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Die verflixten Fletcher Boys von Levy, Dana Alison (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.03.2016
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Die verflixten Fletcher Boys

Familie ist, was man draus macht Chaos, Lärm und Wäscheberge sind bei den Fletchers an der Tagesordnung. Kein Wunder, bei vier adoptierten Jungs, von denen drei leidenschaftlich Fußball und Eishockey spielen. Ein aufregendes Schuljahr beginnt: Sam (12) entdeckt das Schultheater, aber kann er da als cooler Fußballer mitspielen? Jax (10) müsste für sein Projekt dringend den unfreundlichen Nachbarn interviewen, aber alle diplomatischen Bemühungen scheitern. Eli (10) hadert mit seiner neuen Eliteschule, während Frog (6) in der 1. Klasse gleich eine Freundin findet. Ob es diese Ladybird Li allerdings wirklich gibt, bezweifeln nicht nur Papa und Dad. Am Ende dieses turbulenten Jahres wissen alle sechs Fletchers mehr, vor allem, was für eine großartige Familie sie sind! Dana Alison Levy wurde von Piraten großgezogen, konnte aber früh fliehen und ließ sich zur Luftschifferin und Puppenspielerin ausbilden. Allerdings flunkert sie auch gern, weshalb sie schon immer Bücher schreiben wollte. In New England geboren und aufgewachsen, studierte sie erst Englische Literatur und dann Ökonomie. Hätte sie gewusst, dass sie am Ende doch mit Schreiben ihr Geld verdient, hätte sie sich nicht durch all die Statistik- und Finanzwesen-Seminare gequält. Zuletzt wurde Dana beim wilden Toben mit ihrer Familie irgendwo in Massachusetts gesehen. Wer sie verpetzen will, weil sie es wieder mal übertrieben hat, oder wer mehr über sie wissen möchte, versuche es unter: danaalisonlevy.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 28.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641165475
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: Die Fletcher Boys Bd.1
    Originaltitel: The Misadventures of the Family Fletcher 1
    Größe: 2892 kBytes
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Die verflixten Fletcher Boys

Kapitel 4

... in dem über den ersten Schultag geredet wird

SMS von Tyler an Sam:

Alter, freu mich aufs Kucken um 4 bei euch! Kucken. Kocken. KICKEN. Bescheuertes Handy

Das größte Problem mit dem September war Sams Meinung nach, dass man immer noch das Gefühl hatte, es wäre August. Als Jax und er zu Fuß von der Schule nach Hause gingen, hatte es gefühlt noch fast 30 Grad. Jax kriegte sich nicht mehr ein, dass er jetzt einen verschließbaren Spind hatte, und schwärmte vom Eisautomaten in der Schulkantine und den Flaschenraketen, die sie später im Jahr in Naturwissenschaften bauen würden. Bis jetzt hatte die fünfte Klasse alle seine Erwartungen übertroffen.

Sam teilte die euphorische Stimmung seines Bruders nicht. Die Siebte hatte mit einem einzigen Sermon darüber begonnen, dass die Noten von jetzt an wirklich zählten, und ihm schwante, dass es für den Rest des Schuljahrs so weiterging. Der besonders rabiate Englischlehrer hatte verblüffend präzise einen Bogen von nicht erledigten Hausaufgaben über die Note Ungenügend bis zu einer Wiederholung der siebten Klasse geschlagen, nach der sie sich das College abschminken könnten. Als Strafe dafür, dass sie nicht brav Johnny Tremain lasen, war ihm das ganz schön hart erschienen, aber Sam hatte sich nicht gleich am ersten Tag mit jemandem anlegen wollen, dem die Krawatte schief hing und, während er seine Drohungen ausstieß, das Hemd aus der Hose rutschte.

Wenigstens bedeutete der September zugleich den Beginn der Fußballsaison, was Sam ein bisschen über den Schulanfang hinwegtröstete. Allerdings machte ihn jetzt auch der Gedanke ans Fußballspielen nervös, und das war bisher noch nie vorgekommen. Im Frühjahr würden sie die Spieler der U15 aller Schulen von Shipton auswählen, und wenn er es in die Mannschaft schaffte, wäre er der jüngste Spieler seit fünf Jahren, dem das gelang. Er hatte eine gute Chance. Er musste sich nur richtig reinhängen.

"Jax, willst du mir ein paar Bälle aufs Tor schießen, wenn wir zu Hause sind? Nachdem du mit Sir Puggleton Gassi warst, meine ich." Sam musste zugeben, dass Jax für einen Fünftklässler einen ziemlich harten Schuss hatte. Einmal war der Ball so weit aufs Nachbargrundstück geflogen, dass er noch das Uralthundchen getroffen hatte, das gerade vorne in der Einfahrt aus dem Auto seines Herrchens kletterte. "Übrigens musst du noch den Ball von heute Morgen zurückholen. Aber pass auf, der alte Nelson ist echt ein Ekelpaket. Hast du gehört, wie der sich gestern aufgeführt hat, weil Dad den Rasen mähen wollte? Am MITTAG ! Wer regt sich denn auf, wenn es am Mittag ein bisschen laut ist?" Sam schüttelte angewidert den Kopf und meinte alles zusammen: blöde Nachbarn, durchgeknallte Lehrer und sein ganzes übriges Leben.

"Geht klar", sagte Jax. "Aber was ist mit Hausaufgaben? Nur weil ich Tyler was von einer Buchbesprechung hab reden hören ..."

Sam gab ein genervtes Zischen von sich. Die Regeln der Familie Fletcher besagten, dass die Hausaufgaben als Erstes erledigt werden mussten und dass niemand zum Spielen gehen durfte, bevor er damit fertig war, auch wenn alle anderen auf ihn warteten. Es war eine effektive Regel. Nichts brachte die Gedanken schneller in Gang als eine Horde Brüder, die einem im Nacken saßen. Sam selbst hatte Eli mal damit gedroht, ihm in den Saft zu spucken, wenn er nicht bald zu Potte kam. Die Siebte fing schon mal bescheuert an.

Drei Stunden später war Sam total verschwitzt und von Kopf bis Fuß voller Matsch, aber es ging ihm schon bedeutend besser. Erst war Tyler aufgetaucht und hatte ihm bei der Buchbesprechung geholfen, dann waren Eli und Dad nach Hause gekommen, und jetzt, nachdem Tyler und Jax ihm eine Stunde lang Bälle aufs Tor geschossen hatten, während Eli todesmutig verteidigte, war Sam zuversichtlich, dass er im ersten Training morgen eine gute Figur machen wür

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