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Die drei ???, und die Rache des Tigers (drei Fragezeichen) Die drei Fragezeichen

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2012
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ???, und die Rache des Tigers (drei Fragezeichen)

Ein Sprengsatz explodiert während der Einweihungsfeier eines Vergnügungsparks im ehemaligen Zoo von Rocky Beach. Steckt tatsächlich die Bürgerinitiative dahinter, die auf demselben Gelände eine Jugendfarm errichten möchte? Die drei Juniordetektive Justus, Bob und Peter können nicht recht daran glauben und suchen die wahren Hintermänner des feigen Anschlags. Doch erst ein geheimnisvoller Brief setzt die drei ??? auf die richtige Spur und führt sie zum 'Thron des Tigers'. Dort erwartet sie eine gefährliche Überraschung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 01.04.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440131602
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Serie: Die drei Fragezeichen Bd.135
    Größe: 2657kBytes
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Die drei ???, und die Rache des Tigers (drei Fragezeichen)

E ntdeckung am Tatort

Für einige Sekunden schien alles zu erstarren, dann brach die Hölle los. Menschen schrien und riefen durcheinander, taumelten mit erhobenen Händen zurück, als wollten sie den Qualm von sich fernhalten, der nun über der Stätte der Explosion aufstieg. Viele wandten sich um und rannten davon, wieder andere drängten nach den ersten Momenten des Erschreckens in die Richtung, aus der das Unheil gekommen war.

Auch Justus war benommen, blieb aber wie angewurzelt auf seinem Platz stehen. Er fasste sich an die Stirn, seine Finger waren blutig. An seiner Hand vorbei sah er Milton, der leichenblass das Mikrofon umklammerte und nach den passenden Worten suchte. Dann wies Milton mit großer Geste auf den Trupp von Demonstranten, die eben noch protestiert hatten. "Das ist das Werk derer", schrie Milton, "die immer nur Nein sagen."

Unwillkürlich schüttelte Justus den Kopf. Dass die Demonstranten auch Ja sagten, nämlich zu einer Jugendfarm auf dem Zoogelände, hatte der Redner offenbar vor lauter Schreck vergessen. Für ihn steht außerdem schon fest, dass es sich um einen Anschlag handelt, dachte er. Auch dem Anführer der drei ??? war der Schreck gehörig in die Knochen gefahren. Aber sein Verstand - deshalb hieß er auch bei vielen "Superhirn" - arbeitete klar und ruhig wie (fast) immer. Wenn in dem Gebäude beispielsweise schon eine Gasleitung verlegt ist, überlegte Justus, könnte auch sie die Explosion verursacht haben.

"Du blutest ja!" Plötzlich stand Lys neben ihm und sah ihn mit weit aufgerissenen Augen an. Zugleich fühlte Justus, wie etwas Warmes und Klebriges auf seine Backe tropfte. Nicht weit entfernt sah er die eine der beiden alten Damen, deren Auftauchen vorhin Peters Affen-Show beendet hatte. In einem Kreis zusammen mit einigen anderen Leuten beugte sie sich sonderbar zur Erde hinunter. Ihre Freundin, schlussfolgerte Justus, war ohnmächtig geworden. Er wunderte sich darüber, wie langsam er die Dinge um sich herum wahrnahm. Wie im Film, dachte er, wenn eine Zeitlupe abläuft.

Dann wurde ihm selbst schummerig, und er setzte sich einfach auf den Boden. Lys hockte sich neben ihn, holte ein blütenweißes Taschentuch aus ihrer Handtasche und holte einen kleinen Stein aus der Wunde. "Au!", schrie Justus. Dann drückte Lys zuerst sanft und schließlich fest auf die blutende Stelle über seinem rechten Auge.

"Die Polizei ist bereits alarmiert", rief Milton. "Bitte bewahren Sie Ruhe!"

Justus bekam mit, dass Lys ihren Blick über den ganzen Platz schweifen ließ. "Ist es schlimm?", fragte er. Er fühlte sich zu schwach, um sich selbst umzudrehen.

"Ich glaube nicht." Ihre Stimme zitterte zwar auch ein wenig, klang aber beruhigend. "Einige Leute sind weggelaufen. Die meisten stehen noch herum." Erst jetzt nahm Justus das Stimmengewirr richtig wahr. Außerdem merkte er, wie einige Menschen ziellos hin und her rannten. "Außer dir kann ich keinen Verletzten sehen", sagte Lys.

"Wo sind die anderen?", wollte Justus wissen.

Im selben Moment tauchten Elizabeth und Kelly neben ihm auf. Er sah in ihre blassen Gesichter. "Uns geht's gut", sagten sie wie aus einem Munde.

"Und Peter und Bob?"

"Keine Ahnung." Kelly zuckte mit den Schultern.

Die beiden standen dort, wo sich offenbar die Detonation ereignet hatte. Es war ein kleiner Raum im Erdgeschoss des Gebäudes. Umso größer wirkte das Loch in der Außenwand, vor dem jetzt ein kleiner Hügel aus Schutt und Beton lag.

"Sieh dir das an", sagte Peter. Dann zeigte er stumm auf die Rahmen der beiden Fenster, die von der Wucht der Explosion herausgerissen worden waren und nun rauchgeschwärzt auf einer kleinen Wiese lagen. Millionen von Glassplittern übersäten den Rasen. Bob musste husten. Qualm und Staub füllten das Zimmer noch immer.

Peter bückte sich und hob ein Stück helles Metall auf. Es war rund und hätte einmal der Deckel einer Würstchendose sein können. Vorsichtig wic

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