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Die drei ???, Wolfsgesicht (drei Fragezeichen) Die drei Fragezeichen von Hitchcock, Alfred (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2010
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ???, Wolfsgesicht (drei Fragezeichen)

Der Mann lebt allein an der Küste, die Nachbarn kennen ihn kaum, das Haus verlässt er nur selten: ein einsamer Wolf - oder ist er in Wirklichkeit das 'Wolfsgesicht', der gefürchtete Attentäter? Zweimal hat er bereits zugeschlagen und jedes Mal konnte er fliehen, ohne Spuren zu hinterlassen. Selbst Justus, das Computerhirn des Detektivtrios 'Die drei ???', ist ratlos. Da erhält die Polizei Hinweise auf den nächsten Coup. Diesmal plant der Attentäter einen Anschlag auf den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die Zeit drängt. Schon morgen wird der Präsident nach Rocky Beach kommen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 01.04.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440125052
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1414 kBytes
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Die drei ???, Wolfsgesicht (drei Fragezeichen)

Warten auf Mr President (S. 69-70)

Beunruhigt legte Peter den Hörer auf. Mehrfach hatte er nun schon versucht Bob zu erreichen, doch er nahm einfach nicht ab. Hoffentlich ist ihm nichts passiert, dachte der Zweite Detektiv. Oder hatte er bereits die Verfolgung Rodders aufgenommen? Peter blickte auf die Uhr. Zwanzig vor acht. Nach dem ursprünglichen Plan sollte er längst auf dem Weg zum Beobachtungsposten sein. Er wählte Inspektor Cottas Diensttelefon an. Vielleicht konnte er mit Justus sprechen.

Es dauerte nicht lange, bis Cotta abnahm. Er reichte ihn gleich weiter an den Ersten Detektiv, der sofort lossprudelte und erzählte, dass bis auf Mr Ambler bereits alle vor Ort waren. Justus senkte die Stimme. "Auch Mrs Harding ist hier, sie scheint verdammt nervös zu sein. Und Inspektor Cotta hat noch keine Spur, wer hinter dieser Anschlagsdrohung steckt." "Justus, wir haben hier ganz andere Sorgen!" In wenigen Worten berichtete er von seinen vergeblichen Anrufen bei Bob. Justus sah keinen Grund zur Beunruhigung, schlug aber vor: "Ich denke, sicherheitshalber solltest du trotzdem hinfahren.

Ich versuch inzwischen über Cotta Näheres herauszubekommen. Aber nimm das Fahrrad: Die Stadt ist voller Schaulustiger und du musst mittendurch!" "Okay, Just. Ich melde mich wieder!" Peter machte sich sofort auf den Weg. Je näher er dem Stadtzentrum kam, desto belebter wurden die Straßen. Mit dem Auto war längst kein Durchkommen mehr und sogar mit dem Rad ging es nur langsam vorwärts. Viele der provisorisch aufgebauten Verkaufsstände warteten bereits auf die ersten Kunden. Mitglieder der Regierungspartei formierten sich zu kleinen Gruppen und übten ihre Wahlslogans ein.

Ständig begegneten Peter Menschen, die die Präsidentenmaske übergezogen hatten. Ich käme mir komisch vor, wenn alle mit meinem Gesicht herumliefen, dachte er und wich im letzten Moment einem Journalisten aus, der ihm für eine Umfrage ein Mikrofon unter die Nase hielt. Dann hatte er die belebtesten Stellen passiert, die Straßen wurden leerer und Peter erreichte die Außenbezirke. Mit aller Kraft trat er in die Pedale. Fast hätte er einen silbernen Chrysler übersehen, der mit viel zu hoher Geschwindigkeit aus einer Nebenstraße herausgeschossen kam. "Mistkerl!" Er fluchte und zog die Bremsen voll durch, damit ihn der Wagen nicht streifte.

Der Chrysler raste davon. Als er endlich auf dem Beobachtungsposten der drei ??? eintraf, stand Bobs Käfer nicht mehr an seinem Platz. Peter warf sein Fahrrad ins Gras und begann die Parkbucht auf Hinweise oder Nachrichten abzusuchen. An den Reifenspuren des VW konnte er erkennen, dass Bob gewendet hatte und weggefahren war. Doch außer ihren eigenen Fahrradspuren und Fußabdrücken fand er keine weiteren Hinweise. Nichts deutete auf ungewöhnliche Umstände, etwa auf einen überraschenden Besucher, hin. Also musste Rodder ausgeflogen sein und Bob hatte schnell die Verfolgung aufnehmen müssen.

Sicherheitshalber kontrollierte der Zweite Detektiv das alte Holzhaus. Es schien verlassen. Gerade als er sich abwenden wollte, nahm er am Haus eine Bewegung wahr. Die Seitentür öffnete sich und ein Mann trat heraus. Schnell zog sich Peter einen Schritt zurück und beobachtete, wie der Mann hinter das Haus ging und kurz darauf mit einem Fahrrad wieder zum Vorschein kam. Er klemmte eine Tasche unter den Gepäckträger und schob das Rad vom Grundstück.

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