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Die drei ??? und die Automafia (drei Fragezeichen) von Hitchcock, Alfred (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.10.2013
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ??? und die Automafia (drei Fragezeichen)

Mit Autos kennt sich Justus' Vetter Ty Cassey einfach phantastisch aus. Ein bißchen zu gut, findet Kommissar Maxim vom Sonderdezernat Autodiebstähle und nimmt den verdächtigen jungen Mann vorläufig fest. Zugegeben, der geniale Mechaniker in den abgerissenen Klamotten, der die meiste Zeit durch die Gegend trampt, wirkt schon etwas ausgeflippt - aber ein Autodieb? Die drei ??? setzen alles daran, Ty's Unschuld zu beweisen. Dabei bekommen sie es mit ausgekochten Profis zu tun, die vor nichts zurückschrecken.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 07.10.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440140352
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1493 kBytes
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Die drei ??? und die Automafia (drei Fragezeichen)

Besuch aus New York

In Rocky Beach hatten die Frühlingsferien begonnen. Gleich am Montagmorgen nahm sich Peter Shaw den Motor eines alten blauen Corvair vor.

Er sah zu Justus Jonas hinüber. "Dämliche Karre!", knurrte er. "Alles habe ich durchgecheckt. Warum springt das Ding nicht an?"

Justus war gerade zwischen dem Büro der Firma "Gebrauchtwaren-Center T. Jonas" und der Detektivzentrale der drei ??? im ausrangierten Campinganhänger unterwegs. Nun blieb er bei Peters Schmiergrube neben dem Anhänger stehen und besah sich interessiert den Oldtimer.

"Wenn du alles wieder hingekriegt hast, kannst du die Kiste an mich verkaufen", meinte er.

Peter wischte sich die ölverschmierten Finger an der riesigen Welle auf seinem T-Shirt mit Surfmotiv ab. "Hey, der Wagen ist ein Sammlerstück, Justus. Der Corvair war das erste erfolgreiche US-Fabrikat mit Heckmotor. Die Leute, die heute noch einen besitzen, haben sich in Clubs zusammengetan. Dieser Wagen dürfte mir ganz schön was einbringen. Wie viel kannst du denn lockermachen?"

"Leider nur fünfhundert Dollar", bekannte Justus. "Aber ich muss mir dringend einen fahrbaren Untersatz zulegen! Ein Detektiv braucht schließlich ein Auto."

"Dann musst du dich noch gedulden. Du weißt, dass ich das Geld brauche, um Kelly auszuführen", sagte Peter. "Bob und ich sind ja motorisiert, das reicht für unser Team."

"Das ist ein schwacher Trost." Justus seufzte. "Um meinen Frust loszuwerden, esse ich dann wieder zu viel und nehme noch mehr zu - du wirst schon sehen."

Peter grinste. "Hey, in deinem flotten neuen Aufzug machst du dich doch ganz gut."

Justus trug ein weitgeschnittenes Hemd und die zugehörige bequeme Hose. Die überschüssigen Pfunde, die er trotz seiner Grapefruit-Hüttenkäse-Diät nicht losgeworden war, ließen sich gut darunter verstecken.

Die modische Hose und das locker darüberfallende Hemd standen Justus wirklich gut. Peter und die meisten Jungs in der Schule liefen nach wie vor in alten Jeans und T-Shirts herum. Kelly Madigan, Peters Freundin, war ständig bemüht, Peter für Poloshirts und Stoffhemden zu begeistern, wie sie Bob Andrews, der dritte Mann im Detektivteam, trug. Aber dazu ließ Peter sich ausnahmsweise von Kelly nicht herumkriegen.

"Hör mal", sagte Peter, "wenn ich den Corvair wieder flottgemacht habe, besorge ich dir für deine fünfhundert einen Wagen."

"So tönst du seit Wochen", hielt ihm Justus vor. "Aber Kelly lässt dir ja keine Zeit für so etwas."

"Ist gar nicht wahr!", protestierte Peter. "Und es hat dir doch allem Anschein nach Spaß gemacht, dass wir gestern Abend zu viert was unternommen haben."

"Reine Zeitverschwendung. Diese Freundin von Kelly ist nicht mein Typ", monierte Justus.

"Ach so, deshalb hast du den ganzen Abend lang versucht, ihr die Relativitätstheorie zu erklären?"

Ehe Justus widersprechen konnte, schreckte lautes Hupen vor dem Schrottplatz die beiden Jungen auf. Es war erst zehn vor neun, und der Betrieb hatte noch nicht geöffnet. Trotzdem schien jemand höchst ungeduldig Einlass zu begehren. Immer wieder ertönte in raschem Beatrhythmus die Hupe.

"Na, dann machen wir den Laden mal auf", sagte Justus. Er drückte auf eine Taste an dem Kästchen, das er an seinem Gürtel befestigt hatte. Das war eine Fernbedienung, die der Elektronikbastler Justus samt automatischer Schließanlage für das große Hoftor selbst konstruiert hatte. Onkel Titus Jonas und Tante Mathilda, die Inhaber der Firma, verfügten ebenfalls über je eine Fernbedienung, und auch vom Büro aus ließ sich das Schloss auf Tastendruck betätigen.

Die Torflügel öffneten sich. Justus und Peter bekamen große Augen, als ein offenes rotes Cabrio, ein Mercedes 450 SL, in die Zufahrt einbog und vor der Bürobude abbremste. Ein schlaksiger, dunkelhaariger junger Mann flankte sportlich über die Fahrertür, statt sie normal zu öffnen und auszusteigen.

Er hatte verschlissene

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