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Die vier Sommersprossen. Bd.2 Wirbel um den Winzling vom Watt von Marmon, Uticha (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.08.2013
  • Verlag: Egmont SchneiderBuch
eBook (ePUB)
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Die vier Sommersprossen. Bd.2

Was macht man auf dem Land, wenn man Langeweile hat? Papa sagt, so was gibt's hier gar nicht und dass das Abenteuer an jeder Ecke wartet. Also ich seh nur Schafe. Aber als ich mich mit Flipp und Sam ins Watt wage, wird es doch noch ziemlich abenteuerlich. Das hat nämlich großen Appetit auf Gummistiefel! Zum Glück aber keinen auf verwaiste Küken. Trotzdem müssen wir den Flauschball vor der Flut in Sicherheit bringen. Für Bücherwürmer, die gern die Sonne auf ihrer Nase tanzen lassen
Uticha Marmon, geboren 1979, studierte Dramaturgie, Literaturwissenschaften und Pädagogik in Mainz, Wien und München. Sie arbeitete als Dramaturgin am Theater und war im Anschluss einige Jahre als Lektorin und Regisseurin bei einem Hörbuchverlag tätig. Inzwischen schreibt sie auch eigene Konzepte und Geschichten. Die Reihe um Mali Sommer-Sprosse ist ihr Debut auf dem Kinderbuchmarkt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 156
    Erscheinungsdatum: 09.08.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783505133206
    Verlag: Egmont SchneiderBuch
    Größe: 3413kBytes
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Die vier Sommersprossen. Bd.2

Erstes Kapitel
In dem eine Hundehütte ein Schilfdach bekommt und ein Radieschenbeet dran glauben muss
Wuff! Rumms!
Ich zucke zusammen und der Pinsel macht einen hässlichen Strich an das N am Ende von Sommersprossen .
"Mist."
Sam betrachtet kritisch das Schild, das zwischen uns auf dem Boden liegt. Es kommt an die Tür der Mühle, die Papa uns als neues Geheimversteck überlassen hat. Die Mühle ist toll. Groß und geheimnisvoll, und sehr gemütlich. Zumindest soll sie das einmal werden. Ich fürchte aber, es wird noch eine ganze Weile dauern, bis wir so richtig dort einziehen können. Erst müssen wir eine Menge putzen und aufräumen.
Und malen. Ich seufze. Das N sieht nicht gut aus. Statt auf der Wiese zu stehen, die Sam auf das Schild gemalt hat, will es jetzt einen Berg hinaufklettern. Einen sehr steilen Berg. Der Strich geht vom Ende des zweiten N-Beinchens schräg nach oben und hört erst auf, wo das Schild zu Ende ist.
"Dann musst du da eben auch was hinmalen, Sam", schlage ich vor, als ein zweites, noch lauteres Poltern durchs Fenster zu uns herauf kracht. Dicht gefolgt von einem zweiten Wuff! und einem lauten: "Au!"
Das war Papa. Okay. Um das verunglückte N müssen wir uns wohl später kümmern. Jetzt sollte ich lieber mal nachsehen, was da unten los ist.
"Mali!", brüllt Papa auch schon auf dem Hof. "Miriam!", ruft er gleich hinterher.
Ich verwette mein Sternenzelt, dass Flipp Papa gerade ordentlich in die Quere gekommen ist. Und das ist gar nicht gut. Papa werkelt nämlich schon seit über eine Woche an seinem neuesten Projekt herum. Flipp soll eine Hundehütte bekommen. Ich finde das toll. Aber wenn Papa glaubt, dass Flipp dann nicht mehr bei mir im Zimmer schläft, hat er sich geschnitten. Geschnitten? Oje ...
Da ist es wieder, das Gefühl, dass meine Gedanken manchmal Wirklichkeit werden. Wie bei einer Fee oder einem Zauberer. Weil mir ständig so merkwürdige Dinge passieren.
Wie zum Beispiel an dem Tag, als Luk mir das letzte Schälchen Wackelpudding vor der Nase weggeschnappt hat und damit durch die Küche gehüpft ist. Kaum hatte ich mir vorgestellt, wie ich ihm das glibberige grüne Zeug über den Kopf kippe, ging – Schwupps! – die Küchentür auf, und Ole kam rein. Da wusste ich auf einmal, warum Papa immer sagt, den Nachtisch muss man auch am Tisch essen und nicht im Stehen ...
Die Tür erwischte Luk am Ellenbogen. Und dann ist genau das passiert, was ich mir vorher überlegt hatte: Das Schälchen mit dem Wackelpudding flog durch die Luft und landete klirrend auf dem Boden. Allerdings ohne Wackelpudding. Der war unterwegs ausgestiegen. Der Glibber auf Luks Kopf sah in echt sogar noch besser aus, als ich es mir vorgestellt hatte. Hihi.
Bisher war das ja immer Zufall mit meinen Gedanken (dachte ich zumindest), aber jetzt ist es endgültig bewiesen. Als ich, dicht gefolgt von Sam, die Treppe runterlaufe, kommt Papa mir nämlich schon entgegen. Seine Hand hält er weit von sich gestreckt. Blut tropft dunkelrot auf die hellen Holzdielen im Flur. Sam wird beim Anblick der Blutstropfen ganz blass. Sie kann kein Blut sehen.
"Mali, Gott sei Dank, da bist du ja. Schnell, ich brauche einen Verband!"
Ich folge Papa ins Wohnzimmer.
"Wo haben wir denn Verbandsmaterial?", frage ich. Ratlos schaue ich mich um./sp

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