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Die drei ???, Tödliches Eis (drei Fragezeichen) Die drei Fragezeichen

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2011
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ???, Tödliches Eis (drei Fragezeichen)

Schnee und Eis, Bären und Wölfe und arktische Stürme - das Nordic Wilderness Race ist eines der härtesten Schlittenhunderennen der Welt. Als die drei ??? von der Journalistin Carol Ford gefragt werden, ob sie ihr bei einer Reportage über das Rennen helfen wollen, sagen die Jungen begeistert zu. Doch damit lassen sie sich auf ein gefährliches Abenteuer ein. Als es zu einem ernsthaften Zwischenfall auf einem zugefrorenen Fluss kommt, ist klar: Die drei ??? müssen schnell handeln, damit dies nicht ihr letzter Fall ist ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 01.04.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440129012
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Serie: Die drei Fragezeichen Bd.142
    Größe: 1220 kBytes
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Die drei ???, Tödliches Eis (drei Fragezeichen)

Liebe Hunde und böse Kekse

"Na los!" Schon hatte sich Peter in Bewegung gesetzt, dicht gefolgt von Bob. Mittlerweile hatten auch andere Leute auf dem Platz das Feuer entdeckt. Aus allen Ecken kamen sie herbeigeeilt.

"Es ist nur ein Holzstapel!", stellte Justus unnötigerweise fest, als er gemeinsam mit Carol und einem rotgesichtigen Mann den Brandherd erreichte. Peter knurrte etwas, während er mit einer großen Schippe Schnee und Sand auf die lodernden Flammen warf. Bob half ihm, so gut es ging, mit einem alten Eimer. Bevor auch nur einer der Hinzugekommenen in Aktion treten konnte, war das Feuer erstickt. Die Gruppe von Schaulustigen löste sich langsam auf.

"Francis sollte ihr Lagerfeuer nächstes Mal nicht unbeaufsichtigt lassen!", brummte der rotgesichtige Mann. "Fast hätte es ihre Ausrüstung erwischt!" Er klopfte wie zum Nachdruck auf einen zweirädrigen Anhänger, über den eine graue Plane gespannt war. Dann nickte er Carol und den Jungen kurz zu und schlenderte davon.

"Wer ist Francis?" Justus kniete sich hin und untersuchte die verkohlten Holzscheite.

"Sie ist eine von den Mushern." Carol trat erneut von einem Bein aufs andere.

"Musher?", fragte Peter. Er wischte sich mit dem Ärmel über das rußverschmierte Gesicht.

"Entschuldige, Carol", Justus sah von den Holzresten auf und grinste, "unser Zweiter hat im Flugzeug geschlafen, als Bob und ich die Recherchen durchgegangen sind."

"Von wegen, als ihr die Recherchen durchgegangen seid! Du hast einen Endlosvortrag nach dem anderen gehalten. Über das Sozialverhalten von Hunden, die Rennregeln und irgendwelche Futterzusammenstellungen. Da musste ich mich zum Selbstschutz zwischendurch auf stand-by stellen!"

"Streitet euch jetzt bitte nicht. Dafür ist nun wirklich keine Zeit!", unterbrach Carol die beiden. "Um es kurz zu machen, Peter: Musher sind Hundeschlittenführer und ..."

"... und die stehen hinten auf den Rennschlitten, die von etwa zwölf bis sechzehn Hunden gezogen werden. Das Gespann fährt über den sogenannten Trail, also die markierte Rennstrecke, von Dawson bis nach Fairbanks. Ha! Seht ihr, ich habe gar nicht die ganze Zeit geschlafen.", verteidigte sich der Zweite Detektiv mit gespielter Empörung. "Ich bin die personifizierte Information!"

"Wunderbar, dann brauche ich das ja nicht mehr zu erklären und kann gleich zu den wichtigen Punkten kommen. Francis Studstill wäre nämlich schon zwei Mal fast zum Opfer des Saboteurs geworden!"

In diesem Augenblick wurde im nächstgelegenen Transporter eine Tür geöffnet, und eine kleine Gestalt in einem blauen Overall stieg zu ihnen herab. Unter einer verschlissenen Mütze mit Ohrenklappen blickte ein rundliches Gesicht hervor – mit auffallend grünen Augen und einer nicht minder auffälligen Zahl an Sommersprossen.

"Na, wenn man von der Teufelin spricht!", begrüßt Carol die kleine Gestalt. "Hallo, Francis!"

Die junge Frau sah verschlafen aus. Sie rieb sich die Augen und sah sich langsam um. "Was ist denn hier passiert?"

"Ich denke, der Saboteur hat wieder zugeschlagen.", berichtete Carol voller Eifer. Das Überbringen von aufregenden Nachrichten lag ihr sichtbar im Blut. "Fast hätte dein Anhänger gebrannt!"

Mit einem Mal war alle Müdigkeit aus der Musherin gefahren. "Es hat gebrannt?" Schon war sie bei ihrem Anhänger und riss hektisch die Plane beiseite.

"Es ist ja nichts passiert.", versuchte Bob die aufgeregte Frau zu beruhigen.

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