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Die drei ??? Die Spur des Raben (drei Fragezeichen) von Marx, André (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.11.2013
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ??? Die Spur des Raben (drei Fragezeichen)

Peter traut seinen Augen nicht: Im hellen Sonnenschein klettert ein schwarzer Schatten auf dem Dach des Hotels herum. Instinktiv reißt Peter die Kamera hoch und drückt ab. Was er wenig später in Händen hält ist eine Sensation: die erste Aufnahme des 'Raben', dem dreisten Juwelendieb von Los Angeles. Doch mit der Veröffentlichung der Fotos wird der unheimliche Balancekünstler auf die drei Jungs aus Rocky Beach aufmerksam. Er fordert sie zu einem Wettkampf heraus. Ein mörderischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 07.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440141755
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1074 kBytes
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Die drei ??? Die Spur des Raben (drei Fragezeichen)

Manche mögen's heiß

"Geschafft!", stöhnte Bob und warf seinen Rucksack in die Ecke des Wohnwagens. "Ich dachte schon, ich würde diesen Mathetest nie überstehen! Bei der letzten Aufgabe hatte ich echt Schwierigkeiten!"

"Ich nicht", erwiderte Justus gleichmütig und wippte auf dem Schreibtischstuhl. "War doch ganz einfach."

"Klar. Für dich. Du hast ja auch ein unfehlbares Superhirn, das selbst bei Algebra niemals Funktionsstörungen hat. Manchmal beneide ich dich wirklich darum."

"Nur manchmal?", fragte Justus und grinste hämisch.

Bob grinste zurück. "Ja, nur manchmal. Hin und wieder bist du nämlich vor lauter Kopfarbeit völlig blockiert für praktische Dinge."

"So", erwiderte Justus ungerührt. "Wann denn zum Beispiel?"

Statt zu antworten, griff Bob blitzschnell nach einem Tennisball, der zusammen mit einigen anderen auf dem Schreibtisch lag, und warf ihn nach Justus. Der Erste Detektiv zuckte zusammen und versuchte ihn zu fangen, war aber zu langsam, und der gelbe Filzball schoss haarscharf an seinem Kopf vorbei. "Jetzt zum Beispiel", triumphierte Bob. "Peter hätte den gefangen. Deine Reaktionsschnelligkeit lässt sehr zu wünschen übrig. Aber mach dir nichts draus, das ist bei Kopfmenschen normal."

Justus funkelte seinen Freund gespielt wütend an. Dann drehte er sich überraschend schnell mit seinem Schreibtischstuhl, hob den Ball auf und warf ihn zurück. Bob fing ihn geschickt.

"Ha! So legst du mich nicht rein, Justus Jonas!", rief er übermütig, griff nach den anderen Bällen auf dem Tisch und baute sich angriffslustig vor seinem Freund auf. Justus ging auf das Spiel ein, sprang vom Stuhl hoch und versteckte sich hinter der Rückenlehne. Bob begann das Bombardement und deckte ihn mit gezielten Würfen ein. Innerhalb kürzester Zeit flogen nicht nur Tennisbälle, sondern auch alle anderen unzerbrechlichen Gegenstände durch die Luft, die in der Zentrale ihres Detektivbüros aufzufinden waren. Justus versuchte, sich mit dem Sitzkissen des Stuhles zu schützen. Einer der Tennisbälle erwischte ihn an der Stirn, und so gab er sein Kissenschild auf und zielte damit nach Bobs Gesicht.

Er traf. Bob taumelte einen Schritt zurück und schrie plötzlich auf.

"Bob!", rief Justus erschrocken. "Was ist passiert?"

Bob hielt sich die Hände vor die Augen und stöhnte. "Mist!", ächzte er. "Meine Kontaktlinsen! Ich habe eine verloren!"

Der Erste Detektiv konnte sich ein leises Lachen nicht verkneifen. Seit Bob zu eitel für eine Brille geworden war, waren seine Kontaktlinsen sein größtes Problem. Er hatte sie schon öfter verloren und die drei ??? waren mehr als einmal auf allen vieren durch die Zentrale gekrochen, um die durchsichtigen Haftschalen wiederzufinden.

"Da gibt es nichts zu lachen!", beschwerte sich Bob und warf wütend den letzten Tennisball nach Justus. In diesem Moment klingelte das Telefon. Justus duckte sich, der Filzball flog über ihn hinweg, prallte an der Wand ab und fegte das Telefon vom Schreibtisch. Mit einem lauten Scheppern landete es auf dem Boden.

"Gut gezielt", bemerkte Justus und begann erneut zu lachen. Dann bückte er sich nach dem Telefon und hob den Hörer auf. "Hallo?", fragte er und erwartete halb, dass der Apparat kaputt war.

"Hallo", kam es aus der Muschel und Justus atmete erleichtert auf.

"Hier Justus Jonas", sagte er und musste schon wieder lachen, als er zu Bob hinübersah, der vorsichtig über den Boden

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