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Die drei ??? und der dunkle Taipan (drei Fragezeichen) von Buchna, Hendrik (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.09.2019
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ??? und der dunkle Taipan (drei Fragezeichen)

Der Roman zur neuen Hörspieltour - genauso spannend wie das Live-Event mit den Sprechern der berühmten Detektive! Erzählt von Hendrik Buchna, nach einem Bühnenstück von Andreas Fröhlich. Eine alte Bekannte bittet die drei ??? darum auf ihren Hund aufzupassen. Doch das anfangs harmlose Hunde-Sitting ist nur der Auftakt zu einem mysteriösen Fall, der die drei Detektive an geheimnisvolle Orte und in mehr als brenzlige Situationen bringt. Als ihnen klar wird, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht, ist es zu spät - die drei ??? sind in akuter Lebensgefahr.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 19.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440157985
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1640 kBytes
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Die drei ??? und der dunkle Taipan (drei Fragezeichen)

Überraschung auf vier Beinen

Wie eine unsichtbare Glocke hing die kalifornische Sommerhitze an diesem frühen Nachmittag über dem Gelände des "Gebrauchtwarencenters T. Jonas". Und über der Zentrale der drei ???. Noch dazu herrschte im Detektivbüro seit Langem totale Flaute, weit und breit war kein Auftrag in Sicht. Vor allem Justus Jonas schlug die Untätigkeit immer stärker aufs Gemüt, was er seine Freunde Peter Shaw und Bob Andrews deutlich spüren ließ. Ständig dachte er sich neue Aufgaben aus, um die "detektivische Routine" auch jetzt in den Ferien nicht einrosten zu lassen. Derzeit stand eine komplette Neusortierung ihres Fall-Archivs auf dem Programm.

Die angespannte Stille in der Zentrale - einem Wohnwagen, der unter einem Berg Gerümpel verborgen auf dem Schrottplatz von Justus' Onkel Titus und seiner Tante Mathilda stand - wurde lediglich vom an- und abschwellenden Summen des alten Schwenk-Ventilators durchdrungen. Die einschläfernde Gleichtönigkeit dieses Geräuschs nagte neben den hohen Temperaturen zusätzlich an der Konzentrationsfähigkeit.

Leise stöhnend strich sich Peter durchs verschwitzte Haar und tackerte mit der anderen Hand zwei Papierbögen zusammen. Der Zweite Detektiv konnte sich ungefähr siebenundachtzig Orte vorstellen, an denen er sich lieber befinden würde. Angefangen bei einer Luftmatratze auf dem offenen Pazifik über eine mit Eiswürfeln gefüllte Badewanne bis hin zu einem Iglu am Nordpol. Verärgert deutete er auf den ruckelnden Ventilator. "Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen - diese klapprige Krücke bringt genau null Kühlung, sondern schiebt nur den heißen Mief hier drin hin und her!" Mit leidendem Gesichtsausdruck blickte er seine Freunde an. "Findet ihr nicht auch, dass es mal an der Zeit wäre, sich eine echte Klimaanlage zu gönnen?"

"Diesem Vorschlag schließe ich mich an", murrte Bob, während er mehrere lose Notizzettel in eine blaue Mappe steckte.

Mit steil hochgezogener linker Augenbraue blickte der Erste Detektiv von einem Stapel Fotos auf, den er gerade chronologisch ordnete. Dann legte er mit übertriebener Langsamkeit den Kopf schief. "Zwei Fragen zu diesem Thema. Erstens: Habt ihr eine Ahnung, wie teuer eine halbwegs gute Klimaanlage ist? Zweitens: Wie hoch genau waren unsere Einnahmen in der letzten Zeit?" Auf das betretene Schweigen hin verschränkte Justus die Arme vor der Brust. "Kollegen, auch mir würden problemlos zig Dinge einfallen, die ich bei diesem Wetter lieber machen würde als diesen Bürokram. Aber eine Aufarbeitung unseres Archivs war längst überfällig." Er tippte auf ein vor ihm liegendes Thermometer. "Und da es am Wochenende noch deutlich heißer werden soll, wollt ihr dann ja mit Sicherheit erst recht nicht in unserer kuscheligen Konservendose hocken, stimmt's?"

Statt einer Antwort setzten Peter und Bob stumm die Arbeit fort. Die folgenden zwanzig Minuten verliefen weitgehend ereignislos, wenn man mal von dem mittelgroßen Wutanfall absah, den Justus zwischenzeitlich bekam. In einem unaufmerksamen Moment hatte er einen wichtigen Zeitungsausschnitt mit der falschen Seite nach oben in eine Fallmappe eingeklebt. Beim Versuch, ihn vorsichtig wieder abzulösen, riss das Blatt darunter ein, dessen Rückseite mit Protokollaufzeichnungen eng beschrieben war.

"Mann - heute geht aber auch alles schief!", stieß Justus so laut hervor, dass der zahme Mynahvogel der drei ??? aufgeregt in seinem Käfig zu krächzen begann.

"Da guckste in die Röhre, was?!"

Genervt wedelte der Erste Detektiv in der Luft herum. "Halt den Schnabel, Blacky!"

Besänftigend hob Peter die Hände. "Nun mal immer mit der Ruhe, Chef. Ist doch kein Grund, hier durchzudrehen."

Justus schnaufte kurz, dann straffte er sich. "Du hast ja recht. Ich ... bin einfach unterfordert, und dann -"

"... wirst du unausstehlich, schon klar", ergänzte Bob. "Dabei gibt es für das Missgeschick eine ganz e

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