text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die drei ???, Höhle des Grauens (drei Fragezeichen) Die drei Fragezeichen von Nevis, Ben (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.10.2011
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die drei ???, Höhle des Grauens (drei Fragezeichen)

Totenkopfbecher, Übernachten im Sarg, eine geheimnisvolle Höhle: Die drei ??? freuen sich auf eine aufregende Woche in der 'Geisterburg' - dem einsam gelegenen Erlebnishotel für wohliges Gruseln. Als sich jedoch seltsame Zwischenfälle häufen, wird schnell klar: Was als spannender, aber harmloser Aufenthalt geplant war, gerät zu einem gefährlichen Abenteuer für Justus, Peter und Bob.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 08.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440128794
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1368 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die drei ???, Höhle des Grauens (drei Fragezeichen)

Verrechnet! (S. 82-83)

Nachdem Peter zu Maggie Jones' Versammlung aufgebrochen war, warteten Justus und Bob, bis die Stimmen der anderen Gäste auf dem Flur verklungen waren. Dann erst ließ Justus Bob nach draußen, und sie machten sich auf ihre getrennten Wege. Es war kein Problem, in Jack Donellys Zimmer zu gelangen. Bereits beim zweiten Versuch klickte das Schloss, und Justus drückte die Tür auf. Er begann seine Stöberei mit den Papieren, die auf dem Schreibtisch lagen. Auf den ersten Blick schienen sie uninteressant. Leider hatte Donelly seine Brieftasche zu der Sitzung mitgenommen. Dafür entdeckte er auf dem Nachttisch ein Notizbuch. Justus blätterte es durch und fand unter anderem mehrere Namen und Telefonnummern von Prominenten aus Hollywood.

Stirnrunzelnd wandte sich der Erste Detektiv der Aktentasche zu, die neben dem mit Hexenköpfen verzierten Bett an der Wand lehnte. Die Notizen dort schienen Justus' Gedanken zu bestätigen. Er legte die Tasche beiseite und hielt Ausschau nach der Fotokamera. Schließlich fand er sie in der Kommode. Es war eine Digitalkamera, und Justus schaltete sie ein. Auf dem kleinen Display, das am Rücken der Kamera angebracht war, schienen die zuletzt fotografierten Bilder auf: Aufnahmen von der Wanderung zum Hotel. Justus klickte zurück und erstarrte: Er selbst war zu sehen, wie er sich durch den Wildbach auf den rettenden See durchkämpfte. Klick. Bob, der sich krampfhaft am Seil des Schlauchbootes festhielt. Klick. Stanley, aus dem Boot rutschend. Klick. Fairbanks.

Justus atmete durch und wollte die nächsten Motive anwählen, als ihm eine der schreienden Bodenplatten, die auf den Fluren angebracht waren, einen gehörigen Schreck versetzte. Irgendjemand war draußen unterwegs, und er schien direkt vor Donellys Zimmer zu sein! Doch Justus war auf eine solche Situation vorbereitet: Bereits beim Betreten des Raums hatte er nach Fluchtmöglichkeiten und Verstecken Ausschau gehalten. Mit einem Griff war die Kamera ausgeschaltet.

Schnell ließ er sie auf die Kommode gleiten. Als Notversteck hatte Justus die Garderobe gewählt, die durch eine Tür mit Lamellen verdeckt war. Durch sie konnte man, so hoffte er, Teile des Raumes überblicken. Flinker und geräuschloser, als man es seinem stattlichen Körper zugetraut hätte, war er nach wenigen Sekunden zwischen den Hemden und Anzügen Donellys verschwunden und hatte die Tür von innen zugezogen. Er versuchte, möglichst ruhig und gleichmäßig zu atmen.

Die an den Bügeln hängende Kleidung roch nach Donellys auffälligem Rasierwasser. Doch von einer Seite legte sich ein leicht parfümierter Hauch darüber, der eindeutig von jemand anderem stammte. Justus ertastete eine feine Bluse. An der Position der Knöpfe erkannte er verwundert, dass es eine Damenbluse war. Doch er hatte keine Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Schon hörte er ein leises Kratzen an der Zimmertür, dann öffnete sie sich langsam.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen