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Die drei ??? Feuriges Auge 3: Der Tempel der Gerechtigkeit (drei Fragezeichen) von Marx, André (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.09.2018
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ??? Feuriges Auge 3: Der Tempel der Gerechtigkeit (drei Fragezeichen)

Der 200. Fall der drei ??? als dreiteiliger Jubiläumsband: Im Jahr 1968 erschien in Deutschland der erste Fall der drei ???. Genau 50 Jahre und 199 Bände später geraten Justus, Peter und Bob in ein packendes Abenteuer, das sie an die Anfangstage ihrer Detektivkarriere zurückführt. Justus Jonas ist verschwunden! Während Peter und Bob den Ersten Detektiv verzweifelt suchen, stolpern sie über Spuren aus ihrer eigenen Vergangenheit: Der 'Fluch des Rubins' - hat Justus' Verschwinden etwas mit diesem längst zu den Akten gelegten Fall zu tun? Ist das Rätsel um den mysteriösen Edelstein damals wirklich gelöst worden? Bei ihrer Suche ahnen sie nicht, dass sie damit dunkle Mächte heraufbeschwören. Denn das Feurige Auge birgt mehr Geheimnisse, als die drei ??? ahnen können ... Teil 3 des Jubiläumsbandes in drei Teilen. Band 1: Der verschwundene Detektiv Band 2: Die silberne Hand Band 3: Der Tempel der Gerechtigkeit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 13.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440153963
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
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Die drei ??? Feuriges Auge 3: Der Tempel der Gerechtigkeit (drei Fragezeichen)

Mittwoch, 17. September
Weitermachen!?

Spät in der Nacht waren sie endlich wieder in Rocky Beach. Nie zuvor in seinem Leben hatte Justus sich so sehr auf sein Bett gefreut. Drei Sekunden nachdem er in die warmen, weichen Kissen gesunken war, war er bereits eingeschlafen.

Mitten in der Nacht wachte er auf, weil er entsetzlich fror. Er tastete nach seiner Decke. Es war keine da. Seine Matratze stank. Entsetzt riss er die Augen auf.

Er war nicht zu Hause. Er lag immer noch in seiner Zelle in der Festung auf Santa Clarita.

Das kann nicht sein! Das ist unmöglich!

Und das war es auch. Justus wachte ein zweites Mal auf - und war in seinem Zimmer. Er hatte nicht gefroren, sondern geschwitzt. Die Hitze hatte sich wie Kälte angefühlt. Sein Pyjama war schweißdurchtränkt. Verstört schlug er die Decke zurück und zwang sich, ruhig zu atmen.

Es dauerte lange, bis er wieder einschlief.

Als er das nächste Mal erwachte, schien die Sonne in sein Zimmer. Die vertrauten Geräusche des Schrottplatzes drangen zu ihm herauf. Onkel Titus hatte das Geschäft also wieder geöffnet. Gut so.

Justus ging nach unten in die Küche, wo ihn der Duft frischer Pfannkuchen empfing, mit dem er die letzten beiden Tage so gepeinigt worden war. Nur dass es diesmal noch viel köstlicher roch. Nach zu Hause.

"Justus!", rief Tante Mathilda und eilte herbei, um ihn erneut in die Arme zu schließen, wie sie es am vergangenen Abend ein Dutzend Mal getan hatte.

"Das geht jetzt aber nicht jeden Tag so, oder?" Justus wischte sich einen feuchten Kuss von der Wange.

Tante Mathilda winkte lachend ab. "Setz dich, setz dich! Hast du gut geschlafen? Stell dir vor, dein Schuldirektor hat gerade angerufen. Du bist für den Rest der Woche beurlaubt. Und Bob und Peter auch! Mr Amos sagte, ihr hättet genug durchgemacht und solltet euch bis nächste Woche erholen. Freust du dich? Ach, herrje, du hast bestimmt Hunger, oder?"

Den hatte er. Der Geschmack von Pfannkuchen und Kakao überwältigte ihn geradezu, und so aß er schweigend, während Tante Mathilda ihm am Tisch gegenübersaß und ihn selig dabei beobachtete.

"Warum schaust du mich denn so an? Du machst mir Angst, Tante Mathilda. Deine ruppige Art ist irgendwie ... vertrauter."

"Die kommt schon zurück, keine Sorge. Spätestens, wenn wir über dein Motorrad sprechen. Aber im Moment bin ich einfach nur froh, dass es vorbei ist."

"Vorbei?"

"Ja. Die Sorge um dich. Und dieser ... dieser schreckliche Fall! Du bist wieder da und die Bösewichte sind auf der Flucht. Die Polizei findet sie sicher bald. Außerdem wirst du in Zukunft ja wohl vorsichtiger sein und dich auf keine gefährlichen Sachen mehr einlassen. Diese Geschichte war dir eine Lehre, nicht wahr?"

"Die Pfannkuchen sind wirklich köstlich, Tante Mathilda", wich Justus der Frage aus.

Tante Mathilda runzelte die Stirn. Das Telefon klingelte genau im richtigen Moment. Es war Tante Mathildas Cousine. Erleichtert berichtete sie ihr von Justus' wohlbehaltener Rückkehr und der Erste Detektiv war froh, die Unterhaltung nicht weiterführen zu müssen.

"Ja! Gefangen! In einem richtigen Kerker! Ist das nicht furchtbar?"

Tante Mathilda brachte es fertig, die dramatische Geschichte seiner Gefangenschaft noch weiter auszuschmücken. "Und Bob und Peter waren sogar bei Solomon Charles! Doch, Geheimagent Blake Turner!" Seine Tante seufzte versonnen. "Da wäre ich gern dabei gewesen!"

Nach dem Frühstück - Tante Mathilda telefonierte immer noch - räumte Justus den Tisch ab und ging nach draußen. Nach einem kurzen Gespräch mit Onkel Titus, der ihn zum Glück ganz normal behandelte, verzog er sich in die Zentrale. Noch immer lagen die alten Aktenordner überall herum. Es schien Wochen her zu sein, dass er sie aus Tunnel II herausgekramt hatte. Justus begann aufzuräumen. Nur die Akte mit dem Fall 'Fluch des Rubins' behielt er auf dem Schrei

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