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Die drei ???, Tal des Schreckens (drei Fragezeichen) Die drei Fragezeichen

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2011
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ???, Tal des Schreckens (drei Fragezeichen)

Mitten in den Magic Mountains wacht eine Frau am Steuer ihres Autos auf: Sie hat keine Ahnung wo sie ist, ihr Kopf schmerzt. Das Einzige, an das sie sich erinnern kann, ist ein Indianer mit Adlerkopfmaske, der sie mitten in der Nacht aus dem Auto gezerrt hat. Die Polizei zweifelt an dem Verstand der Frau, doch die drei ??? glauben ihr. Todesmutig machen sie sich auf in das Tal des Schreckens und erleben eine wahre Horrornacht ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 01.04.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440129272
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1372 kBytes
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Die drei ???, Tal des Schreckens (drei Fragezeichen)

Kein Fall für die Polizei

Sundown TV war einer der kleineren Fernsehsender der Gegend und lag in der Santora-Street, einer der Einfallstraßen von Rocky Beach. Geschickt lenkte Bob seinen VW-Käfer durch die um die Mittagszeit viel befahrene Straße. Es dauerte nicht lange, da hatte Justus, der neben seinem Freund saß, das dreistöckige Haus der Fernsehfirma entdeckt. "Bob, da ist ein Parkplatz frei, direkt vor dem Eingang." Der dritte Detektiv nickte, steuerte seinen Wagen auf die eingezeichnete Fläche und wollte den Motor abstellen.

"Hast du nicht das 'Reserviert'-Schild gesehen?", warf Peter ein, der hinter den beiden saß. Wenn sie mit Bobs Auto fuhren, war das gewissermaßen sein Stammplatz, da Justus aufgrund seiner Körperfülle mehr Beinfreiheit beanspruchte, die es in einem VW-Käfer nun einmal nur vorn gab.

"Wir sind doch gleich wieder weg", antwortete Justus und öffnete den Gurt. "Von dieser Plackerei mit Onkel Titus gestern tut mir wirklich jeder Muskel weh. Jeder Meter, den ich nicht laufen muss, ist mir höchst willkommen."

"Ich glaube, der Grund für deine Schlappheit liegt eher in der doppelten Portion Lasagne", stichelte Peter. "Oder war es eine dreifache?"

Bob sah kurz zu Justus, doch der nahm es gelassen. Dann drehte er sich nach hinten, um durch das Heckfenster zu blicken. "Wir parken hier", entschied er, "aber ich stelle wenigstens den Wagen noch gerade hin." Vorsichtig gab er Gas. "Hoppla!"

Fast hätte er einen Mann angefahren, der eben aus dem Portal gekommen war. Im letzten Moment sprang er zur Seite. "Pass doch auf mit deiner Schrottkiste!", schimpfte er los. Seine rot gestreifte Baseballmütze war dem Mann ins Gesicht gerutscht, vielleicht hatte sie aber auch vorher schon so schief gesessen.

"Ich hätte Sie schon nicht erwischt", rief Bob durch das heruntergekurbelte Seitenfenster und murmelte dann leise vor sich hin: "Schrottkiste hat er mein Auto genannt! Blödmann."

Der Mann schüttelte den Kopf und ging weiter. Justus rümpfte die Nase. "Es weiß halt nicht jeder ein Auto mit Charakter zu schätzen."

Sie stiegen aus und steuerten den Empfangsraum des Gebäudes an. Eine Couch und ein paar leere Sessel standen rechter Hand, während weiter hinten die Empfangsdame wie ein Drachen vor ihrer Telefonanlage thronte. Sie begutachtete die Ankömmlinge misstrauisch. Bob stufte sie schon als nahezu unüberwindbares Hindernis ein. Dann erinnerte er sich daran, dass sie ja einen Termin hatten. "Wo bleibt denn Justus?"

Peter drehte sich um. Der Erste Detektiv stelzte wirklich ziemlich langsam hinterdrein. "Du gehst wie auf Eiern, Justus", grinste Peter. "Onkel Titus hat dir also doch ziemlich zugesetzt?"

"Na, wenigstens hat er ein paar Dollar dafür springen lassen. Immer noch besser als dieses öde Konditionstraining für nichts."

"Ich könnte auch ein bisschen Kleingeld gebrauchen", bemerkte Bob. "Vielleicht darf ich ja als Aushilfskraft bei Sundown TV ein paar Kabel halten. Ist doch angenehmer, als Waschmaschinen und Bücherkisten abzuladen."

"Es kommt auf die Fernsehsendung an", gab Justus zurück. "Stell dir mal vor, du müsstest neunzig Minuten lang eine Talkshow ertragen."

Inzwischen waren sie am Empfang angekommen. Die Frau schien ihre letzten Worte mitbekommen zu haben.

"Meine Herren, wenn ihr Jobs sucht, dann seid ihr umsonst gekommen. Alles vergeben."

"Wir möchten gar nicht hier arbeiten", antwortete Justus. "Wir haben einen Termin bei Mrs Sullivan."

Ihre Miene änderte sich, wenn auch nur ansatzweise. "Ach so, das ist was anderes, ja ... ich werde euch anmelden. Wartet. Dritter Stock, Zimmer 302. Aber bevor ihr hinaufkönnt ..." Sie wandte sich an Bob. "Würdest du bitte erst einmal dieses Gefährt von Mr Caddys Parkplatz entfernen?"

Bob sah sie mit großen Augen an.

"Na, dieses ... Auto dort. Es steht auf dem Platz von Mr Caddy. Er ist der Inhaber von Sund

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