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Die Lilien-Reihe: Das Herz der Lilie (Alle Bände in einer E-Box!) von Regnier, Sandra (eBook)

  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Die Lilien-Reihe: Das Herz der Lilie (Alle Bände in einer E-Box!)

Die Bestseller-Reihe endlich als E-Box!
Ein ungewollter Zeitsprung an den Versailler Hof des 17. Jahrhunderts wirft das Leben der sechzehnjährigen Julia komplett aus der Bahn. Plötzlich muss sie sich nicht nur mit einer völlig überholten Etikette auseinandersetzen, sondern sich auch in einer Welt undurchschaubarer höfischer Intrigen zurechtfinden. Gut, dass ihr zumindest der junge Graf von Montsauvan als Obhut zur Seite steht. Nur dass seine Gegenwart ihr Leben schließlich noch um einiges verkompliziert...
//Textauszug:
Montsauvan hob spöttisch eine Augenbraue. "Wenn Ihr mit ihm tanzt, könnt Ihr nur mühsam Euren Ekel verbergen." Ach herrje, war das so offensichtlich? "Bei mir dagegen lächelt Ihr", fuhr er selbstzufrieden fort. "Bestimmt nicht", sagte Julia schnell – zu schnell. Montsauvan grinste. Breit. Und mit einem Mal sah er wieder so jung aus, wie er tatsächlich war. Vielleicht sogar noch jünger. "Ich fange an zu glauben, Mignonne", sagte er und seine Stimme war noch etwas tiefer und samtiger als sonst, "dass Ihr mir zu verfallen beginnt."//
//Die E-Box zur Lilien-Reihe enthält folgende Romane:
-- Die Lilien-Reihe 1: Die Stunde der Lilie
-- Die Lilien-Reihe 2: Die Nacht der Lilie//

Sandra Regnier ist in der Vulkaneifel geboren und aufgewachsen. Nach der Schule und einer Ausbildung zur Beamtin wollte sie lange nach Frankreich auswandern. Stattdessen heiratete sie einen Mann mit französischem Nachnamen und blieb zu Hause. Heute ist Sandra Regnier selbstständig und versteht es, den schönen Dingen des Lebens den richtigen Rahmen zu geben. Das umfasst sowohl alles, was man an die Wand hängen kann, als auch die Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 1112
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646601848
    Verlag: Impress
    Serie: Die Pan-Trilogie Bd.1-2
    Größe: 7020kBytes
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Die Lilien-Reihe: Das Herz der Lilie (Alle Bände in einer E-Box!)

2. Kapitel

EIN SELTSAMES ERLEBNIS

Der Knall. Wo blieb der Knall? Hätte sie nicht vor ein paar Sekunden mit einem riesigen Schwein zusammenprallen müssen? Julia blinzelte. Kein Wildschwein. Das war eine Erleichterung. Aber nur eine geringe, denn ihre Stute war durchgegangen.

Unfähig etwas dagegen zu unternehmen krallte sie sich einfach weiter an Sattel und Mähne fest und betete, das riesige Pferd möge bald von alleine anhalten - und das hoffentlich nicht erst am Rande eines Abgrundes.

So viel zu Ninas Behauptung 'fromm wie ein Lamm'.

Nach einer Ewigkeit, wie es Julia vorkam, wurde Isobel langsamer und blieb schließlich schnaubend stehen.

Julia versuchte ihre verkrampften Hände zu lösen und ließ sich - ziemlich unelegant - vom Sattel gleiten. Am Boden versagten ihr die Beine. Sie knickten einfach weg wie die Grashalme unter ihren Füßen. Julia hatte ihren Haargummi verloren und strich sich nun mit einer Hand die strähnigen Locken aus dem Gesicht. Mit der anderen griff sie nach Isobels Zügeln. Beide Hände zitterten stark. Ihre Finger waren total verkrampft.

Offensichtlich war der Keiler weit genug entfernt, denn Isobel hatte zu grasen begonnen. Lammfromm. Mistvieh.

Julia horchte, hörte aber nichts. Keine Stimmen, kein Jagdhorn, nichts war mehr zu hören außer Vogelzwitschern und Laubrascheln. Wald, Bäume und Hecken überall, wohin man sah. Sogar die Grabungsstätte mussten sie weit hinter sich gelassen haben. Sie erkannte von der Umgebung nichts wieder. Umständlich, weil ihr die Finger noch immer nicht richtig gehorchten, suchte sie in ihrer Jackentasche nach dem Handy. Na bravo! Sie hatte es bei Nina vergessen.

Doch dann hob Isobel den Kopf, wieherte und begann unruhig zu tänzeln. Julia fasste die Zügel fester und spürte das Adrenalin zurückkehren, denn sie konnte aufstehen und sich sogar in den Sattel schwingen. Zu ihrer Erleichterung rannte Isobel nicht los.

Julia horchte noch mal. Es näherte sich ein anderes Pferd. Nina?

Ein Reiter kam in scharfem Galopp um das Gebüsch geritten.

Er hatte sie nicht gesehen und sein Pferd scheute erschrocken, stieg mit den Vorderhufen kurz in die Luft. Julia bemerkte neidisch, dass das dem Reiter nichts weiter auszumachen schien. Er hielt sich sicher im Sattel und beruhigte das Pferd so weit, dass es stehen blieb. Dann erst sah er den Grund für das Scheuen seines Hengstes.

Er starrte sie mit offenem Mund an. Ein paar Sekunden lang. Dann fasste er sich.

"Qu'est-ce que vous faites ici?" , fragte er in einem recht strengen Ton.

Julia hatte sich nicht so schnell im Griff. Sie starrte immer noch verblüfft zurück. Nicht weil er französisch sprach (das war doch Französisch gewesen, oder? Er hatte so schnell gesprochen ...), sondern vor allem wegen seiner Aufmachung. Er war mit einem großen, federbesetzten Hut, Kniehosen, Stiefeln und einem Rock mit Rüschenbesatz bekleidet. Sein Pferd hatte einen silberbeschlagenen, aufwendigen Zaum und das Leder des Sattels war ziseliert. Ein elegantes Pferd, wie die Pferde in der Spanischen Hofreitschule. Genauso strahlend weiß gestriegelt, die Mähne und der Schweif sorgfältig eingeflochten.

"Nous vous avons demandé quelque chose!"

Ja. Definitiv französisch. So ein Mist.

Julia klappte schnell den Mund zu und versuchte einen Satz zu formen. "Pardon" , setzte sie an, "je cherche le chemin vers Saxrath." Verdammt, verdammt, verdammt. Sogar sie selbst konnte ihren deutschen Akzent deutlich heraushören. Aber wenigstens hatte der Mann erkannt, dass sie keine Französin war.

"Le chemin vers où?" , fragte er, nicht mehr streng, sondern verblüfft.

"Saxrath. Ähh ... Dans le Eifel ?"

Er sah sie an, als ob sie sich vor seinen Augen in einen Frosch verwandelt hätte. Dann begann er groß und breit irgendetwas zu erzählen und Julia musste sich eingestehen, da

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