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Die drei ???, und der verschwundene Schatz (drei Fragezeichen) Die drei Fragezeichen von Arthur, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.10.2011
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ???, und der verschwundene Schatz (drei Fragezeichen)

Albert Hitfield hat für die drei Detektive Justus, Peter und Bob einen ziemlich mysteriösen Fall: eine alte Dame wird angeblich Tag und Nacht von kleinen 'Gnomen' belästigt. Während die drei ??? noch rätseln, sitzen sie plötzlich in der Falle und werden ohnmächtige Zeugen eines raffinierten Bankraubes.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 08.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440128800
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1265 kBytes
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Die drei ???, und der verschwundene Schatz (drei Fragezeichen)

Die Spur verliert sich (S. 94-95)

Justus und Peter fühlten sich äußerst unbehaglich. Mit gefesselten Händen und Füßen, kratzige Säcke über dem Gesicht, lagen sie auf Banknotenbündeln und Wertpapieren. Peter spürte, wie sich Justus neben ihm bewegte. Der Erste Detektiv probierte, wie fest seine Fesseln saßen. "Just", flüsterte Peter durch seinen Sack. "Was glaubst du, wo sie uns hinbringen?" "Da war von einem Schiff die Rede", flüsterte Justus zurück. "Vermutlich wollen sie auf dem Seeweg fliehen."

"Hast du gehört, was Mr Rawley sagte – er will uns Silbersäcke an die Beine binden und uns über Bord werfen?" "Ich hab's gehört", erwiderte Justus. "Aber denk dran, dass der berühmte Zauberkünstler Harry Houdini sich mit Handschellen fesseln, in eine fest verschlossene Milchkanne stecken und ins Wasser werfen ließ. Und immer kam er lebendig zum Vorschein." "Wenn ich Harry Houdini wäre, würde mich das jetzt ungemein beruhigen", brummte Peter. "Aber ich bin Peter Shaw, und ich habe keinerlei Übung. Ich mag nicht mit einem Silberschatz am Bein ins Seemannsgrab sinken."

Ein Kichern unterbrach ihre Unterhaltung. Die vier Liliputaner hatten sich als kleine Jungen angezogen und fuhren hinten im Laderaum bei den beiden Gefangenen mit. Einer von ihnen fing zu sprechen an. "Vielleicht habt ihr auch Glück", quäkte er mit seiner hohen, kindlichen Stimme. "Vielleicht verkauft euch Mr Rawley irgendwo in Asien als Sklaven. Tief in der arabischen Wüste werden heute noch Sklaven gehalten." Peter grübelte schweigend darüber nach. Wollte er weit weg von der Heimat Sklave eines Araberscheichs sein? Oder wäre er lieber ein Festmahl für einen Schwarm Fische?

Er konnte sich beim besten Willen mit keiner dieser beiden Möglichkeiten befreunden. Die Liliputaner schwiegen jetzt auch. Der Wagen voll gestohlenem Geld rumpelte dahin. Plötzlich fuhr er langsamer. "Also los, ihr Zwerge, raus mit euch. Euer Bus kommt gleich!", dröhnte Rawleys Stimme von vorn herein. "Euren Lohn habt ihr bekommen. Aber vergesst nicht: Lasst euch nicht zu früh beim Geldausgeben sehen!" "Wir verstecken es erst mal, keine Sorge", versprach ein Liliputaner. "Und dichthalten! Kein Wort über eure Lippen!", rief Chuck barsch über die Schulter. "Wir reden bei der Polizei nie", sagte der Liliputaner. "Wir Liliputaner halten zusammen. Die können sich auf den Kopf stellen – uns können sie nichts anhängen."

Jetzt fuhr der Wagen noch langsamer, die hintere Tür öffnete sich, und die Liliputaner sprangen einer nach dem anderen von der Pritsche. Die Tür schlug zu, und der Wagen nahm die Fahrt wieder auf. Gleich darauf kam eine Steigung und danach eine weniger holprige Straße. Immer schneller ging die Fahrt. Offenbar waren sie jetzt auf einer Schnellverkehrsstraße, die wohl zu der nur wenig entfernten Pazifikküste führte. Und dort würde also ein Schiff die Bankräuber erwarten. "Sklaven oder Fischfutter", stöhnte Peter. "Just, mit uns ist es aus. Warum haben wir uns bloß an diesen Fall gewagt?"

"Weil's so aufregend war", antwortete Justus gedämpft. "Und damit wir geistig fit bleiben." "Mir reicht die Aufregung für die nächsten tausend Jahre, und geistig bin ich völlig durchgedreht", beklagte sich Peter. "Die Bankräuber sind aus dem Schneider. Ich hatte gehofft, Bob würde mein einsames Zeichen sehen, aber die Hoffnung wa

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