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Die drei ??? und der weiße Leopard (drei Fragezeichen) von Buchna, Hendrik (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.09.2020
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ??? und der weiße Leopard (drei Fragezeichen)

'Der weiße Leopard', eine japanische Prunkschale, verschwindet trotz des hochmodernen Alarmsystems. Ein kniffliger Fall für die drei ???, denn auf der Schale liegt ein Fluch der Samurai.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440160541
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1486 kBytes
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Die drei ??? und der weiße Leopard (drei Fragezeichen)

Rätselhafte Raubkatze

Der dritte Detektiv blinzelte irritiert. »Du hast im Garten von Mr Fairfax ... einen leibhaftigen Leoparden gesehen?«

»Ich weiß, wie abwegig sich das anhört«, räumte Conklin ein. »Es waren zwar nur ein paar Sekunden, bevor das Tier wieder verschwand, aber ich bin mir absolut sicher, dass es ein Leopard war.«

»Und ... was ist dann passiert?«, fragte Peter beklommen.

»Für einen Moment war ich wie erstarrt, dann bin ich vorsichtig zu den Büschen gegangen. Aber in der Dunkelheit war nichts mehr zu erkennen und eine weitere Suche erschien mir zu gefährlich.«

Nachdenklich zupfte Justus an seiner Unterlippe. »Wäre es möglich, dass es einfach eine große weiße Hauskatze war? Immerhin dauerte das Ganze nur einen kurzen Augenblick.«

»Definitiv nicht, keine Hauskatze ist so riesig«, entgegnete Conklin überzeugt. »Das Ganze ist mir ein Rätsel.«

»Hast du dich nach dem Vorfall an Mr Fairfax gewandt?«, erkundigte sich Peter.

»Nein, dafür ist die ganze Sache einfach zu verrückt. Am Ende hält Fairfax mich noch für wahrnehmungsgestört und entzieht Safe-T-System den Auftrag. Das wäre ein Riesendebakel, denn gerade von diesem Job hängt für mich und die Firma sehr viel ab.«

Bob runzelte die Stirn. »Was genau ist denn das Besondere daran?«

»Die schiere Größenordnung. Diese Branche ist ein echtes Haifischbecken, in dem um jeden einzelnen Kunden hart gekämpft wird. Für eine kleine Firma aus Rocky Beach wie Safe-T-System ist ein Großauftrag in Bel Air ein echter Hauptgewinn, zumal Mr Fairfax sozusagen den Rolls-Royce unter den Alarmsystemen geordert hat.« Conklin atmete tief ein. »Im Zusammenhang mit der Anlage hat er sich übrigens ziemlich eigenartig verhalten.«

»Inwiefern?«, wollte Justus wissen.

»Na ja, zum Beispiel hat er im Vorfeld der Auftragsvergabe zig unübliche Detailfragen gestellt, unter anderem zu sämtlichen Werkstoffen, die in der Alarmanlage verbaut werden. Vor allem wollte er sich unbedingt vergewissern, dass kein Yttrium verwendet wird.«

»Yttrium?«, fragte Peter verwirrt.

»Ein spezielles Edelmetall, das zu den sogenannten Seltenen Erden gehört«, erklärte Conklin. »Solch ein intensives Interesse habe ich bisher noch bei keinem Kunden erlebt. Er war regelrecht versessen darauf, die feste Zusage zu erhalten, dass kein Yttrium im System verbaut wird.«

»Tatsächlich sonderbar«, stimmte Bob zu.

Conklin fuhr fort. »Von Beginn an war klar, dass Fairfax ausschließlich das Beste vom Besten will. Im Auftrag ist unter anderem eine Versicherung enthalten, die ihm garantiert, dass Safe-T-System für jeden Schaden aufkommt, der trotz der installierten Alarmanlage entsteht. Deshalb darf ich auf keinen Fall irgendeinen Zwischenfall riskieren - das könnte mich meine Anstellung kosten.«

»Verständlich«, gab Justus zurück.

»Einfach auf sich beruhen lassen will ich das alles aber auch nicht. Immerhin habe ich im Garten von Mr Fairfax eine Raubkatze gesehen, die in Amerika in freier Wildbahn gar nicht vorkommt. Und hier in der Nachbarschaft gibt es Kinder.« Der Sicherheitsfachmann hielt kurz inne. »Tja, und deshalb ...«

»Deshalb hast du dich dazu entschieden, die drei ??? zu engagieren, um das Geheimnis dieser bizarren Erscheinung zu lüften«, führte der Erste Detektiv den Satz zu Ende. In seinen Augen glomm ein altbekanntes Glitzern auf. »Zweifellos eine gute Idee.«

»Erraten«, erwiderte Conklin mit hörbarer Erleichterung. »Ich habe Mr Fairfax schon Bescheid gegeben, dass ich wegen der heute anstehenden komplexen Arbeiten gerne drei Praktikanten hinzuziehen würde. Er hat nichts dagegen, solange das nicht mit einem Aufpreis verbunden ist. Falls es euch also passt, wäre es super, wenn ihr noch heute vorbeikommen könntet.«

Justus musste nicht lange überlegen. »Angesichts dieses außergewöhnlichen Vorfalls halte ich es für zulässig, unsere momentane Arbeit zu unterbrechen

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