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Die drei ??? Feuermond Teil 3: Die Nacht der Schatten (drei Fragezeichen)

  • Erscheinungsdatum: 09.12.2013
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ??? Feuermond Teil 3: Die Nacht der Schatten (drei Fragezeichen)

Die drei ??? übernehmen ihren 125. Fall! Dabei treffen sie auf ihren alten Widersacher, den Bilderdieb Victor Hugenay. Doch schnell zeigt sich, dass es noch weitere Gegner gibt, die hinter dem Gemälde 'Feuermond' her sind. Werden die drei Detektive Das Rätsel der Meister (Teil 1) lösen können? Oder verirren sie sich auf dem Pfad der Täuschung(Teil 2)? Die Nacht der Schatten (Teil 3) wird es zeigen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 09.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440143827
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Serie: Die drei Fragezeichen Bd.125
    Größe: 1259 kBytes
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Die drei ??? Feuermond Teil 3: Die Nacht der Schatten (drei Fragezeichen)

Geisterstadt

Es war gespenstisch. Die Stadt war menschenleer. Die Bewohner von Rocky Beach hatten sich in ihre Häuser verkrochen, nur hinter den kerzenbeschienenen Fenstern bewegten sich hier und da ein paar Schatten. In den Straßen standen verlassen die Scheinwerfer, die für die Lichtshow aufgestellt worden waren. Nun sahen sie aus wie niedergestreckte Ungeheuer. Außer dem Pfeifen des Windes war kein Laut zu hören. Der Stromausfall hatte Rocky Beach in eine Geisterstadt verwandelt.

"Ich kann es immer noch nicht fassen", sagte Bob tonlos, während die drei Detektive vor dem Polizeirevier standen, dem einzigen beleuchteten Gebäude weit und breit. "Wie konnte Hugenay entkommen? Inspektor Cotta hatte uns doch versichert, dass das unmöglich sei!"

"Cotta wusste ja auch nicht, dass der Strom ausfallen würde", gab Justus zu bedenken. "Hugenay hingegen schon. Er wusste auch, wann. Er musste lediglich in seiner Zelle auf den richtigen Moment warten und schnell genug reagieren, bevor das Notstromaggregat anspringen und das elektronische Schloss mit Elektrizität versorgen konnte. Das normale Türschloss dürfte für ihn als Meisterdieb kein Problem gewesen sein, wahrscheinlich hat er es mit einem Schnürsenkel oder so aufbekommen. Die letzte Hürde waren die Wachposten, die jedoch angesichts des Spektakels, das sich auf den Straßen von Rocky Beach abspielte, ausreichend abgelenkt gewesen sein dürften. Hinzu kam die plötzliche Dunkelheit, die Hugenay einen eindeutigen Vorteil verschaffte. Wahrscheinlich war er schon über alle Berge, bevor überhaupt jemand im Polizeirevier bemerkte, dass er nicht mehr in seiner Zelle saß."

"Aber das alles gehörte doch nicht zu seinem Plan, oder? Er hat sich doch nicht absichtlich festnehmen lassen?"

"Nein", meinte Justus. "Nicht einmal Mr Hugenay kann so weit vorausdenken. Es war ein glücklicher Zufall. Er wusste, dass er in dieser Nacht, wenn der Strom ausfällt, aus der Zelle entkommen könnte. Geplant war für heute etwas ganz anderes."

"Der Einbruch in der Knox-Villa", sagte Bob.

"Exakt. Da Mr Knox ein sehr reicher Mann ist, hat er bestimmt eine ausgezeichnete Alarmanlage. Aber eine Alarmanlage funktioniert mit Strom. Und die Insel liegt so küstennah, dass sie ihren Strom wahrscheinlich vom Festland bezieht. Was bedeutet, dass Knox Island in diesem Moment wie alles andere auch außer Gefecht gesetzt ist. Die Alarmanlage funktioniert nicht."

"Was tun wir denn jetzt?", fragte Peter und blickte sich suchend um, als wäre die Antwort auf seine Frage irgendwo in der Nähe versteckt.

"Erst mal rufen wir Inspektor Cotta an", beschloss Justus, zückte sein Handy und wählte die Nummer des Inspektors. "Immerhin suchen seine Leute und er schon nach Hugenay. Dummerweise wissen sie nicht, wo sie suchen sollen. Wir schon." Während Justus den Hörer ans Ohr hielt, blickte er in die Dunkelheit Richtung Küste. Das Meer war nicht zu sehen, ebenso wenig Knox Island. Die Nacht war so dunkel wie seit hundert Jahren nicht mehr. Die perfekten Voraussetzungen für einen Meisterdieb.

In der Leitung knackte es, doch es gab kein Freizeichen. Auch nach einer halben Minute nicht. Justus probierte es noch mal. Ohne Erfolg. Er wählte eine andere Nummer. Nichts tat sich. Nach einem halben Dutzend Versuchen gab er auf. "Verdammt! Das Netz ist vollkommen überlastet. Wahrscheinlich versucht gerade halb Kalifornien, übers Handy zu telefonieren, weil das Festnetz ausgefallen ist. Möglicherweise funktionieren aber auch die Sendemasten nicht ohne Strom, ich habe keine Ahnung. Jedenfalls hat man keine Chance, irgendwo

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