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Die drei ???, Schatten über Hollywood (drei Fragezeichen) Die drei Fragezeichen von Vollenbruch, Astrid (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.10.2011
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ???, Schatten über Hollywood (drei Fragezeichen)

Geister gibt es nicht - davon sind Justus, Peter und Bob überzeugt. Bis sich eines Nachts eine unheimliche weiße Gestalt vom berühmten Hollywood-Schriftzug in den Hollywood Hills stürzt und spurlos verschwindet. Haben es die drei ??? mit dem Geist der verstorbenen Schauspielern Casey Wye zu tun? Fragmente eines seltsamen Briefs weisen darauf hin. Als dann auch noch verschiedene Menschen in hinterhältige Fallen geraten, ist klar: Justus, Peter und Bob müssen schwer auf der Hut sein, wenn sie dieses Geheimnis lüften und dabei mit heiler Haut davonkommen wollen...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 08.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440128909
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1116 kBytes
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Die drei ???, Schatten über Hollywood (drei Fragezeichen)

Mr Packleham (S. 80-81)

Das Haus 514 lag in einem großen Garten. Es war eher schlicht gebaut, ohne Erker, Winkel und Türmchen, viel nüchterner als das Hotel "Pacific Pearl". Mit seinen weißen Fenstern und dem zartgelben Anstrich sah es gemütlich und großzügig aus. Der Garten, der schon eher ein gepflegter Park mit vielen alten Bäumen war, verlieh ihm fast das Aussehen eines edlen Herrenhauses. Die drei ??? stiegen aus. "Ich weiß nicht, warum", sagte Peter, "aber ich dachte, das Haus wäre genauso eine Ruine wie das Hotel. Aber es ist ja bewohnt! Da können wir doch nicht einfach in den Garten marschieren und Bäume untersuchen!"

"Wir können aber auch nicht klingeln und fragen, ob wir in ihren Bäumen nach Todesfallen suchen dürfen", sagte Bob. "Die lassen uns ja sofort einweisen." "Kollegen", sagte Justus, "denkt bitte logisch. Das Testament ist mindestens sieben Jahre alt. Die Zettel wurden also schon vor langer Zeit versteckt und die Fallen sind genauso alt. Glaubt ihr wirklich, die Besitzer laufen sieben Jahre lang ahnungslos durch ihren Garten, ohne die Falle versehentlich auszulösen? Es gibt also nur zwei Möglichkeiten. Entweder haben die Besitzer die Falle ausgelöst, den Zettel gefunden und behalten oder weggeworfen. Oder sie haben sich gehütet, dem entsprechenden Baum nahe zu kommen, was bedeutet, dass sie mit Casey unter einer Decke stecken und über den Brief Bescheid wissen. In jedem Fall könnte es sich lohnen, sie kennen zu lernen." "Du vergisst noch zwei Möglichkeiten", sagte Bob.

"Erstens könnte es sein, dass das Haus in den letzten Jahren den Besitzer gewechselt hat und die jetzigen Bewohner gar keine Ahnung von einem Versteck in einem Baum haben. Und zweitens können wir uns auch irren. Vielleicht sind gar keine Bäume gemeint, sondern doch etwas im Haus." "Mit diesen Möglichkeiten befassen wir uns, wenn die ersten beiden ausgeschlossen werden können", erklärte Justus, öffnete das Gartentor und marschierte geradewegs auf die Haustür los. "Kommt, Kollegen!" Lange brauchten sie nicht zu rätseln, welche Leute in dem Haus wohnten.

Breit und wuchtig prangte neben der Tür ein Namensschild. Packleham. Justus klingelte. Nach kurzer Zeit öffnete ein Mann die Tür. Er war etwa Mitte fünfzig, recht groß und schlank, trug weiße Shorts und ein blaues Sweatshirt und sah mit seiner braun gebrannten Haut, dem silbrig grauen Haar und den strahlend blauen Augen aus wie eine jüngere Ausgabe von Robert Redford. Er musterte die drei Detektive und sagte lächelnd: "Für das Sportfest habe ich aber schon gespendet."

"Wir kommen nicht wegen eines Sportfestes", sagte Justus. "Wir beteiligen uns an einer etwas ungewöhnlichen Schnitzeljagd, und ich glaube, dass Sie uns helfen können, Sir. Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie Mr Stephen Packleham sind?" Der Mann runzelte die Stirn und sein Lächeln verschwand. "Ja, der bin ich. Und wer seid ihr?"

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