text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die drei ???, Das leere Grab (drei Fragezeichen) Die drei Fragezeichen von Hitchcock, Alfred (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2010
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die drei ???, Das leere Grab (drei Fragezeichen)

Fassungslos starrt Justus auf das Foto, das ein Freund erst vor wenigen Tagen in Venezuela geschossen hat. Die Frau auf dem Bild ist Catherine Jonas, Justus' Mutter. Doch wie ist das möglich? Seine Eltern sind seit über zehn Jahren tot! Ihr Flugzeug stürzte vor der Küste Südamerikas ins Meer. Wer also verbirgt sich hinter dem amerikanischen Ehepaar Jonas? Benutzt jemand die Identität von Catherine und Julius Jonas? Oder gab es damals doch Überlebende des Flugzeugabsturzes? Aber warum haben sich seine Eltern dann nie bei ihm gemeldet? Der erste Detektiv reagiert kopflos. Ohne zu überlegen, bucht er einen Flug und landet in der gefährlichsten Stadt Venezuelas: der Diamantenstadt Suerte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 112
    Erscheinungsdatum: 01.04.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440125045
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1030 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die drei ???, Das leere Grab (drei Fragezeichen)

Familienausflug (S. 57-58)

"Ich habe es immer gewusst", schluchzte Tante Mathilda. "Eines Tages wird meinem Jungen bei seiner Detektivspielerei etwas zustoßen." "Warum hat er nicht mit uns gesprochen?", machte Onkel Titus sich Vorwürfe. "Wir hätten ihn davon abbringen können, nach Südamerika zu fliegen." Bob und Peter saßen unruhig im Jonas'schen Wohnzimmer. Sie hatten den beiden die neuen Nachrichten überbracht und wussten nun nicht, wie sie reagieren sollten.

"Wenn wir ihm doch nur helfen könnten!", rief Tante Mathilda. "Das können wir", sagte Peter, froh, endlich zum eigentlichen Grund ihres Besuches kommen zu können. "Wir müssen nach Venezuela. Am besten sofort!" Bob nickte eifrig. "Wir haben schon mit unseren Eltern gesprochen. Sie sind nicht gerade begeistert von unserem Plan. Wir sind zwar schon öfter alleine weggefahren, doch nie unter solchen Umständen. Sie haben natürlich Angst, dass uns etwas passiert, wenn wir direkt in die Hände dieser gewalttätigen Verbrecher laufen." "Aber ihr sagtet doch, dass ihr gar kein Geld hättet", warf Tante Mathilda ein.

"Das stimmt nur zum Teil", erklärte Bob. "Ich habe einiges von dem Geld, das ich bei Sax Sendler verdient habe, gespart, um mit Elizabeth in Urlaub zu fahren. Das muss ich halt verschieben." "Und ich kann mein neues Fahrrad wieder verkaufen", sagte Peter. "So dringend brauchte ich es gar nicht." "Aber ... aber das geht doch nicht!", sagte Tante Mathilda. "Mrs Jonas", unterbrach Bob sie eindringlich. "Wir haben keine Zeit zu verlieren. Heute Abend geht ein Flug nach Caracas. Wir haben schon alles geregelt. Der Flug ist gebucht, die Taschen sind gepackt, das Geld ist da, uns fehlt nur noch eines und deshalb sind wir hier."

"Und zwar?", fragte Onkel Titus. "Sie müssen ein gutes Wort für uns bei unseren Eltern einlegen", erklärte Bob. "Vielleicht können Sie sie davon überzeugen, dass wir dringend nach Venezuela müssen, um Justus zu helfen." "Aber können wir denn nicht die Polizei in diesem Dorf verständigen?", überlegte Tante Mathilda. Peter lachte. "In ganz Suerte gibt es vermutlich kein einziges Telefon, geschweige denn eine Polizeistation. Außerdem glaube ich nicht, dass mein Spanisch ausreicht, um einem Venezolaner die ganze Geschichte begreiflich zu machen. Nein, wir müssen nach Südamerika, und zwar noch heute. Bitte, reden Sie mit unseren Eltern!" Tante Mathilda runzelte die Stirn. Sie sah ihren Mann an.

"Titus, kommst du bitte mal mit?" "Was ist?" "Komm schon!" Sie verließen den Raum. "Was ist denn nun?", fragte Peter. "Rufen sie jetzt bei uns zu Hause an?" Bob sah auf die Uhr. "Was immer sie tun, sie sollten sich beeilen. In ein paar Stunden geht das Flugzeug. Bis dahin muss ich noch hundert Dinge erledigen. Zum Beispiel Lys anrufen. Sie muss schließlich Bescheid wissen. Und Elizabeth. Mann, die wird ganz schön sauer sein."

"Nicht nur die." Peter dachte an seine Freundin Kelly. Sie neigte ohnehin zur Hysterie. Wenn er ihr sagte, dass er noch heute nach Südamerika flog, würde sie ausrasten. Sie würde ihm zum wiederholten Male vorwerfen, dass seine Freunde ihm wichtiger seien als sie. Aber was sollte er denn tun, wenn Justus vielleicht in Lebensgefahr schwebte? Die Ferien seelenruhig mit ihr verbringen? Peter sah auf die Uhr. Es war schon eine Viertelstunde vergangen.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen