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Die Kinder vom Silbertal und das geheime Versteck von Tag, Anni (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
3,99 €
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Die Kinder vom Silbertal und das geheime Versteck

"Die Kinder vom Silbertal und das geheime Versteck", geschrieben von Anni Tag, ist ein spannender Abenteuerroman für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren. Das Buch bietet den Kindern eine fesselnde Geschichte, veranschaulicht den Spaß am Spielen in der freien Natur und vermittelt zudem zeitlose Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt. Zum Inhalt: Laura und ihr Bruder Paul verbringen die Osterferien bei ihren Verwandten im Silbertal. Dort haben sie gemeinsam mit ihren Cousins Robert und Klaus und ihrer Cousine Marie bereits drei spannende Abenteuer erlebt. Die Kinder sind außer sich vor Freude, als sie auf dem Heuboden eines nahegelegenen Bauernhofs übernachten dürfen. Doch da geraten sie plötzlich in den Besitz einer geheimnisvollen Schatzkarte und beschließen, herauszufinden, wohin die Karte führt. Die Kinder sind jedoch nicht die Einzigen, die dieses Rätsel lösen wollen, und so nimmt ein neues spannendes Abenteuer seinen Lauf.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783749491254
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 243 kBytes
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Die Kinder vom Silbertal und das geheime Versteck

Auf der Fahrt

L aura schaute vergnügt durch das Zugfenster ihres Abteils und betrachtete die vorbeiziehende Landschaft. Saftige grüne Wiesen, auf denen manchmal Kühe weideten, sowie fröhlich vor sich hin plätschernde Bäche, dichte Wälder und hohe Berge zogen an ihr vorbei.

"Ich freue mich schon so, wenn wir endlich da sind. Du nicht auch, Paul?", fragte das Mädchen seinen Bruder, der ihm gegenüber saß und ebenfalls durch das Zugfenster nach draußen schaute.

Der Junge wandte seinen Blick vom Fenster ab und sah lächelnd zu seiner Schwester hinüber. "Ja, ich kann es auch kaum erwarten. Wir sind schon viel zu lange nicht mehr im Silbertal gewesen", meinte Paul. "Aber es dauert wohl noch eine halbe Stunde, bis wir dort sind."

In diesem Moment ging die Tür ihres Abteils auf, und ein schmächtiger Junge mit hellbraunen Haaren und braunen Augen sah zu den beiden Geschwistern herein. "Hallo", grüßte er schüchtern, "ist bei euch noch ein Platz frei?"

"Na klar", erwiderte Paul und deutete auf die vier freien Sitze, "setz dich zu uns."

"Danke." Mit einem freundlichen Lächeln nahm der Junge auf einem der Sitze Platz. "Ich heiße Florian", stellte er sich vor und reichte Paul und Laura die Hand.

"Ich bin Paul, und das ist meine Schwester Laura", erklärte Paul.

"Ich habe mir schon gedacht, dass ihr Geschwister seid", meinte Florian grinsend.

"Ja, stimmt, wir sehen uns ziemlich ähnlich", bemerkte Paul und grinste ebenfalls. Er und seine Schwester hatten beide dunkelblondes, glattes Haar, grüne Augen und eine blasse Haut. Außerdem waren sie ziemlich mager und eher klein für ihr Alter.

"Bist du ganz alleine hier im Zug?", erkundigte sich Laura und musterte den fremden Jungen neugierig. Seine freundlichen braunen Augen sowie das fröhliche Lächeln, das auf seinen Lippen lag, machten ihn ihr auf Anhieb sympathisch.

Florian schüttelte den Kopf. "Nein, ich reise zusammen mit meinem älteren Bruder und seiner Freundin. Aber die beiden tuscheln ständig miteinander und beachten mich überhaupt nicht. Für die bin ich bloß ein Klotz am Bein. Also bin ich ein bisschen im Zug herumgewandert, und als ich zu eurem Abteil gekommen bin, habe ich mir gedacht, ich schaue mal herein", erzählte er freimütig. "Und ihr, seid ihr beide ganz alleine unterwegs?"

"Ja, wir sind nur zu zweit. Wir fahren ins Silbertal zu unseren Verwandten und verbringen die Osterferien dort", gab Paul Auskunft.

"Ich fahre auch ins Silbertal!", rief Florian begeistert. "Vielleicht können wir uns dann ja mal treffen!"

"Ja, warum nicht?", meinte Paul, der Florian, genau wie seine Schwester, auf Anhieb mochte.

"Besucht ihr auch Verwandte im Silbertal?", fragte Laura neugierig.

Florian schüttelte den Kopf. "Nein, um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, warum wir da hinfahren. Mein Bruder hat es sich plötzlich in den Kopf gesetzt, dass er unbedingt ins Silbertal muss, also musste ich mitkommen. Meine Eltern sind nämlich verreist, und mein Bruder passt deshalb während der Osterferien auf mich auf", erzählte er, und seine Miene verfinsterte sich bei seinen Worten. Es klang, als würde er nicht allzu viel von seinem Bruder halten.

"Dein Bruder und du, versteht ihr euch nicht besonders gut?", erkundigte sich Paul vorsichtig.

"Naja", Florian zuckte mit den Schultern, "eigentlich nicht. Wir machen nie etwas zusammen, und ich sehe ihn auch nicht besonders oft, er hat nämlich bereits eine eigene Wohnung."

"Wie alt ist dein Bruder denn?", fragte Laura interessiert und dachte bei sich, wie schön es doch war, dass Paul und sie so gut miteinander auskamen.

"Er ist einundzwanzig", antwortete Florian, "also zehn Jahre älter als ich." Er verzog das Gesicht zu einem schrägen Grinsen. "In seinen Augen bin ich noch ein Baby, und er ist meistens ziemlich herablassend zu mir. Aber wie gesagt, sehr oft sehen wir uns ohnehin nicht. Es ist das erste Mal, das

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