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Die drei ??? und die gefährlichen Fässer (drei Fragezeichen) von Hitchcock, Alfred (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.07.2013
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei ??? und die gefährlichen Fässer (drei Fragezeichen)

Eine Bruchlandung mitten in der Wildnis - handelt es sich etwa um Sabotage? Bobs Vater, ein bekannter Zeitungsreporter, scheint gefährlichen Machenschaften auf der Spur zu sein. Zu diesem Zweck wollte er in der Sierra Nevada einen geheimen Interviewpartner treffen. Doch nach dem Unfall ist der Reporter spurlos verschwunden. Fern jeglicher Zivilisation machen sich die drei ??? auf die Suche und stellen bald fest, dass Mr Andrews in die Gewalt skrupelloser Gangster geraten ist ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 05.07.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440140482
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1446 kBytes
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Die drei ??? und die gefährlichen Fässer (drei Fragezeichen)

Über der Sierra Nevada

Die Cessna surrte in der Morgensonne über die Sierra Nevada hinweg. Unter dem kleinen Flugzeug lagen die Kiefernwälder der wilden kalifornischen Gebirgslandschaft wie ein weites grünes Meer.

Bob Andrews spähte mit dem Fernglas aus der Kanzel in die Tiefe. Sein Vater auf dem Pilotensitz steuerte die einmotorige Turboprop-Maschine über den zerklüfteten Granit der Berggipfel und die sattgrünen Täler.

"Da ist was", stellte Bob fest. "Es läuft dort unten durchs Gras. Ich glaube, es ist ein Berglöwe. Könnt ihr's auch sehen?"

Peter Shaw stieß Justus Jonas mit dem Ellbogen an und zwinkerte ihm zu. Die beiden saßen auf den Passagiersitzen hinter Mr Andrews und Bob. Auch sie betrachteten aus dem Fenster das abwechslungsreiche Bergpanorama. Das Fernglas teilten sie sich zu dritt.

"Tatsächlich, ein Berglöwe!", rief Peter. "Sicher auf Achse in Sachen Abendessen. Schaut genauso hungrig aus wie du, Justus. Nur dürfte der Bursche im Gegensatz zu dir eher Beschaffungs- als Verzichtprobleme haben!"

Justus erhob sich bedächtig. Nein, ganz so schlank wie der Berglöwe war er nicht. Er hatte ein rundes Gesicht und glatte schwarze Haare, und das weite T-Shirt, das er über der Hose trug, verbarg eine beachtliche Körperfülle. Aber irgendwann würde sich der Lohn für die Mühe seiner ausdauernden Diätübungen schon einstellen. Und bis dahin blieb Justus eben "vollschlank", wie ihn alle kannten.

Raum zum Aufrechtstehen bot die Cessna nicht, und so schob sich Justus in gebückter Haltung zum Heck hin, wo Reisegepäck und Zubehör lagerten.

"Was machst du denn, Justus?", wollte Peter wissen.

"Ich suche noch ein Fernglas", erklärte Justus. "Damit ich mich in der Tierwelt genauer umsehen und ebenso witzige Vergleiche anstellen kann. Über einer Wüstenlandschaft wäre es einfach. Der unbedarfte Blick eines Kamels zum Beispiel -"

Alle lachten. Es war ein guter Start für ein sommerliches Wochenende. Die Sonne schien vom wolkenlosen blauen Himmel, und vor ihnen lag unbeschwerte Freizeit - ein ganzer Tag, vielleicht sogar zwei oder drei Tage. Das hing davon ab, wie lange Mr Andrews für seine Reportage in Diamond Lake brauchte.

Nun hatten sie abgehoben und ihre Alltagspflichten in Rocky Beach hinter sich gelassen, und nichts konnte sie mehr bremsen. Bald würden sie in einem der schönsten Ferienorte in den kalifornischen Bergen ihren Spaß haben. Diamond Lake war berühmt für seinen Golfplatz, für sein Schwimmbad von olympischen Ausmaßen und für Tennis, Reiten und gepflegte Campingplätze. Es gab sogar eine Landepiste für die Privatmaschinen der Prominenten und der reichen Geschäftsleute, die dort regelmäßig Urlaub machten.

Emsig wühlte Justus in den Sachen hinten im Flugzeug herum. "Mit dem Fernglas könnte ich vielleicht sogar schon Mr Andrews' Kontaktperson erspähen", sagte er verschmitzt, während er Werkzeuge, einen leeren Saftbehälter, einen alten Schaumgummiball und andere Dinge aufhob und wieder weglegte. "Wie hieß er noch gleich, Mr Andrews?"

"Dazu hatte ich mich nicht geäußert", erwiderte Mr Andrews.

"Aha!", bemerkte Justus. "Ihr Partner ist also ein Mann. Ich fragte, wie er hieße, und das ließen Sie so stehen. Das ist unser erster Anhaltspunkt, Leute!"

"Unsinn", wehrte Mr Andrews ab, doch dabei lächelte er. Justus hatte wieder einmal ins Schwarze getroffen.

"Sag schon, Dad", drängte Bob. "Wer ist er nun? Wir halten bestimmt dicht."

"Tut mir leid." Mr Andrews schüttelte den Kopf. Er war ein schlanker, liebenswürdiger Mann, hochgewachsen, mit großen Händen und Füßen. Noch überragte er seinen Sohn ein wenig, doch vermutlich nicht mehr lange. Er trug eine Sonnenbrille, eine Baseballmütze von den Los Angeles Dodgers und einen marineblauen Anorak, aus dessen Brusttasche ein halbes Dutzend Schreibstifte hervorschauten.

"Um was geht es denn in dem Bericht, den Sie schreiben wollen?", fragte Peter. "Um einen Spitz

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