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Die drei ???, und der Fluch des Rubins (drei Fragezeichen) Die drei Fragezeichen von Arthur, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.10.2011
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ???, und der Fluch des Rubins (drei Fragezeichen)

Albert Hitfield und die drei Detektive haben es hier mit einem geheimnisvollen Rubin zu tun, der nicht nur fluchbeladen ist, sondern auch auf abenteuerliche Weise versteckt sein soll. Eine ganze Kette rätselhafter Zusammenhänge muss gelöst werden. Aber vielleicht habt ihr den Fall noch schneller als Justus, Bob und Peter gelöst?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 08.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440129197
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1248 kBytes
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Die drei ???, und der Fluch des Rubins (drei Fragezeichen)

Unerwartete Entdeckungen (S. 84-85)

Justus saß an den Stuhl gefesselt und dachte nach. In Büchern gab es für Gefesselte immer eine Chance, freizukommen. Sie bekamen ein altes Messer zu fassen und rieben die Stricke sägend gegen die Klinge, bis sie zerschnitten waren. Eine Glasscherbe tat den gleichen Dienst. Immer ließ sich etwas finden. Nur er hatte nichts. Sicher, da war sein Messer. Es lag auf dem Fenstersims, aber er kam nicht dran. Selbst dann hätte er es nicht öffnen können.

Und wenn, wäre es ihm unmöglich gewesen, die Stricke an der Klinge durchzusägen – seine Arme waren ja getrennt an den Sessellehnen festgebunden. Justus überlegte weiter. Den Hungertod hatte er wohl nicht zu befürchten, denn irgendwann würde jemand kommen. Aber es konnte lange dauern. Unter sich hörte er dumpfe Stöße. Peter und Gus warfen sich mit Schwung gegen die verriegelte Tür, um sie aufzubrechen. Jetzt vernahm er ihre Stimmen. "He, Just – Just! Kannst du mich hören?" "Ausgezeichnet sogar, Nummer Zwei", antwortete Justus laut. "Macht ihr Fortschritte?"

"Ach wo. Die Tür hält was aus! Wir haben uns bloß die Schultern blau gestoßen. Du, hier unten ist's schrecklich dunkel." "Hab Geduld, Peter. Ich überlege, wie wir hier herauskommen können." "Prima, Chef. Aber überleg schnell! Ich glaube, hier gibt's Ratten." Justus biss sich zur Unterstützung seines Denkprozesses auf die Unterlippe. Ungeduldig rutschte er hin und her. Der Stuhl quietschte und ächzte. Durchs Fenster konnte Justus sehen, wie die Zeit verging. Es war, als beobachte er einen Uhrzeiger.

Der hohe spitze Berggipfel an der Westseite der Schlucht warf seinen Schatten auf die Grasfläche, und Just konnte fast zusehen, wie dieser Schatten immer länger wurde, je mehr die Sonne nach Westen wanderte und dabei sank. Er bewegte sich wieder, um den Spielraum seiner Fesseln zu prüfen. Sie saßen ganz fest. Aber der Stuhl ächzte und quietschte. Da ging Justus ein superhelles Licht auf. Einmal hatte er auf einem knarrenden alten Stuhl gesessen, der unter seinem Gewicht zusammengebrochen war. Wenn er das mit diesem Sessel schaffen könnte ...

Die drei???
Justus hatte soeben aufgrund seiner hervorragenden Beobachtungsgabe – hier akustisch – einen für sein augenblickliches Schicksal überaus nutzbringenden Geistesblitz. Doch leider, leider hat eine andere Beobachtung – optischer Natur – vorerst bei Justus noch keine weiteren Kombinationsprozesse freigesetzt. Wie steht's bei euch?

Er fing an, seinen Körper so heftig wie möglich vor- und zurückzuwerfen. Die Rückenlehne bewegte sich, die Armstützen wackelten. Aber von Zusammenbrechen konnte nicht die Rede sein. Kurz entschlossen ließ sich Justus zur Seite fallen. Krachend stürzte er mitsamt dem Sessel zu Boden. Ein Stuhlbein war splitternd abgebrochen – das, woran sein rechtes Bein gefesselt war. Er trat kräftig in die Luft, und das Stuhlbein glitt aus den Seilschlingen, die jetzt nur noch lose um sein Bein hingen.

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