimnisvoller Liebestrank (drei Ausrufezeichen)

Kim, Franzi und Marie sind 'Die drei !!!'. Mutig und clever ermitteln die drei Detektivinnen und sind jedem Fall gewachsen. Das sagenumwobene Kräuterbuch, die Attraktion des Schönburger Mittelalterfestes, verschwindet plötzlich aus dem Glastresor. Können die drei !!! den Dieb im bunten Marktreiben fassen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 13.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440500552
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1636 kBytes
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Die drei !!!, 87, Geheimnisvoller Liebestrank (drei Ausrufezeichen)

Die Legende von Ottilie und Heinrich

Sie rannten den Burggraben entlang und die Treppen nach oben. Dann über die Brücke, die in die Burganlage führte.

Kurz nach dem Falltor war eine Schranke mit rot-weiß gestreiftem Sperrgitter heruntergelassen. Rechts und links war kein Platz mehr, sich hindurchzuquetschen.

»Haben wir uns wirklich hier mit Frau Thiese verabredet?«, fragte Marie Kim. »Sieht so aus, als dürfte da niemand rein.« Sie beugte sich über die Schranke, um besser sehen zu können. »Da ist schon alles für die Feierlichkeiten vorbereitet.«

Kim blickte ratlos auf ihr Handy. »Doch. Es stimmt alles. Frau Thiese schreibt, dass sie uns im Burghof erwartet.«

In diesem Augenblick kam eine schlanke Frau mit kurzen roten Haaren um die Ecke.

»Entschuldigt!«, rief sie. »Die Sicherheitsleute waren supergründlich. Ich suche den Hausmeister, damit er die Schranke öffnen kann.«

»Nicht nötig.« Franzi ging in die Knie und kroch unter dem Gitter hindurch. »Das schaffen wir schon.«

Marie warf einen letzten Blick auf ihre neue weiße Jeans. Das würde nicht schmutzfrei abgehen. Das war klar. Aber sie würde sich an die Flecken auf den Knien schon irgendwie gewöhnen. Die Alternative für den heutigen Tag wäre gewesen, zu ihrer blauen Tunika mit dem Pferdchenmuster eine schwarze Stretchhose zu tragen. Das hätte allerdings nicht halb so gut ausgesehen. Also hatte sie sich für die weiße entschieden. Auch weil sie dachte, dass sie bei einem Stadtausflug mit Kim und Franzi nicht so schmutzig werden würde wie bei einer Ermittlung. Da hatte sie sich wohl getäuscht.

Sie tauchte unter dem Gitter hindurch und versuchte, mit den Knien nicht den Boden zu berühren. Die Idee war gut - theoretisch. Denn als sie sich auf der anderen Seite nach oben schwingen wollte, glitt ihre Hand ab und sie landete auf dem Po. So schnell sie konnte, rappelte sie sich auf und klopfte den Staub ab. Mist.

Kim war ihr auf allen vieren gefolgt und stand auch schon wieder auf den Beinen.

»Prima, dass ihr so sportlich seid«, lobte Frau Thiese. »Bevor ich euch alles erzähle und zeige, möchte ich euch Anna und Hendrik vorstellen. Die beiden werden Ottilie und Heinrich spielen. Das Brautpaar der Schönburger Hochzeit, die vor genau 500 Jahren stattgefunden hat. Die beiden warten im Holundergärtchen auf uns.«

Die drei !!! folgten Frau Thiese in den Innenhof und liefen durch ein steinernes Tor in einen kleinen Garten. Die Kieswege dort waren im Kreis angeordnet, am Rand standen Bänke aus dunklem Holz, auf denen man sich niederlassen konnte. Holunderbüsche und Blumenbeete säumten die Wege. Die Holunderbeeren waren gerade geerntet worden, einige vertrocknete hingen allerdings noch an den Büschen.

In der Mitte des Rasenstücks stand ein Glaskasten mit etwas dunklem Viereckigen darin. Marie konnte es nicht so richtig erkennen. Neben dem Kasten warteten eine braunhaarige junge Frau und ein blonder Mann. Sie unterhielten sich angeregt, unterbrachen ihr Gespräch aber, als sie Frau Thiese bemerkten.

»Das sind die beiden! Hendrik und Anna!«, stellte Frau Thiese sie vor. »Und das hier sind Marie, Kim und Franzi. Maries Stiefmutter wird eine Dokumentation über unser Fest drehen. Kim schreibt einen Artikel für die Zeitung und Franzi ist dir bestimmt schon angekündigt worden, Hendrik, oder?« Frau Thiese lachte freundlich und Hendrik zog seine Augenbrauen hoch.

»Franzi, die Pferdeflüsterin?«, fragte er. »Ich bin erleichtert, dass du so nett aussiehst. Vor Pferden habe ich wirklich Bammel.«

Franzi gab Hendrik die Hand. »Keine Sorge«, sagte sie. »In deinem Fall werde ich mich dann wohl eher als Reiterflüsterin betätigen müssen. Dein Pferd ist lammfromm, ich habe es vorhin schon kennengelernt. Eine gerade Strecke im Schritt zu reiten, ich verspreche dir, das bekommen wir hin.«

»Wenn du das dem Pferd genauso sagst, bin ich einverstanden.« Hendrik sah von Franzi zu Anna, d

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