text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die drei ??? und der gestohlene Preis (drei Fragezeichen) von Hitchcock, Alfred (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.02.2014
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die drei ??? und der gestohlene Preis (drei Fragezeichen)

Aufregende Zeiten für die drei ???! Der Diebstahl der silbernen Pokale im Fernsehstudio ist erst der Anfang. Aber dann versucht jemand, Justus als Quizteilnehmer aus dem Verkehr zu ziehen, und dasselbe passiert der ehrgeizigen Peggy, die ebenfalls gewinnen möchte. Die Freunde Bob und Peter helfen wie immer tatkräftig mit, als Justus zu ermitteln beginnt. Wer spielt hier falsch? An Verdächtigen fehlt es nicht!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 04.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440143520
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1218 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die drei ??? und der gestohlene Preis (drei Fragezeichen)

Justus' geheime Vergangenheit

"Schluss damit! Schluss, sage ich!" Justus Jonas stöhnte laut. "Abschalten!"

Er war in seinem Drehsessel so tief in sich zusammengesackt, dass über der abgestoßenen Holzplatte seines Schreibtisches gerade noch seine Augen zu sehen waren. Er brachte nur ein jämmerliches Krächzen hervor und sein sonst so waches, intelligentes Gesicht war schmerzverzerrt. Die Miene und die Stimme des Ersten Detektivs ließen befürchten, dass er Folterqualen litt. Und das war tatsächlich so.

Vor den Augen seiner zwei besten Freunde wurde Justus übel mitgespielt und keiner der beiden rührte einen Finger, um ihm zu Hilfe zu kommen. Die beiden anderen Detektive, Peter Shaw und Bob Andrews, grinsten und kicherten nur, und ab und zu lachten sie schallend. Die Jungen waren in ihrer Geheimzentrale auf dem Gelände der Firma "Gebrauchtwaren-Center T. Jonas" zusammengekommen. Peter rekelte sich in einem Schaukelstuhl und hatte die Füße auf einer ausgezogenen Schublade des Aktenschrankes abgelegt. Bob saß auf einem Hocker, den Rücken an die Wand gelehnt.

Die Blicke der drei waren auf ein Fernsehgerät gerichtet. Auf dem Bildschirm war gerade ein pummeliges, etwa dreijähriges Kind zu sehen, das mit untergeschlagenen Beinen auf einem Küchentisch hockte. Ein Junge von acht oder neun Jahren mit verschlafenem Gesichtsausdruck hatte dem Kleinen die molligen Hände auf den Rücken gedreht und hielt sie dort fest. Ein anderer Junge, der vielleicht elf Jahre alt sein mochte, rührte in einer Porzellanschüssel etwas zusammen. Er war groß und dürr und hatte kurz geschorenes blondes Haar, durch das die Kopfhaut hervorschimmerte. Sein Schädel war so rund wie eine gedrechselte Kugel. Er feixte so dämlich, dass man sich fragen musste, ob in diesem Holzkopf überhaupt ein Funken Verstand wohnte.

"Loflaffen", sagte das pummelige Kleinkind mit überraschend tiefer Stimme. "Laff mich lof, bitte fön. Ich will nicht die Mafern haben."

"Abschalten!", kam nochmals die flehentliche Bitte des Ersten Detektivs. "Das ist ja nicht auszuhalten."

"Aber ich will den Schluss noch sehen", widersprach Peter. "Ich will fehen, wie daf aufgeht. Pardon, ausgeht."

"Ach, hab dich nicht so, Baby Fatso", rief eines der Kinder auf dem Bildschirm, ein farbiger Junge von vielleicht zwölf Jahren mit glattem, drahtartigem Haar, das wie die Borsten eines Stachelschweins vom Kopf abstand. Er grinste ebenso breit wie die anderen, aber in seinem Lächeln lag eine Sanftheit, die ahnen ließ, dass er dem dicken kleinen Burschen niemals etwas zuleide tun würde.

"Wenn deine Mama und dein Papa glauben, dass du die Masern hast", fuhr er mit singender Stimme fort, "dann befürchten alle, dass wir sie auch bekommen. Und dann müssen wir nicht in die Schule gehen."

"Ja", mischte sich ein Junge mit unheimlich großen Füßen ein. "Die denken dann nämlich, dass wir ansteckend sind."

Der Junge mit dem geschorenen Kopf, den die anderen Bonehead nannten, hatte die Flüssigkeit in der Schüssel nun gut durchgerührt und gleich würde er eine Kostprobe seines besonderen Talents geben.

Justus hob eine Hand und bedeckte damit seine Augen. Diese Szene hatte er als besonders widerwärtig im Gedächtnis. Bonehead konnte nämlich mit den Ohren wackeln. Diese Kunst beherrschte er so perfekt, dass seine großen, roten Ohrläppchen wie ein wabbliger Pudding zitterten.

Und damit erschöpfte sich auch schon seine Befähigung als Darsteller, sagte sich Justus verächtlich. Bob und Peter freilich pr

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen