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Die drei ??? Das Kabinett des Zauberers (drei Fragezeichen) von Marx, Andre (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.02.2015
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ??? Das Kabinett des Zauberers (drei Fragezeichen)

Der Zauberer Pablo verschwindet während der Vorstellung in einem Schrank - und taucht nicht mehr auf. Alles andere als Hokuspokus, sind sich Die drei ??? einig. Auf ihrer Suche nach dem verschwundenen Zauberer müssen Justus, Peter und Bob mehr als nur ein Zauberkabinett durchforsten, um die Lösung des Rätsels zu finden...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 05.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440147320
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1300 kBytes
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Die drei ??? Das Kabinett des Zauberers (drei Fragezeichen)

Eingesperrt

Bob traute seinen Augen nicht. Der Schrank war leer, komplett leer! "Peter, wo bist du? Peter!!"

Von irgendwo her war ein Stöhnen zu vernehmen. Dann eine dumpfe Stimme: "Hier! Hier bin ich!"

"Wo ist hier?"

"Hier unten!"

Tatsächlich - Peters Stimme schien aus dem Bühnenboden zu dringen. Bob kniete sich hin und presste sein Ohr auf die Holzbretter. "Und wo ist hier unten?"

"Na, hier unten", sagte Peter und fing zu Bobs Erstaunen an zu lachen. "Der Schrank hat eine Falltür. Die ist aufgeklappt, als ihr ihn zugemacht habt. Ich bin nach unten gesaust und auf einer Art Riesenkissen gelandet. Ihr müsst runterkommen und euch das ansehen!"

"Was ist denn da?", wollte Justus wissen.

Peter schien nach Worten zu suchen. "Alles!", sagte er schließlich. "Nun kommt schon!"

Justus wandte sich an Bob und machte eine einladende Geste Richtung Schrank. "Nach dir."

"Und was ist mit dir?"

"Ich komme hinterher."

"Und wenn wir da unten nicht mehr rauskommen?"

"Unlogisch. Pablo ist offensichtlich durch genau diese Falltür verschwunden. Es wird ganz sicher einen Ausgang geben."

"Wie du meinst." Bob stieg in den Schrank. "Achtung da unten, Peter!", rief er. Dann schloss Justus die Tür. Bob keuchte hörbar, und als Justus die Tür wieder öffnete, war sein Freund ebenso verschwunden.

Nun betrat der Erste Detektiv den Schrank. "Alle Mann beiseite!", rief er zur Warnung, bevor er von innen die Tür zuzog.

Der Boden klappte unter seinen Füßen weg. Justus fiel, aber nicht tief. Schon nach zweieinhalb Metern landete er weich auf einem hohen Kissen, groß wie ein Bett. Über ihm schloss sich die Falltür von allein. Justus rappelte sich auf, krabbelte von dem Polster herunter und sah sich staunend um.

Die drei ??? befanden sich in einem riesigen Kellerraum, so groß wie der Theatersaal über ihnen. Sonnenlicht drang in schmalen Streifen durch eine Reihe von Oberlichtern knapp unter der Decke. Um sie herum herrschte ein unglaubliches Durcheinander.

Überall waren kleine Tischchen voller seltsamer Utensilien: Zylinder, Handschuhe, Kristallkugeln, Vogelfedern, Kerzenständer, Zauberstäbe, Goldfischgläser, Kartenspiele, Gummibälle und Tücher - überall Seidentücher in allen erdenklichen Farben. In einer Ecke stand ein mit Stroh gefüllter Tierkäfig, der jedoch leer war.

An den Wänden hingen alte Plakate von berühmten Zauberern: Ein Künstler namens Kellar ließ eine Jungfrau schweben, ein anderer namens Houdini war mit schweren Ketten gefesselt. Zwischen den Plakaten waren Vorhänge drapiert.

In einer Ecke stand ein Himmelbett, gleich daneben ein Herd mit einer Spüle und einem Kühlschrank, umrahmt von Regalen mit Gewürzen. Ein offener Holzschrank war vollgestopft mit Bühnenkostümen.

"Fantastisch", sagte Bob und trat durch einen Streifen Sonnenlicht, in dem der Staub tanzte. "Unser Zauberer scheint hier zu wohnen. Und zu arbeiten. Und sein Lagerraum ist es auch noch."

"Und außerdem hat hier jemand herumgewühlt", sagte Justus ernst.

"Tatsächlich?", fragte Bob überrascht und nahm seine Umgebung genauer in Augenschein. Justus hatte recht: Was auf den ersten Blick wie das kreative Chaos eines Bühnenmagiers aussah, bekam auf den zweiten eine beunruhigende Note.

"Die Bücher dort liegen aufgeschlagen auf dem Boden, als hätte jemand sie einfach aus dem Regal gefegt", bemerkte Justus. "Der Kasten da stand bestimmt auf dem Tisch. Der Deckel ist runtergefallen. Das würde man nicht so liegen lassen. Außerdem hat jemand die Sesselkissen auf den Boden geworfen."

"Du hast recht, Just", sagte Peter. "Der Raum ist durchsucht worden."

"Meint ihr, hier war ein Einbrecher am Werk?", fragte Bob, nahm ein schwarzes Seidentuch von einem Tisch und ließ es durch seine Finger gleiten.

"Möglich", sagte Justus. Er zeigte auf eine Tür neben der Küchenzeile. "Da scheint der normale Eingang zu sein,

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