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Die drei ???, und der sprechende Totenkopf (drei Fragezeichen) Die drei Fragezeichen von Arthur, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.10.2011
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ???, und der sprechende Totenkopf (drei Fragezeichen)

Als Justus Jonas bei einer Auktion einen alten Koffer ersteigert, ahnt weder er noch seine beiden Freunde, welche Komplikationen das nach sich zieht. Ein sprechender Totenkopf, ein verschwundener Zauberer, eine weissagende Zigeunerin und viele Dunkelmänner verwirren diesen Fall, der die Kombinationsgabe und den Mut der drei Detektive auf eine schwere Probe stellt. Zum Glück haben sie nicht nur bei der Polizei Freunde und Helfer.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 08.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440129227
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1314 kBytes
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Die drei ???, und der sprechende Totenkopf (drei Fragezeichen)

Abschied von Sokrates (S. 42-43)

Als sie zum Schrottplatz zurückkamen, hatte Mathilda Jonas mehrere Aufträge für Justus. Peter packte mit an, und beide waren bis nach dem Mittagessen beschäftigt. Dann kam noch Bob, der vormittags in der Bibliothek gearbeitet hatte. Zu dritt gingen sie nach hinten zur Werkstatt. Dort ruhte der altgediente Koffer unter dem Tuch, mit dem Justus ihn abgedeckt hatte. Justus berichtete Bob, was am Morgen geschehen war. Zum Schluss sagte er: "Die Zigeunerin Juana deutete also an, dass auf irgendeine Weise Geld abhandengekommen ist – und das hängt anscheinend mit dem Verschwinden des Großen Gulliver zusammen." "Vielleicht ist er mit dem Geld nach Europa gereist oder so was Ähnliches", überlegte Bob. "Nein." Justus schüttelte den Kopf.

"Juana sagte, dass er Hilfe brauche und dass es ihn nicht mehr gebe – er sei tot, und dennoch lebe er – und dass sie und die anderen Zigeuner ihm gern zur Rückkehr verhelfen würden. Das ist alles sehr verwirrend, aber ich kann daraus vorerst nur schließen, dass Gulliver nicht mit dem Geld, sondern wegen dieses Geldes verschwunden ist." "Vielleicht hat er das Geld im Koffer versteckt", meinte Peter, "und irgendwelche üblen Zeitgenossen waren dahinter her? Ihr wisst doch: Fred Brown erwähnte, dass sich kurz vor seinem Verschwinden ein paar unangenehme Typen für ihn interessierten. Vielleicht musste er sich vor denen verstecken."

"Aber warum sollte er dann das Geld im Koffer zurücklassen?", fragte Justus. "Na, wer weiß – vielleicht hat er's doch getan. Wir müssen also zunächst einmal genau nachsehen." Doch eine halbe Stunde später, als sie den Koffer ganz ausgepackt und den Inhalt Stück für Stück gründlich untersucht hatten, waren sie weder auf das versteckte Geld noch auf sonst etwas Wertvolles gestoßen. "Das wär's", sagte Peter. "Nichts." "In großen Scheinen könnte Geld unbemerkt unter dem Futter im Koffer versteckt sein", meinte Justus. "Seht mal, da unten in der Ecke ist ein Schlitz im Futter."

"Du meinst, dadrunter könnte es sein?", fragte Bob. "Aber da ist es doch nur ganz wenig ausgebeult." Er griff in den Koffer und steckte einen Finger durch den Schlitz im Futterstoff. "Da ist – da drin ist was!", rief er aufgeregt. "Papier! Vielleicht ist es Geld!" Vorsichtig zog er das Papier heraus und hielt es hoch. "Doch kein Geld", sagte er dann. "Bloß ein alter Brief." "Hm", murmelte Justus. "Lass mich mal sehen ... Der Brief ist an Gulliver gerichtet, mit einem Hotel als Adresse, und abgestempelt ist er vor ungefähr einem Jahr. Also hat ihn Gulliver genau damals bekommen, als er verschwunden ist.

Nachdem er den Brief erhalten hatte, schnitt er das Futter seines Koffers auf und versteckte ihn darunter." "Vielleicht ist er der Schlüssel zu dem Geld, von dem Juana sprach", meinte Bob. "Es könnte ja eine Lageskizze oder so was drin sein." Er und Peter schauten Just über die Schulter, als er einen einzelnen Bogen Papier aus dem Umschlag zog. Es standen nur wenige Worte darauf.

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