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Die Legende der Wächter 15: Die Entscheidung von Lasky, Kathryn (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2015
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
eBook (ePUB)

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Die Legende der Wächter 15: Die Entscheidung

KÄMPF FÜR FREIHEIT UND GERECHTIGKEIT! Die Wächter machen eine furchtbare Entdeckung: Die böse Schleiereule Nyra will Hägsdämonen heranzüchten. Diese schrecklichen Kreaturen lassen jeder Eule die Federn zu Berge stehen. Soren und seine Freunde haben nur eine Chance, um die Eulenwelt zu retten: In der Nacht der Mondfinsternis müssen sie Nyra von ihrem Nest weglocken und die Hägsdämonen aufhalten. Mit geschärften Krallen machen sich die Wächter auf den Weg.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 01.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783473475940
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Originaltitel: Guardians of Ga'Hoole: The War of the Amber
    Größe: 3498 kBytes
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Die Legende der Wächter 15: Die Entscheidung

Das Mondlicht in der Höhle war schwächer geworden. Zum Glück waren die beiden grässlichen Eulen endlich davongeflogen. Ihre Unterhaltung jagte Dumpy noch immer eisige Schauer über den Rücken. Das war für einen Vogel, der in der Eisklamm geschlüpft und aufgewachsen war, äußerst ungewöhnlich.

Wie hatte das Wort doch gleich gelautet, das ihn am meisten erschreckt hatte? Hägsdämonen! Allein der Klang war Furcht einflößend und ließ ihn unwillkürlich das Gefieder anlegen. Und von was für Eiern hatten die beiden Eulen gesprochen?

Dumpy brummte der Schädel. Gedankensplitter, spitz wie Eiszapfen, wirbelten durch seinen Kopf.

Was hat das alles zu bedeuten? Ich muss etwas unternehmen! Das macht mir fast am meisten Angst. Und mal davon abgesehen: Was kann ein Vogel wie ich schon ausrichten?

Doch mit einem Mal reihte Dumpy der Fünfzehnte einen klaren Gedanken an den anderen. Ich muss jemandem davon erzählen. Aber nicht Papa und Mama. Die sind zu dumm. Oma und Opa? Nein, die sind noch dümmer!

Sein großer Bruder Knuffel fiel ihm ein. Bloß nicht! Gütiger Gletscher, was soll ich nur machen?

Dann hatte er eine Eingebung. Ich muss es jemandem erzählen, der klug ist. Den Eulen im Großen Ga'Hoole-Baum! Den Wächtern!

Dumpy war den Wächtern schon einmal begegnet. Es gab da eine Vierergruppe, die sich "die Bande" nannte. Und wie hieß doch gleich dieser nette Fleckenkauz aus dem Norden ... Cluck? Clem? Cleve!

Als Cleve in der Eisklamm vorbeigekommen war, war Dumpy noch ein Küken gewesen. Trotzdem erinnerte Dumpy sich noch sehr gut an Cleve. Dumpy hatte eine Zecke am Fuß gehabt und Cleve hatte sie herausgezogen.

Ich muss ihn und die Bande verständigen. Aber diese Eulen sind so klug und ich bin so dumm! Ich traue mich gar nicht, mit ihnen zu sprechen. Außerdem ist der Flug so weit ... Vielleicht ... vielleicht sollte ich lieber mit den Eisbären reden. Die sind groß und stark. Und nicht so weit weg.

Dumpy verließ die Höhle und setzte sich auf einen Eissims. Er blickte auf die Wellen hinunter, die in der Klamm tosten und schäumten. Sein Bruder Knuffel tauchte gerade nach Fischen für seine junge Familie. Als er Dumpy sah, riss er den Schnabel auf, um ihm etwas zuzurufen. Vierundzwanzig ordentlich aufgereihte Fische fielen wieder ins Wasser.

"Knuffel, du Dummkopf!", kreischte es aus einem der Nester, die über die Klippen verstreut waren. "Jetzt ist unsere Abendmahlzeit futsch!" Das war Knuffels Gefährtin Pummeline.

"Ich wollte Dumpy nur kurz Hallo sagen. He, Kleiner!"

"Ich habe hungrige Schnäbel zu stopfen!", schimpfte Pummeline und flatterte aus dem Nest. Sie legte die Flügel eng an den rundlichen Leib und stürzte sich ins Wasser. Über dem Rand des Nestes erschienen mehrere Kükenköpfchen.

Knuffel kümmerte sich jedoch nicht um seinen hungrigen Nachwuchs, sondern flog zu Dumpy hoch. "Was gibt's Neues?"

"Äh ... nix." Dumpy war immer noch unschlüssig, ob er sich seinem großen Bruder anvertrauen sollte. Darum wechselte er rasch das Thema. "Pummeline ist eine hervorragende Taucherin. Guck mal!"

"Tüchtig ist sie, das stimmt. Warum suchst du dir nicht auch eine Gefährtin?"

"Ich glaub, ich bin noch nicht so weit."

"Hä? Mama sagt immer, du hast von uns allen den meisten Grips. Womöglich mehr, als gut für dich ist."

Vielleicht hat Mama Recht , dachte Dumpy. "Äh ... ich muss jetzt los."

"Wohin denn?"

"Keine Ahnung."

"Nach Keineahnung! Da ist es bestimmt schön!", lachte Knuffel. "Ich hab gehört, dort gibt's jede Menge Fische."

"Äh ... dann bis bald." Dumpy breitete die Flügel aus und stieß sich von dem Sims ab. Er hörte noch, wie Knuffel seinen Küken zurief: "Macht winke, winke! Onkel Dumpy fliegt nach Keineahnung!"

Pummeline war bereits ins Nest

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