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Die drei ??? Der finstere Rivale (drei Fragezeichen)

  • Erscheinungsdatum: 07.11.2013
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ??? Der finstere Rivale (drei Fragezeichen)

Mitten in der Nacht wird von einem Unbekannten ein geheimnisvoller Koffer über den Zaun des Schrottplatzes geworfen. Justus, Peter und Bob trauen ihren Augen kaum, als sie feststellen, was das Fundstück enthält. Wer hat den Koffer über den Zaun geworfen? Und warum? Für wen war er eigentlich bestimmt? Die drei ??? stürzen sich in die Ermittlungen. Doch erst als auf dem Schrottplatz ein Feuer ausbricht, realisieren die Detektive, dass sie in großer Gefahr schweben...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 07.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440141991
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Serie: Die drei Fragezeichen Bd.114
    Größe: 1097 kBytes
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Die drei ??? Der finstere Rivale (drei Fragezeichen)

Ein Koffer von der Mafia

Peter sah den entgegenkommenden Lastwagen fast zu spät. Plötzlich tauchte er riesig und schwarz hinter einer Kurve auf und begann wild zu hupen. Peter riss das Steuer herum und schrammte haarscharf an dem Lkw vorbei.

"Vielleicht solltest du auf deiner Spur bleiben", riet Justus, der neben ihm saß.

"Aber dann macht es doch keinen Spaß!" Peter lachte, beschleunigte und nahm die nächste Kurve mit siebzig Meilen pro Stunde. Er driftete auf die Gegenfahrbahn und darüber hinaus, so dass Schotter und Sand aufspritzten und gegen die Karosserie prasselten. "Genial!"

Wieder kam ihnen ein Wagen entgegen.

"Pass auf!", rief Justus, als Peter keine Anstalten machte, auszuweichen.

"Mensch, Just, glaubst du, ich bin blind?", gab Peter gelassen zurück - und zog in letzter Sekunde nach links, womit er endgültig auf der Schotterpiste landete. Als der Gegenverkehr vorbei war, lenkte er wieder rechts rüber. "Jetzt aber genug mit den Spielchen." Er lachte übermütig. "Jetzt geb ich Vollgas!"

Der Wagen beschleunigte auf fünfundsiebzig Meilen. Achtzig. Neunzig. Hundert Meilen pro Stunde, und links und rechts flog die trockene Wüstenlandschaft an ihnen vorüber. Die Luft flimmerte über dem heißen Asphalt und verzerrte die entgegenkommenden Fahrzeuge zu bunten Flecken, die über der Straße zu schweben schienen. Ein roter Wagen tauchte vor ihnen auf. Er tuckerte mit höchstens vierzig Meilen über die Straße. Viel zu langsam. Peter setzte zum Überholen an.

"Da ist eine Kurve", sagte Justus. "Meinst du, das schaffst du noch?"

"Was ist das denn für eine Frage? Ich bin der Meister der Wüstenstraße, schon vergessen?"

"Ich meine ja bloß, falls dir jemand entgegenkommt."

"Dann habe ich Pech gehabt." Peter reduzierte kaum die Geschwindigkeit und schoss mitten in der Linkskurve an dem roten Wagen vorbei.

Dann kam der schwarze Mercedes. Er raste auf der Gegenfahrbahn auf sie zu. Diesmal hatte Peter keine Chance. Rechts der Wagen, den er überholte, voraus der Mercedes, und nach links konnte er wegen der scharfen Kurve auch nicht ausweichen.

"Aaaaaaaaaahhh!", schrie Peter und kniff die Augen zu.

Er prallte mit dem Mercedes frontal zusammen, sein Auto hob ab, flog in hohem Bogen über die Straße, drehte sich dabei einmal um die eigene Achse und landete krachend im Wüstenstaub, wo es sich noch zwei-, dreimal überschlug und schließlich als komplettes Wrack liegen blieb. Ein rotes Game over blinkte auf dem Bildschirm, und Peter ließ sich in seinem Stuhl zurückfallen.

"Immerhin. So weit ist in diesem Level noch keiner von uns gekommen." Zufrieden registrierte er, dass sein Name auf den ersten Platz der Highscoreliste vorgerückt war.

"Jetzt bin ich dran!", drängte Justus und schubste Peter mehr oder weniger vom Stuhl.

"Ha, keine Chance, Just! Der König der Wüstenstraße ist unschlagbar!"

"Das werden wir ja sehen!" Justus drückte auf den Feuerknopf, und das Spiel startete von vorn.

Justus und Peter saßen nun schon seit Stunden vor ihrem Computer in dem alten Wohnwagen, der den drei Detektiven als Zentrale für ihr Detektivunternehmen diente. Um sie herum lagen halb leere Chipstüten und Colaflaschen verstreut, doch das fiel in dem Dauerchaos, das in der Zentrale herrschte, kaum noch auf. Peters Augen waren schon rot gerändert, aber er musste einfach zusehen, wie der ansonsten fast unfehlbare Erste Detektiv, Justus Jonas, beim Autorennen verlor.

Plötzl

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