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Die drei ??? Der dunkle Wächter (drei Fragezeichen) von Nevis, Ben (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.03.2019
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ??? Der dunkle Wächter (drei Fragezeichen)

Eigentlich sollte Bob in dem einsam gelegenen Haus nur Katzen füttern. Doch dann läuft etwas furchtbar schief. Als sich der dritte Detektiv nicht mehr meldet, tappen Justus und Peter im Dunkeln. Steckt etwa der verschrobene Besitzer des Hauses dahinter?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 14.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440157954
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
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Die drei ??? Der dunkle Wächter (drei Fragezeichen)

Der Auftrag

"Sie hatte blonde Haare", sagte Peter, "ganz klar!"

"Schwarz!", behauptete Justus.

"Höchstens dunkelblond. Du hast sie doch gar nicht richtig gesehen!"

"Willst du damit sagen, dass ..." Justus holte Luft und suchte nach Worten, doch Bob ging dazwischen. Die drei ??? saßen in ihrer Zentrale und wollten eigentlich ganz andere Dinge besprechen als den Besuch von Justus und Peter in einem Sportgeschäft.

"Ist es nicht egal, wie die Verkäuferin im Outdoor World aussah?", fragte der dritte Detektiv. "Und außerdem ..."

"Nein, ist es nicht!", sagte Peter. "Justus gibt ständig an mit seinem Supergedächtnis! Doch dieses Mal liegt er daneben."

"Liege ich nicht."

"Doch. Weißt du was? Du hast nämlich keinen Blick für Mädchen! Hast dich die ganze Zeit nur für die Technik der Taucheruhr interessiert und nicht für die Frau, die uns das alles erklärt hat."

"Worauf es schließlich ja auch ankommt, wenn du unter Wasser überleben willst."

"Interessantes Leben gibt es auch an Land!"

"Schluss jetzt!", rief Bob. "Ich rufe im Laden an und frage einfach nach."

Das sorgte für einen kurzen Moment der Stille. Bob grinste. Auf den Gesichtern von Justus und Peter las er, dass sie es dann vielleicht doch nicht so ganz genau wissen wollten.

"Anrufen? Das kann man doch nicht am Telefon nachfragen", sagte Justus schließlich.

"Ich weiß auch nicht", murmelte Peter. "Lieber gehen wir noch mal hin, irgendwann."

"Dann ist es vielleicht zu spät", sagte Bob. "Haare kann man farblich schnell verändern!" Er schnappte sich das Telefon.

Peter rollte mit den Augen. "Bob, bitte", sagte er, "wenn du denen erzählst, dass wir uns hier über die Haarfarbe einer Verkäuferin streiten, kann ich mich da nie mehr blicken lassen."

Doch Bob ignorierte den Einwand. Nach dem fünften Klingelton ging jemand dran. "Bob Andrews hier", sagte der dritte Detektiv. "Dürfte ich mal den Chef oder die Chefin sprechen, bitte? ... Ja, danke ... Hallo! Bob Andrews. Vorhin waren zwei Freunde von mir bei Ihnen und haben sich über eine Taucheruhr beraten lassen. Ich habe dazu noch eine Nachfrage an Ihre Mitarbeiterin ... Ah, ja. Ist das die blonde Kollegin oder die schwarzhaarige? Namen kann ich mir leider ... Ach so ... Nein, brauchen Sie nicht. Ich komme dazu noch mal vorbei ... Ja, das geht besser vor Ort. Vielen Dank!" Bob legte auf und drehte sich um. "Alles klar", sagte er und grinste erneut.

"Und?", fragte Justus, sichtlich froh darüber, dass Bob eine Ausrede benutzt hatte, um an die Information zu kommen.

Doch Bobs Gesicht verriet nichts. "Sag ich euch gleich. Zuerst müsst ihr mir zuhören. Ich wollte euch schon die ganze Zeit beichten, dass ich am Wochenende nicht mitfahren kann. Aber bei eurer Streiterei kam ich überhaupt nicht zu Wort."

"Du meinst, du kannst nicht mit die Küste hoch zum Surfen?", sagte Peter enttäuscht. "Du hast hoffentlich einen guten Grund!"

"Meine Cousine aus Seattle."

"Die, die immer so viel redet?" Mit der Hand machte Justus eine schnappende Bewegung.

"Ja, Mary. Ich muss mich um sie kümmern. Das war alles etwas spontan. Meine Eltern sind ja in Europa und ..." Bob sah Justus von der Seite an. "Oder sollen wir Mary vielleicht auf unseren Trip mitnehmen?"

"Kommt nicht infrage", sagte Justus entschieden. "Sie ... sie ist doch vor allem am Partyleben interessiert. Und außerdem haben wir keinen Platz mehr im Camper. Wenn es bei dir partout nicht geht, dann bleibt Peter und mir nichts anderes übrig, als ohne dich zu fahren."

"Hm", machte Bob enttäuscht. Seine Cousine Mary und Justus, das klappte einfach nicht. Spätestens nach fünf Sekunden lagen sie sich in den Haaren. Dann würde er also in den sauren Apfel beißen müssen und mit ihr das Wochenende in Rocky Beach verbringen.

"Zu dritt macht es immer am meisten Spaß!", sagte Peter. "Aber auf die Fahrt möchte ich auch nicht verz

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